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Radschlag unter freiem Himmel, Belantis-Verlosung, Maskenpflicht im Unterricht

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
Kinder lieben es, sich zu bewegen. Das zeigt mir meine Tochter jede Woche aufs Neue. Am vergangenen Wochenende waren wir im Lene-Voigt-Park in Reudnitz, haben unsere Turnmatte ausgepackt und Radschlag geübt. Bei meiner Prinzessin hat das nach einigem Üben super geklappt, beim Papa weniger. Einen Tag später haben wir das Springseil rausgeholt und sind eine knappe Stunde gesprungen. Nach 54 Durchschlägen am Stück war sie ganz schön kaputt, aber auch mächtig stolz.
Damit ist sie nun bestens gerüstet für den Sportunterricht, der im neuen Schuljahr nun endlich wieder stattfinden kann. Und die nächste Sportstunde im Park oder im Innenhof wird auch nicht lange auf sich warten lassen. Daran werden sicher auch die kälter werdenden Temperaturen nichts ändern. Denn wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung!
Insgesamt läuft das neue Schuljahr durchaus positiv. Aufgrund der niedrigen Inzidenzwerte in Nordsachsen braucht meine Tochter derzeit in der Schule glücklicherweise keine Maske – weder im Schulgebäude noch auf dem Schulhof. Kultusminister Christian Piwarz will die Maskenpflicht im Unterricht sogar in ganz Sachsen abschaffen. Wie genau das passieren soll und wie sich die Infektionslage bei den Kindern gestaltet - meine Kollegen Kai Kollenberg und Matthias Puppe haben es für Sie aufgeschrieben. Passend dazu empfehle ich Ihnen auch den Artikel von Björn Meine, der sich der Debatte der Leipziger Kinderärzte zur Maskenpflicht für die Kleinsten widmet.
Das Thema Corona begleitet uns also weiter. So gibt es bei uns vor allem in Mathe noch einige „Überreste“ aus dem vergangenen Corona-Schuljahr. So stehen aktuell das Lernen der Malfolgen und die Uhr auf dem Lehrplan. Da wird auch die Liste der Hausaufgaben schon mal etwas länger. Wenn Sie sich generell fragen, wie die Corona-Lücken in den sächsischen Schulen geschlossen werden sollen, dann lege ich Ihnen diesen Artikel von Matthias Puppe nahe. Die Begeisterung meiner Tochter ist bei all dem natürlich nicht ganz so groß, wie beim Seilspringen oder Turnen. Aber mit der richtigen Motivation kriegen wir auch die Mathe-Hausaufgaben hin. Danach geht’s wieder in den Innenhof zum Seilspringen. Es gilt schließlich 9x6 Durchschläge zu überbieten.
Herzlichst
Ihr Andreas Neustadt
Redakteur LVZ Familie

Wochenend-Tipps

Insektenhotel und Benjeshecke bauen: Mit einfachen Mitteln kann jeder im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Hof ein kleines Biotop einrichten. Im Bürgergarten Leipzig, Meißner Straße 42, erhalten Kinder und Jugendliche am Samstag von 14 bis 18 Uhr Anleitung und Hilfe für den Bau von Insektenhotels und Totholzhecken. Bitte vorab per Mail anmelden. Um eine Spende für die Materialkosten wird gebeten. 
Bauspielplatz: Der Bauspielplatz Wilder Westen am Bürgerbahnhof Plagwitz, Röckener Straße 44, wird zwölf Jahre alt und feiert seinen Geburtstag am Samstag von 14 bis 18 Uhr mit Spiel, Spaß und Theater. 
Holzspielzeug: Bei der Holzspielzeugmacher-Firma Liebe in Frankenheim (Markranstädt), Rückmarsdorfer Straße 6, ist am Sonntag von 9 bis 18 Uhr Tag der offenen Tür mit Bastelangeboten, Holzartenquiz, Kaffee und Kuchen sowie ab 15 Uhr Bläsermusik mit dem Posaunenchor.
Buch-Tipp

Cover des Buches „Dickerle“, erschienen im Leykam Verlag
Cover des Buches „Dickerle“, erschienen im Leykam Verlag
Monika Helfer, Christoph Abbrederis: „Dickerle“: „Der schmeckt es aber gut“, war oftmals einer der ersten Sätze, die ich hörte, wenn jemand meine Tochter als Baby sah. „Stimmt“, sagte ich und tat das Ganze mit einem Lächeln ab. Auch wenn es manchmal einfach nervte, steckt doch viel mehr als das in diesem kleinen Menschen. Ja, das leidige Thema Gewicht. Die einen haben zu viel, die anderen zu wenig – denken sie oder bekommen es von anderen gesagt. Als wenn das aktuell als ideal propagierte Gewicht alle Probleme der Welt lösen könnte. „Dickerle“ widmet sich genau diesem Dilemma. Es erzählt die Geschichte der übergewichtigen Olivia – genannt Dickerle – und ihrer schlanken Mutter. Es geht darum, dick zu sein und zu werden, dünn zu sein und zu werden. Und um all das dazwischen. Es geht um ein Mutter-Tochter-Gespann, bei dem jeder seine ganz eigenen Sorgen in sich trägt, die das vermeintlich ideale Gewicht am Ende auch nicht lösen kann. Sie erleben Scham und Traurigkeit, Erfolg und Misserfolg, Verlust und Bestätigung. Und am Ende wählen sie ihren ganz eigenen Weg zum Glücklichsein. An einer Stelle – dreht sich um Haustier Herkules – kommt das Buch zwar etwas drastisch daher. Ansonsten begleitet es seine Leser und Leserinnen aber durch eine Geschichte, die Trost spendet und dazu anregt, seinen eigenen Weg zu beschreiten. Für Kinder ab 5 Jahre. 
Von Patricia Liebling
Verlosung: Ferienspaß im Belantis

Jetzt eins von 50 Tagestickets gewinnen!
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Neues aus dem Familienleben auf Twitter

TOLLA ★ bea beste
Das hat mir eine Leserin zukommen lassen und ich finde es eine sehr schöne Anregung für alle Lehrkräfte hier...<3 https://t.co/Y57T1CrHF9
Carrie Tomato
Drei Dinge, die nicht gleichzeitig gehen:
- Vollzeit arbeiten
- immer aufgeräumt
- Kinder im Haushalt

Vollzeit und aufgeräumt geht für Manche.
Vollzeit und Kinder geht irgendwie.
Aufgeräumt und Kinder, ohne Arbeit ist möglich.

Alles zusammen? Never. Wer das schafft, ist Gott.
Dörte2001
„Mama, ich hab gestern im Bett geweint weil du im Büro warst, aber Papa hat mich getröstet.

Hast du mich auch so vermisst und hat dein Kollege dich dann auch im Bett getröstet?“

K2 hat scheinbar ein leicht schräges Bild von meinem Job im Büro.
Foffy
Die 6j hat ihre erste 5-Minuten-Terrine probiert und findet das ganze Konzept "UNGLAUBLICH EKELHAFT"

Von was soll das arme Kind bloß leben, wenn sie mal studieren will? 😥
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