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Das Tauziehen hat ein Ende – Kita-Eltern sind erleichtert über Einigung im Tarifstreik

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
für viele Eltern ist heute ein Tag, an dem sie erleichtert aufatmen können. Der Grund: Der Tarifstreit der kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste ist beendet. Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich nach zähen Verhandlungen. Weitere Streiks in Kitas und Horten sind damit abgewendet. Puh!
Zusätzliche Entlastungstage sowie Zulagen und eine Anpassung der Gehaltsstufen sind es, worüber sich die kommunalen Kita-Erziehungskräfte und weitere Beschäftigte in sozialen Berufen freuen dürfen. Zurecht. Denn der Job, den sie mit Herzblut Tag für Tag ausführen, ist zwar wunderschön. Er ist aber auch zehrend. Und dafür gebührt ihnen Wertschätzung. Nicht nur in Form netter Worte und liebevoller Präsente von Eltern.
Am Betreuungsschlüssel ändert das alles aber (auf die Schnelle) leider nichts. Mehr Freizeit und mehr Geld machen nicht wett, dass zu wenige Erzieher und Erzieherinnen zu viele Kinder betreuen müssen. Es bleibt zu hoffen, dass die attraktiveren Konditionen längerfristig mehr Erzieher und Erzieherinnen auf den Markt spülen. Und dass sich die Errungenschaften auch bei den freien Trägern durchsetzen.
Und nun wünsche ich Ihnen noch einen wundervoll sonnigen Tag. Genießen Sie ihn! Uns wird es heute zum Spielplatz um die Ecke ziehen, an dem seit Kurzem ein Trinkwasserbrunnen steht. Ich glaube ja, das Konzept eines Trinkwasserbrunnens direkt an einem Spielplatz wurde nicht komplett durchdacht. Zumal der gerade einmal zwei kleine Kinderschritte entfernt vom Sandkasten steht. Aber wer will sich da beschweren? Die Kinder lieben es. 😊
Herzliche Grüße
Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Wochenend-Tipps

Für Naturverbundene: Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) lädt Kinder für Samstag von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr ein, den Leipziger Stadtwald zu entdecken. Mit der BUND-Kindergruppe „BUNDspechte“ begeben sich die fünf- bis zehnjährigen Teilnehmer auf eine Entdeckungsreise durch den Wald. Was ist eigentlich ein Wald? Was macht ihn so besonders? Welche Tiere und Pflanzen können hier gefunden werden? Und welche Bedeutung hat der Wald für die Menschen? Spielerisch wird den Kindern dabei Wissen über Natur und Umwelt vermittelt. Eltern oder Vertrauenspersonen können die Kinder begleiten. Treffpunkt ist der hintere Grillplatz im Rosental beim Wackelturm (Karte). Eine Anmeldung per Mail ist erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei, es wird um eine Spende gebeten.
  • Ein Goldschatz für die Weltherrschaft: Der „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner könnte als eine große Sammlung von Sagen und Märchen bezeichnet werden. Also eigentlich wie gemacht für Kinder – nur etwas lang. Die scheinbar schwere Musik ist aufgrund ihrer Leitmotive und illustrativen Lautmalerei kinderleicht. Wer sich davon überzeugen möchte, sollte sich die Inszenierung „Der Ring für Kinder“ anschauen, die am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr in der Musikalischen Komödie aufgeführt wird. Während die einen mitfiebern, wenn der Held Siegfried den Drachen erlegt, sind die anderen fasziniert von den Rheintöchtern, die in schillernden Kostümen das Rheingold verteidigen. Geeignet für Kinder ab acht Jahren. Tickets gibt es hier.
  • Staunen, nicht zögern: Das Mädchen Sophie ist todkrank und hat nur einen Wunsch: Sie würde gern wissen, was das Leben zu bieten hat. Ihre besten Freunde, allesamt Bewohner ihres Spielzeugschrankes, handeln eines nachts und nehmen Sophie mit auf eine Abenteuerreise. Im Figurenspiel „Die wundersame Reise der kleinen Sophie“ stürzen drei musikalische Figurenspieler von einem Abenteuer ins nächste. Mit Spaß, Lebenslust, Pauken und Trompeten. Was für Erwachsene nach einem schweren Thema klingen mag, kommt auf der Bühne mit viel Humor daher und eignet sich bereits für Kinder ab acht Jahren. Das Figurentheater im Westflügel wird am Samstag um 17 Uhr sowie am Sonntag um 15 Uhr aufgeführt. Tickets gibt es hier.
Buch-Tipp

Cover von „Funzel, Reisszahn und Säge“, erschienen im Neptun Verlag
Cover von „Funzel, Reisszahn und Säge“, erschienen im Neptun Verlag
Mena Kost (Autorin), Priska Wenger (Illustratorin): „Funzel, Reisszahn und Säge. Die abenteuerliche Reise zum Leuchtblumenfeld“: Freundschaft ist ein wundervolles Thema, das sich auf so viele verschiedene Arten erzählen lässt. Zum Beispiel anhand der Geschichte von drei Fischen. In diesem Buch begeben sich die Leser und Leserinnen in die tiefsten Tiefen des Ozeans, wo sie auf den winzigen Laternenfisch Funzel, den wehrhaften Sägefisch Säge und den riesigen Megalodon Reisszahn treffen. Die drei Freunde freuen sich schon auf das jährliche Leuchtblumenfest. Aber dann erfahren sie, dass der Vorrat an Leuchtblumen aufgebraucht ist. Alle weg! Um neue Leuchtblumen zu beschaffen, brechen die drei Fische zu einer abenteuerlichen Reise auf. Die spannende und von schwarz-weißen Illustrationen begleitete Geschichte der so unterschiedlichen Freunde umfasst 92 Seiten und richtet sich an Kinder zwischen 4 und 7 Jahren. Sie erleben, wie sich die Fische tatkräftig unterstützen, Mut zusprechen und die schönen Seiten des Ozeanlebens genießen.
Von Patricia Liebling
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Frau G. aus B.
Die 6j sitzt auf der Couch und spielt mit einem ca 50Cent-Stück großen, schwarzen Fussel. Als sie ihn sich auf den Oberschenkel legt, fährt der Fussel plötzlich seine acht Beine aus und läuft los.
Die Nachbarn im Dorf nebenan sind dann jetzt auch wach.
Alley Hopp
Wenn mir langweilig ist, frag ich im Elternforum, wie lange ich das Kind vor ein Wimmelbild setzen kann und es nach Sachen suchen soll, die gar nicht drin sind, nur damit ich mal in Ruhe mein Bier trinken kann.
ⓢu𝐧ⓈђƗᶰ𝐞𝔹ⓘⒼǤⓨ
Ich war heute im Zimmer d. 12jährigen & als ich sein Bett sah, war ich geschockt. Wir werden heute ein ernstes Gespräch haben, denn auch wenn ich ihn mehr liebe als mein Leben, so gibt es Dinge, die völlg inakzeptabel sind.

WIR SCHLAFEN NICHT MIT DER KNOPFLEISTE UNTERM KINN!!
Penny Herzmolekül
Im Kindergarten ist ein Schülerpraktikant.

15 Jahre alt. Schwarz gefärbte Haare. Kommt immer mit dem Fahrrad und hat aber auch ein Skateboard im Rucksack dabei.

Und dann sitzt er da draußen im Sand und lässt sich schminken. Von vier kleinen Mädchen.

SAUCOOLER TYP!
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