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Corona-Impfung für Jugendliche? ++ Tschüss, Homeschooling!

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
die Sieben-Tage-Inzidenz in Leipzig sinkt beständig, liegt heute bei 27,8. Bleibt sie unter 50 gibt es in der kommenden Woche weitere Lockerungen, noch mehr sollen ab dem 14. Juni mit der „Sommer-Verordnung“ folgen. Ab dem 31. Mai könnten die weiterführenden Schulen wieder in den Präsenzunterricht ohne den Wechsel mit häuslicher Lernzeit übergehen. Wäre das nicht schön?!
Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie das überhaupt ist, dieses Leben ohne Homeschooling. Allgemein scheint sich gerade ziemlich viel zu normalisieren oder zumindest in Richtung Alltag zurückzubewegen. Statt per Videokonferenz hat meine Tochter in dieser Woche erstmals seit mehr als einem Jahr wieder ganz normal Training im Sportverein. Als sie nach dem ersten Training nach Hause kam, war sie ordentlich knülle, aber auch sehr glücklich.
Ein weiteres Thema, das mich und sicher auch viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, aktuell beschäftigt, sind Corona-Impfungen für Jugendliche. Seit 14 Uhr beraten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten darüber beim Impfgipfel (hier finden Sie den Live-Ticker dazu). Die Europäische Arzneimittel-Agentur könnte den Impfstoff von Biontech/Pfizer bereits morgen für alle ab zwölf Jahren zulassen. Die Ständige Impfkommission will nach aktuellem Stand noch keine allgemeine Impfempfehlung für 12- bis 15-Jährige geben. Politikerinnen und Politiker äußern sich unterschiedlich.
Ich finde es gar nicht so einfach, bei all den (Nicht-)Empfehlungen zu einer Entscheidung zu gelangen. Zumal es ein großer Unterschied ist, ob man eine Entscheidung für sich selbst trifft oder für sein Kind treffen muss. Eine erste Übersicht dazu, was für und was gegen eine Impfung spricht, finden Sie hier.
Für mich war klar, sobald ich die Möglichkeit habe, lasse ich mich gegen das Coronavirus impfen – egal mit welchem Impfstoff. Ich finde es wichtig, dass möglichst viele Menschen sich impfen lassen und es ärgert mich, dass es nach wie vor nicht ausreichend Corona-Impfstoff gibt für alle, die geimpft werden möchten.
Ich bin generell für das Impfen. Dementsprechend hat meine Tochter bislang alle Impfungen bekommen, die möglich und je nach Alter empfohlen waren. Impfungen gegen die typischen Kinderkrankheiten ebenso wie zuletzt die HPV-Impfung. Dennoch bin ich mir unschlüssig, ob ich meine Tochter bereits jetzt gegen das Coronavirus impfen lassen möchte. Ich brauche einfach mehr Informationen.
Es gilt also erst mal, sich umfassend und aus seriösen Quellen zu informieren. Meine Kolleginnen und Kollegen werden Sie auf jeden Fall zu allen Entwicklungen rund um die Corona-Impfung für Jugendliche auf lvz.de auf dem Laufenden halten.
Ach ja, meine Tochter hat eine ganz klare Meinung zu dem Thema: Sie möchte geimpft werden. So schnell wie möglich. Über mögliche Impfreaktionen oder andere Schwierigkeiten macht sie sich in ihrem Alter noch keine Gedanken. Aus ihr spricht vor allem der Wunsch nach Normalität, den sie an die Corona-Impfung knüpft. Wer kann es ihr verdenken …
Herzlichst
Ihre Susanne Reinhardt
Redakteurin LVZ Familie

Bis Ende August sollen Kinder bis 12 Jahre ein Corona-Impfangebot haben. Foto: Angelo Esslinger/Pixabay
Bis Ende August sollen Kinder bis 12 Jahre ein Corona-Impfangebot haben. Foto: Angelo Esslinger/Pixabay
Wochenend-Tipps

Freizeittreff für Kinder: Passend zum Weltspieltag am 28. Mai lädt das Leipziger Veranstaltungszentrum „Der Anker“ Kinder und Jugendliche am Freitag von 14 bis 20 Uhr zu einem offenen Treff ein. In der Renftstraße 1 (Leipzig-Möckern) kann Tischtennis, Kicker und Billard gespielt werden. Sport frei!
Leipzig liest für Kids: In seinem Buch „Camp der Unbegabten“ fragt Autor Boris Koch, wie man ohne Superkräfte und Begabung ein Held sein kann. Hier geht es zum kostenlosen YouTube-Live-Stream aus dem Villa-Keller im Soziokulturellen Zentrum. Freitag ab 11 Uhr. Auch für Eltern geeignet.
Online-Lesung für Kinder: Im Theater der Jungen Welt findet am Sonntag ab 15 Uhr eine Autorenlesung mit Nina Weger via Zoom statt. Was ist schlimmer als ein Wirbelsturm im Räuberwald? Ein Räuberhauptmann mit Zahnschmerzen! „Der kleine Räuber Rapido 3 – Der schlimme Zahn!“ ist eine Geschichte für Kinder ab 8 Jahre. Eine Anmeldung ist erforderlich: Telefonisch unter 0341 4866016 oder schriftlich. Den kostenlosen Zoom-Link erhalten Teilnehmer und Teilnehmerinnen per E-Mail.
Musik-Tipp

