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Entschleunigung durch Baustellenchaos, Maskenpflicht im Unterricht, Neustart an den Hochschulen

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
Quizfrage: Ein Radfahrer fährt etwa 15 km/h, ein Autofahrer 50 km/h und eine Person in der Straßenbahn um die 20 km/h. Sie alle legen jeweils die gleiche Strecke zurück: Wer ist am schnellsten am Ziel? Na?
Wer sich aktuell vor allem zur Rushhour durch Leipzig bewegt, ist froh, wenn sich hier überhaupt etwas bewegt. Baustellenchaos sei Dank. Dazu noch ein paar Unfälle und zack, die Verspätung ist programmiert. Aus 30 Minuten Fahrtweg können da ganz schnell 60 werden. Kleine Kinder quengeln – verständlicherweise. Erwachsene maulen – Verständnis eher überschaubar.
„Akzeptanz“ ging es mir heute früh durch den Kopf. Eines der Schlagworte, mit denen ich mich bei meiner Kur kürzlich konfrontiert sah. Dicht gefolgt von Flexibilität und Entschleunigung. Doch was sich so leicht aussprechen lässt, ist mitnichten einfach umgesetzt. Übung ist gefragt: Der Weg zur Arbeit – dank umgeleiteter Tram erst Fußmarsch dann Schienenersatzverkehr und dann doch noch ein Stück Straßenbahn – wurde für mich also zur Trainingsstunde.
Und siehe da: So viel später kam ich dann gar nicht im Büro an. Die erste sportliche Frischluft-Einheit war mit dem kleinen Spaziergang auch gleich abgehakt. Und einen mir bislang unbekannten Handwerksbäcker habe ich auf dem Weg auch noch entdeckt. In der Straßenbahn war es mir dann aber doch zu voll. Gerade nach eineinhalb Jahren Abstandsregeln liegt mir dieses eng an eng noch viel weniger als bereits vor der Pandemie. Aber gut. War halt so. Akzeptanz.
In diesem Sinne: Versuchen Sie das Positive zu sehen. Selbst an grauen Tagen wie heute, die uns mit Regen überziehen. Denn wo es regnet, da sind auch Pfützen. Und da dürfen nicht nur kleine Kinder reinspringen. Gönnen Sie sich den Spaß!
Herzlichst
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Wochenend-Tipps

Spielwelten: Ferienkinder erleben am Freitag von 11 bis 15 Uhr die Welt von Minecraft mit einer VR-Brille oder zusammen mit ihren Freunden. Wo? In der Bibliothek Grünau-Süd. Anmeldung per E-Mail oder telefonisch unter 0341 1235220.
Kaninchenkatze spielt unterm Dach: Der alleinerziehende Vater und König lebt mit seiner Tochter Katharina. Diese ist gegen alle(s) und kann mit der Welt der Erwachsenen nichts anfangen. Und nun soll sie auch noch heiraten! Wozu? Das Stück „König Drosselbart“ ist ein modernes Märchen zum Mitsingen, Mitmachen und Mitlachen. Es spielt die eheähnliche Theatergemeinschaft „Kaninchenkatze” für Kinder ab vier Jahren im Dachtheater im Haus Steinstraße. Beginn: Sonntag um 16 Uhr. Karten gibt es telefonisch unter 0341 30328825.
Wortreich: In der Reihe „Leipziger Off-Literatur-Treffen stellen sich am Sonntag ab 16 Uhr die „Buchkinder Leipzig“ im Budde-Haus vor. Die Lesungen mit und für Kinder werden von Nadja Graselli moderiert. Die Veranstaltung wird vom Sender „Radio Blau“ live auf UKW und als Internetstream übertragen. Um Reservierung wird gebeten: Telefon 0341 9096 0037 oder per E-Mail. Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.
Buch-Tipp

