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Geschenke-Tipps und ein Vater im Glück

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, eigentlich beschäftigt uns diese Woche re
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
eigentlich beschäftigt uns diese Woche redaktionell fast nur ein Thema: die alles andere als friedliche Demo von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen am Wochenende und ihre Nachwirkungen. Das mal ausgenommen, befassen sich viele Familien aktuell mit etwas ganz anderem: Weihnachtsgeschenken. Denn auch wenn man denkt, es sei noch ewig weit hin bis zu den Feiertagen – der Eindruck täuscht.
Im Kreise der Familie, unter Freunden oder auch in Facebook-Gruppen wird das Thema bereits ausgiebig besprochen. Auch ich mache mir schon länger Gedanken darüber, was in diesem Jahr für unseren Wirbelwind unter dem Baum liegen könnte. Und da ja niemand so genau weiß, wie die nächsten Wochen verlaufen, was uns noch an Schutzmaßnahmen ereilt, habe ich tatsächlich auch schon zugeschlagen.
Möglichst unauffällig habe ich Geschenke in unsere Wohnung geschmuggelt und an Orten deponiert, die unsere Tochter hoffentlich die nächsten Wochen nicht entdeckt. Wie sieht’s bei Ihnen aus? Haben Sie schon Geschenke gekauft? Schreiben Sie mir gerne. Sollten Sie noch auf der Suche sein, möchte ich Ihnen unseren Geschenke-Guide ans Herz legen. In einer neuen Serie der LVZ empfehlen wir Ihnen Geschenke für Eltern, Großeltern, Kinder, Geschwister, beste Freunde oder auch das Haustier. Von uns exklusiv für Sie ausgewählt. Und das Beste: Alle Geschenke-Empfehlungen stammen aus Leipziger Geschäften. Für jeden ist etwas dabei. Den Start machen unsere Geschenke-Tipps für Kinder bis fünf Jahre.
Wenn Sie diesen Newsletter übrigens gerade auf Ihrem Smartphone lesen und dabei durch ein gesplittertes Display schauen, möchte ich Ihnen den Artikel Griff ins Klo meiner Kollegin Simone Liss empfehlen. Sie war bei einem Reparaturdienst für Smartphones zu Besuch, bei dem sie einen Blick auf etliche zerstörte Modelle werfen konnte. Herausgekommen ist ein kurzweiliges Stück mit einer Bildergalerie der Zerstörung. Ihr Handy sieht auch so aus? Seien Sie gewiss: Sie sind damit nicht alleine. An dieser Stelle dürfen Sie gerne über sich selbst schmunzeln. Das tun die meisten von uns eh viel zu selten.
Herzlichst,
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Wochenend-Tipps

Riesenradio der interaktiven Installation Radio Activity. Foto: Geräuschkulisse Kollektiv
Riesenradio der interaktiven Installation Radio Activity. Foto: Geräuschkulisse Kollektiv
Für Welle-Hörer: Der D21 Kunstraum feiert das älteste, elektronische Massenmedium der Welt: das Radio. Unter dem Ausstellungstitel „Anybody out there?! 100 Jahre Radio in Deutschland“ und im Zuge der coronabedingten Schließung verwandelt sich der D21 ab diesem Donnerstag zum Sende- und Hörraum mit einem Live-Radio aus den Räumen des Kunstvereins. Die Ausstellung ist für die Dauer der Museumsschließungen durch die Schaufenster zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von weiteren Projekten – unter anderem von einer interaktiven Installation des Künstlerkollektivs Geräuschkulisse auf dem Lindenauer Markt. Diese findet Samstag und Sonntag von jeweils 15 bis 19 Uhr statt. Passanten und Schaulustige können dann mit einem überdimensionierten Radio interagieren und so das D21-Radio beeinflussen. Die Handlungen werden zeitversetzt auf der Ausstellungsfrequenz zu hören sein. Weitere Infos unter www.d21-leipzig.de.
Für Draußenmenschen: Trotz des Herbstwetters keine Lust, das Wochenende in den eigenen vier Wänden zu verbringen und lieber Lust auf Luft? Die Messestadt ist dabei ein idealer Ausgangspunkt für lohnenswerte Ausflugsziele mit dem Rad. Welche Tour infrage kommt? Einen Überblick über die beliebtesten Radtouren erhalten Sie hier.
Laufen, Radeln, rollern: Auch wenn Kanu- und Kletterpark momentan geschlossen sind, hat der Markkleeberger See auch in Pandemiezeiten jede Menge zu bieten. Was genau, haben wir hier aufgeschrieben.
Für Cineasten: Die 63. Ausgabe von DOK Leipzig musste in diesem Jahr neue Wege gehen und fand pandemiebedingt halb im Kino, halb online statt. Noch bis Samstag haben Filmfans die Chance, die meisten Festivalfilme über die Streaming-Plattform dok-leipzig.culturebase.org zu sehen. Darunter viele der diesjährigen Preisträger, Publikumslieblinge, Geheimperlen und Animationsfilme für Erwachsene und Kinder. Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite des Festivals unter www.dok-leipzig.de.
Empfehlungen für Ausflüge, Veranstaltungen und mehr in Leipzig und der Region erhalten Sie im Freizeit-Newsletter der LVZ „Frische Luft”.
Buch-Tipp der Woche

