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2021 – wunderschöne Erlebnisse, auch in Pandemiezeiten

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, 
das Jahresende nutzen viele Menschen, um auf die vergangenen Monate zurückzublicken. Das ist auch 2021 nicht anders. Es war ein Jahr, das wie schon 2020 auch in unserer Familie von der Corona-Pandemie geprägt war – mit Homeschooling, Maskenpflicht, Corona-Tests und zahlreichen Freizeit-Einschränkungen. Mein Kollege Matthias Puppe erinnert in seinem schonungslosen Jahresrückblick noch einmal daran, wie unsere Kinder in den vergangenen Monaten unter den Einschränkungen leiden mussten. 
Und als sei das noch nicht genug gewesen, kam für meine achtjährige Tochter zum Ende des Jahres auch noch eine Corona-Infektion dazu – glücklicherweise ohne Symptome. Die zweiwöchige Quarantäne endete kurz vor den Weihnachtsfeiertagen. So etwas nennt man wohl Glück im Unglück.
Erfreulicherweise hatte das zweite Pandemie-Jahr auch viele wunderschöne Erlebnisse für unsere Familie abseits von Corona zu bieten – tolle Urlaubswochen, Ausflüge und Konzerte, unvergessliche Vater-Tochter-Momente und vieles mehr. Nun ist die Hoffnung groß, dass das Jahr 2022 mehr von diesen Momenten und weniger Corona bereithält – auch wenn uns die aktuellen Einschränkungen und die Omikron-Variante wohl sicher noch einige Monate beschäftigen werden. 
In der kommenden Woche darf meine Tochter erstmals seit Anfang Dezember endlich wieder in die Schule gehen und mit ihren Mädels in den Pausen die schönsten Weihnachtsmomente austauschen. Bleibt zu hoffen, dass diese täglichen Schulerlebnisse in den kommenden Monaten endlich wieder zur Normalität werden. In diesem Sinne: Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2022. 
Herzlichst 
Ihr Andreas Neustadt 
Redakteur LVZ Familie

Wochenend-Tipps

Mit einer aufblasbaren Rolle können sich Kinder im Kinderspielparadies Arche Noah übers Wasser bewegen. Foto: Andreas Neustadt
Mit einer aufblasbaren Rolle können sich Kinder im Kinderspielparadies Arche Noah übers Wasser bewegen. Foto: Andreas Neustadt
Spielerischer Jahresstart: Wer das neue Jahr spielerisch und mit viel Spaß und Bewegung starten möchte, ist im Kinderspielparadies Arche Noah in Halle/Saale – etwa 45 Minuten von Leipzig entfernt – genau richtig. Auf dem großen Indoorspielplatz in einem alten Schulgebäude und einer ehemaligen Turnhalle warten jede Menge Abenteuer für die ganze Familie – und das auf vier Stockwerken. Während die Jüngsten im Kleinkinderbereich, auf dem Kletterturm oder auf dem Ameisenhügel ihrem Spieldrang freien Lauf lassen können, wartet auf größere Kinder neben einem Bungee-Trampolin unter anderem ein Indoorpool mit Wasser-Rolle und Booten. Wollen Erwachsene mit ihren Kindern Koordination und Reaktionsfähigkeit testen, sind sie an der T-Wall mit ihren programmierten Lichtimpulsen genau richtig. Aber auch im Airhockey, im Tischkicker oder an der Torwand können sich Besucher und Besucherinnen messen. Ein Highlight für Alt und Jung ist die größte Murmelbahn der Welt. Und wer nach den aufregenden Spiele-Abenteuern eine Pause braucht, findet diese im Ruheraum in der dritten Etage. Im Kinderspielparadies Arche Noah herrscht derzeit die 2G-Regel (ab 18 Jahre). Kinder (6 bis 17 Jahre) benötigen einen negativen Coronatest (nicht älter als 24 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wichtig: Kinder sollten dicke Socken mitbringen, die Erwachsenen Hausschuhe.
Wirbelnde Körper, Schneegestöber und Emotionen pur: Die digitale Tanzperformance „Schule des Wetters: Schnee“ des Theaters der jungen Welt lädt am Wochenende zu einer 45-minütigen Auszeit vor dem heimischen Bildschirm ein. Es geht um Unberechenbarkeit und Unkontrollierbarkeit der „weißen Pracht“. An diesem Wochenende ist „Schule des Wetters: Schnee“ am 1. und 2. Januar, jeweils ab 11 Uhr, auf der Streaming-Plattform dringeblieben.de zu sehen. Tickets und Stream gibt es hier.
Buch-Tipp