Cover der CD „Zwei weiße Schwäne“, erschienen bei Argon Sauerländer Audio
Cover der CD „Zwei weiße Schwäne“, erschienen bei Argon Sauerländer Audio
Ulrich Steier: „Zwei weiße Schwäne“: Eng aneinander gekuschelt, in seliger Ruhe begleiten wir unsere kleinen Kinder jeden Abend in den Schlaf. In Einklang mit uns selbst, in Eintracht miteinander. So oder so ähnlich stellen sich viele Eltern das abendliche Zubettbringen ihrer Kleinsten vor. Oftmals ist das auch so. Aber da gibt es auch noch diese anderen Tage. An denen die Kinder sich nicht vom Tag verabschieden können, wild strampeln und hauen, immer wieder aufstehen, zum gefühlt 12. Mal etwas trinken wollen, noch Hunger haben oder auf die Toilette müssen. Und seien wir mal ehrlich: Nicht jeden Tag haben wir die Geduld dafür. Denn ist das Kind erst mal eingeschlafen, wollen Frühstück und Vesper vorbereitet werden. Oder man will einfach noch zwei Stunden für sich, die Partnerschaft oder die neue Staffel der Lieblingsserie haben. Für solche, aber auch alle anderen Abende empfehle ich die Wiegenlieder von Ulrich Steier. Der vielfach ausgezeichnete Musiker wiegt mit seiner Gitarre Kinder in den Schlaf und schickt sie auf Traumreisen. Die Lieder, die der Autor für seine Kinder schrieb, sind direkt, nah und treffen unmittelbar in die Seele. Sie entführen uns aus unserem manchmal sehr stressigen Alltag und führen uns vor Augen, wie wundervoll und erfüllend es doch ist, dass genau dieser kleine, wilde Mensch da neben uns liegt. Und das alles andere eigentlich viel weniger wichtig ist.
Von Patricia Liebling
Buch-Tipp

Cover des Buches „Der böse Kern“, erschienen im adrian Verlag
Cover des Buches „Der böse Kern“, erschienen im adrian Verlag
Jory John (Autor), Pete Oswald (Illustrator): „Der böse Kern“: Dies ist ein Buch über einen bösen Kern. Wie böse? Er hat schlechte Laune, schlechte Manieren und sowieso ist ihm alles egal. In der Bibliothek macht er Krach, er erschreckt kleine Babys und drängelt sich stets vor. Alle anderen finden auch, dass er echt böse ist. Doch das war nicht immer so. Und es soll auch wieder anders werden. Und so beschließt er, dass er glücklich sein will. In wenigen, aber liebevollen Worten erzählt Jory Johns die Geschichte für Kinder von drei bis fünf Jahre, untermalt von Pete Oswalds ausdrucksstarken Illustrationen. Eine Geschichte, die zeigt, dass Dinge manchmal ganz anders sind als sie auf den ersten Eindruck scheinen. Und eine Geschichte, die verdeutlicht, dass Veränderungen für jeden von uns möglich sind, wenn wir nur an uns glauben. Gleichzeitig zeigt sie aber, dass Veränderung nicht von heute auf morgen geschieht und dass wir dazu jeden Tag an uns arbeiten können. Eine schöne Botschaft für kleine Leserinnen und Leser.
Von Patricia Liebling
Verlosung „Der böse Kern“

LVZ Familie verlost 3 Exemplare des Buches „Der böse Kern“ unter den Lesern und Leserinnen dieses Newsletters. Wer gewinnen möchte, sendet bis 2. Juni 2021 eine E-Mail mit dem Betreff „Der böse Kern“ und seiner Postadresse an familie@lvz.de.
Die Bücher werden unter allen Einsendungen ausgelost. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Infos zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie hier.
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

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happyfeet 🤘
Die Kleine: "Ich eß keine Tomaten!"
Der Große: "Auf der Pizza ißt du sie doch auch!"
Die Kleine: "Aber da sind sie ja tot!"

Gemüseleichen pflastern ihren Weg!!! 😱
Aftermath
In welchem Alter gab es eigentlich den Kurs „Käse- und Fleischthekeneinkauf für Erwachsene“?

Jeder scheint zu wissen wie alles heißt und was, was ist.

Ich stehe davor und tippe immer noch blöd gegen die Scheibe.
👉🏻 𝕃𝕒𝕦𝕤𝕚 𝕝𝕠𝕤𝕥 𝕙𝕖𝕣 𝕄𝕪𝕖𝕝𝕚𝕟 👈🏻
Mein K1 hat Angst, alleine in seinem Zimmer zu schlafen. Ich habe nun eine kleine Vase neben sein Bettkopfteil gestellt und erkläre ihm, dass ich, jedes Mal wenn ich nachts nach ihm sehe, ein kleines Stoffkügelchen hinein werfe. Am nächsten Morgen ist diese natürlich voll! 🙂 https://t.co/StiONNXGJX
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