Blick ins Buch „Harry Potter – der große Filmzauber“, Panini Verlags GmbH
Blick ins Buch „Harry Potter – der große Filmzauber“, Panini Verlags GmbH
Lene (9 Jahre) empfiehlt einen echten Schatz für alle, die Harry Potter genauso lieben wie sie:
Brian Sibley: „Harry Potter – der große Filmzauber: Das Buch ist sehr interessant für Harry-Potter-Fans, die am besten schon alle sieben Filme geguckt haben oder wenigstens schon kennen. Denn im Buch wird genau erklärt, wie die Tricks in allen Filmen gemacht wurden. Es wird erzählt, was die Filmemacher alles gemacht haben, die Hauptdarsteller werden vorgestellt und man kann fast hinter die Kulissen gucken.
Viele Seiten sind zum Umklappen und haben kleine Überraschungen. Meine Lieblingsseite hat zum Beispiel eine kleine Mappe, da sind die Erlasse von Dolores Umbridge drin. Es gibt auch noch die Karte des Herumtreibers, einen Hogwarts-Brief, ein Stickerbuch für Zaubertränke und noch ein kleines Bilderbüchlein von Borgin & Burkes. Am coolsten finde ich den Plan von Hogwarts aus dem Halbblutprinzen. Und wusstest du eigentlich schon, dass Helena Bonham-Carter, die Bellatrix gespielt hat, dem Schauspieler von Neville Longbottom aus Versehen ihren Zauberstab ins Ohr gesteckt und dabei das Trommelfell zerstochen hat?
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
Familienkompass Sachsen 2020

Verkehr, Bildung, Wohnen: Was die Familien im Freistaat von der sächsischen Politik fordern
Elternarbeit, Engagement, Personal – Eltern aus Grünau besonders zufrieden mit Kita-Betreuung
Familienfreundlichste Kommune: Die Glücklichen vom Tharandter Wald
Große LVZ-Auktion startet

Vom 13. bis 22. November mitbieten und bis zu 70 Prozent sparen
Zwischen alten neuen Sorgen und dem großen Glück

Fotos: Christopher Resch, Michael Bomke
Fotos: Christopher Resch, Michael Bomke
Als Mensch, als Mann, als Vater ist man Experte für sich wiederholende Dinge. Das Kind zum Zähneputzen animieren, fürs Schlafengehen begeistern, fürs Wiederaufstehen mitreißen, zum Schuheanziehen anfeuern – mir gehen die dynamischen Worte aus und oft auch die Dynamik selbst.
Das Hamsterrad dreht sich, jeden Tag wieder und pausenlos weiter, und während ich noch die Söckchen meiner Tochter in der Hand halte und mich in Geduld und Ruhe übe, ist sie auf einmal ein Jahr alt, dann drei, bald fünf. Irgendwohin muss sie sein, die Zeit. Wer sie findet oder bei sich hortet (gemein!), kann gern etwas abgeben.
Und dann liegt da plötzlich ein neuer kleiner Mensch vor mir, in seiner ganz eigenen Zeitrechnung, die nur aus Schlafen und Essen zu bestehen scheint. Die Tochter ist jetzt plötzlich eine große Schwester, und ich versuche mich an all die sich wiederholenden Dinge zu erinnern: Windeln wechseln, Köpfchen halten, wenig schlafen. Alles geht wieder langsamer, auch die Große muss jetzt warten lernen – und doch schmilzt die eigene Zeit an allen Ecken und Enden. Aber das ist es wert. 
Gleichzeitig merke ich, wie auch meine offenen Flanken wieder zurückkommen. Ich bin verwundbarer, emotionaler angesichts dieses lebendigen Wunders in meinen Armen. Was wird mal aus dir, wo findest du deinen Platz? Ich bin eigentlich ein grundoptimistischer Mensch, aber nun ist sie wieder da, die väterliche Sorge. Willkommen zurück, richte dich ein, du kennst dich ja aus. 
Zum Glück sind wir in den vergangenen Jahren aneinander gewachsen. Haben Erfahrungen gesammelt, Spielplätze abgeklappert, immer mehr Kinder in unserem Freundeskreis begrüßt. Sind Eltern geworden, nein: Wir haben uns reingefuchst, es uns erarbeitet – mit jedem Zähneputzen, Ins-Bett-bringen, Schuheanziehen ein bisschen mehr. 
Also, du freundliches Baby: Wir sind bereit, komm erst mal an. Ganz in Ruhe. Vom Hamsterrad brauchst du noch nichts zu wissen. Am Ende sind das auch nur Tierchen. Noch kleiner als du, und halb so weich.
Von Christopher Resch
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

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„Du musst dein Mikro anmachen. Nicht alle auf einmal reden. Aha, du hast einen Hamster. Süß! Ihr habt alle ein Tier? Halt, bleibt da! Oh, ja niedlich. Setzt euch wieder. Wenn du Pipi musst, darfst du natürlich gehen. Du auch. Oh je alle? ...“

Die Tochter macht Online Unterricht.
VollzeitTante 🏳️‍🌈
Die 4 Jährige holt sich eine handvoll M&Ms.

Ich: "Wenn du nur die Hälfte isst, hast du noch was für später."

Die 4 Jährige: https://t.co/uZ3DF7ELVk
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