Cover des Buches „Die Kackwurstfabrik“, erschienen im Verlag Klett Kinderbuch
Cover des Buches „Die Kackwurstfabrik“, erschienen im Verlag Klett Kinderbuch
Marja Baseler und Annemarie van den Brink (Autorinnen), Tjarko van der Pol (Illustrator): „Die Kackwurstfabrik”: Spätestens, wenn der Schritt von der Windel zum Toilettengang gemeistert ist, wird für Kinder spannend, was der Körper da so ausscheidet. Lange haben Erwachsene dem nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie sie es plötzlich mit ihren Kleinen tun. Menge, Größe, Farbe – ja, da gibt’s schon so einiges, worüber sich reden lässt. Ob man will, oder nicht. Doch damit nicht genug: Denn Kinder wollen ganz genau wissen, warum ihre Häufchen so daherkommen, wie sie es tun. Und auch, warum sich das von Mal zu Mal unterscheidet. Und das ist auch gut so. Baseler und van den Brink haben in ihrem Buch aufgegriffen, was für viele Erwachsene schlichtweg schnöder, selten beachteter Alltag ist und worüber grundsätzlich zu wenig geredet wird. Sie präsentieren unseren Körper als eine faszinierende Kackwurstfabrik auf zwei Beinen. Zusammen mit den Kindern Pim und Polly – Kinder eines Professors, der im Labor der Fabrik arbeitet – begeben sich Leser und Leserinnen ab 7 Jahren auf eine spannende Werkbesichtigung unseres Verdauungsapparats – vom Kontrollraum ganz oben über das Säurebad des Magens und die achterbahnartige Fahrt durch den Darm bis hinunter zu den Pförtnern des Enddarms. Wegen Überlastung und Verstopfung steht die Kackwurstfabrik allerdings kurz vor dem Aus. Pim und Polly sind fest entschlossen, sie zu retten. Am Bild einer Fabrik mit all ihren Abteilungen und Maschinen wird hier mit vielen lustigen Wimmelbildern (auch schon für Jüngere geeignet) und Info-Kästen erklärt, was bei der Verdauung passiert. Das ist nicht nur für die Kinder spannend. Sicher, das Wort Kacke und andere derbe Ausdrücke sowie gezeichnete Häufchen jeglicher Art muss man schon aushalten. Belohnt wird man dafür mit verständlicher, kindgerechter, sehr informativer und dabei witzig-hemmungsloser Lektüre. 
Von Patricia Liebling
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

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zauberhaftisnich
Meine Schwägerin schwärmt davon wie sehr mein Bruder ihr mit dem Baby hilft.
Meine Mutter:
„Wie der „hilft“? Das ist Euer gemeinsames Kind.
Hab ich noch nie gehört das jemand über eine Mutter sagt, sie wäre beim eigenen Baby eine große Hilfe.“
Gina Bromá | Fotos & Texte
Vroni vor einer Woche bei +3 Grad: „Ichchch wwwwill sssoforrrrt eieieinen Annnnorak, mmmmir istttt so kkkkalt!“

Vroni heute bei -5 Grad: „Nimm mir SOFORT diesen LÄCHERLICHEN Anorak ab, ich BIN doch kein WEICHEI!!!“

Mit der werde ich noch viel Spaß haben. Pubertät und so.
Jona Drewes
Ich habe einen Coronatest in meine Erinnerungsbox getan, um den später meinen Enkelkindern zu zeigen, aber hab jetzt Angst, dass die sagen könnten: "Wow cool!! Unsere sehen heute ganz anders aus!!!"
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