Blick ins Buch „Amazonien. Entdecke die Wunder des Regenwaldes“, erschienen im Haupt Verlag
Blick ins Buch „Amazonien. Entdecke die Wunder des Regenwaldes“, erschienen im Haupt Verlag
Katharina Vlcek: „Amazonien. Entdecke die Wunder des Regenwaldes“: Amazonien – ein besonderer Natur- und Lebensraum im nördlichen Teil Südamerikas. In seinen tropischen Regenwäldern und im Amazonasstrom sind ein Viertel der uns bekannten Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Hier gibt es mehr als 1500 Vogelarten, mehr als 3000 Fischarten, mehr als 420 Arten von Säugetieren und mindestens 40.000 Pflanzenarten. Hinzu kommt eine unbestimmte Zahl an Amphibien, Reptilien und Insekten. Sie alle konnten sich über Millionen von Jahren entwickeln, weil sie sich angepasst haben und verschiedene Nischen im Ökosystem besetzen. Diese Artenvielfalt ist einzigartig auf der ganzen Welt.
Das Buch „Amazonien. Entdecke die Wunder des Regenwaldes“ bringt uns dieses einmalige Gebiet näher – mit prächtigen Illustrationen, kurzen, kindgerechten Texten und atemberaubenden Fakten, die wir so noch nie gehört haben. In vier Kapiteln erfahren wir mehr über das spektakuläre Ökosystem Regenwald und das Zusammenspiel von Wasser und Licht, über die Bewohner und deren besondere Angepasstheit, über das Leben der indigenen Bevölkerung, die sich im Labyrinth der Flüsse ein Zuhause geschaffen haben und schließlich über die grauenhafte Zerstörung des Regenwaldes durch den Menschen. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass wir endlich aufwachen und aus unseren Fehlern lernen, damit der Regenwald auch nachfolgende Generationen noch verzaubern kann.
Von Nannette Hoffmann
Heute in der gedruckten LVZ

Was planen Leipziger Familien zu Halloween? Wie organisieren sich Familien, die bewusst auf eine Kita-Betreuung verzichten? Kommen nun Luftfilter in Leipziger Schulen oder nicht? Welche Freizeitparks bieten sich in den Herbstferien für einen Besuch an? All diesen und weiteren Fragen gehen wir in der Verlagsbeilage „Alles für Familien“ nach, die Sie heute in der gedruckten Leipziger Volkszeitung finden. Außerdem verlosen wir darin Tickets für den Freizeitpark Oskarshausen und die neue Magie-Show der Ehrlich Brothers. Schauen Sie rein, es lohnt sich!
Aus der Schule

Bei dicker Luft: Sind Co2-Ampeln für Leipziger Klassenzimmer sinnvoll?
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Aus dem Kindergarten

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Neues aus dem Familienleben auf Twitter

Frau Amsel
Haben gestern beschlossen,
die Sitzordnung am Esstisch zu ändern und der Mann komplett ernsthaft 'Aber ist das nicht unpraktisch? Da kannst du ja gar nicht mehr schnell aufstehen und was aus der Küche holen!'

Groß ist die Sache, der er auf der Spur ist. Sehr groß.
Gebbi Gibson
16:20, Email der Schule: „Nächste Woche geben wir für die SchülerInnen ein Training in Medienkompetenz!“

16:25, nächste Email: „Jetzt mit Anhang!“
Der Gasser
Der 3-Jährige hat mir gerade ausführlich von seinem Kita-Tag erzählt. Mit wem er gespielt hat, was er gegessen hat und wie schön es war.

Allerdings war er heute gar nicht in der Kita sondern zu Hause!
Baby Bluesrock
Abendessen. Ich habe die Heizung aufgedreht und stelle fest: „Puh, jetzt ist es aber zu warm hier.“ Der Sohn hält mir sein (kühles) Kinderbesteck an den Arm und sagt: „Is mach dis mit dem Messer kalt Mama!“ Liebste Morddrohung ever.
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