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Ferienkinder, wie die Zeit vergeht!

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
da ist die erste Ferienwoche auch schon fast wieder rum. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Als Kind habe ich nie verstanden, warum die Erwachsenen immer sagten, die Zeit würde so schnell vergehen und wir Kinder so schnell groß werden. Für mich schien immer alles noch ewig weit weg zu sein, unendlich lang die Zeit bis zu meinem Geburtstag und bis Weihnachten. Die Sommerferien schienen mir fast endlos lang, allerdings im positiven Sinne. Und das mit dem groß werden wiederum ging mir gar nicht schnell genug. Inzwischen, Mitte 30 und mit eigenem Kind, hat sich das geändert und ich habe selbst das Gefühl, dass die Zeit wahnsinnig schnell vergeht.
Ich erinnere mich noch, wie eine Oma meiner Tochter sich schon während ich schwanger war darauf freute, wenn ihre Enkelin dann in die Schule geht und „in den Sommerferien als Ferienkind zu uns kommt“. Damals, 2008, schaute ich auf meinen Kugelbauch herunter und dachte: „Ferienkind? Sie ist noch nicht mal geboren, bis zur Schule dauert es noch ewig.“
Inzwischen ist meine Tochter dem Schulabschluss näher als der Schuleinführung und ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Abgesehen davon ist „meine Kleine“ auch schon fast so groß wie ich, trägt Schuhe zwei Nummern größer als ich und sieht nur noch wenig kindlich aus. Aber Ferienkind bei der Oma ist sie auch dieses Jahr.
Was mir mit zunehmendem Alter meiner Tochter auch immer bewusster wird: Die Zeit scheint nicht nur schneller zu vergehen. Irgendwann demnächst wird meine Tochter mit mir nicht mehr shoppen oder ins Kino gehen wollen. Und Ferienkind bei den Großeltern sein hat sich dann auch erledigt. Also nutzen wir die Zeit, die uns bis dahin noch bleibt.
Auf dem Plan für nächste Woche steht auf jeden Fall ein Besuch im LVZ Sommerkino, wir müssen uns nur noch auf einen Film einigen. Falls sie auch Lust auf Open-Air-Kino haben, bitte hier entlang. Los geht`s jeweils um 21.30 Uhr und kindertauglich sind auf jeden Fall „Ratatouille“ und „Willkommen bei den Sch’tis“. Und falls ihre Kinder kommende Woche Ferienkinder bei den Großeltern sind, gönnen Sie sich doch einen erwachsenen Kino-Abend, zum Beispiel mit „Pulp Fiction“. Oder besuchen Sie mal wieder einen Biergarten – meine Kolleginnen und Kollegen stellen hier ein paar Geheimtipps vor, die sich lohnen.
Beim „Familiensommer“ auf dem Burgplatz schauen wir bestimmt auch mal vorbei - wahrscheinlich wird dieses Angebot sogar verlängert. Was Sie dort alles erleben können, hat meine Kollegin Kerstin Decker hier aufgeschrieben. Weitere Tipps für die Sommerferien in Leipzig hat Yvonne Schmidt zusammengetragen.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Ferienzeit weiterhin, genießen Sie den Sommer!
Herzlichst
Ihre Susanne Reinhardt
Redakteurin LVZ Familie

Die Zeit fliegt: Zwei Paar Schuhe vom selben Kind, zehn Jahre Unterschied. Foto: privat
Die Zeit fliegt: Zwei Paar Schuhe vom selben Kind, zehn Jahre Unterschied. Foto: privat
Wochenend-Tipps

Insekten auf der Spur: Auf der Suche nach unterschiedlichen Insekten erkunden Ferienkinder am Freitag 10 Uhr das Leipziger Naturkundemuseum. Anschließend werden die Mundwerkzeuge der Tiere - Mandibeln genannt – unter die Lupe genommen und miteinander verglichen. Geeignet ab 12 Jahren. Eine telefonische Anmeldung unter 0341 9822113 ist erforderlich.
Lachen ist gesund: Das in Europa einzigartige Leipziger Clown-Museum freut sich am Freitag von 11 bis 17 Uhr (sowie am Sonntag von 13.30 bis 17 Uhr) über viele neugierige Besucher, die durch die Ausstellung geführt werden. Letzter Einlass in Reudnitz-Thonberg (Breite Straße 22) ist 16 Uhr.
Wo ist der gute Ton: Der Reggaehase Boooo bringt am Sonnabend auf der Sommerbühne am Panometer wieder alle zum Tanzen. Der Hase, der mit seiner Band Green Rainjackets live spielt, sucht den guten Ton. Für Kinder ab 3 Jahren. Die Konzerte finden 11 und 15 Uhr in Leipzig, Richard-Lehmann-Straße 114 statt. Karten gibt es hier!
Träumerei: Im Innenhof der „Feinkost“ in der Karl-Liebknecht-Straße 36 wird am Sonntag 11 Uhr das Kindersommertheater-Stück „Sommernachtstraum improvisiert“ gezeigt.
Süßer Sommer in Oskarshausen [Anzeige]

Blick in Oskars Naschfabrik. Foto: Oskarshausen GmbH
Blick in Oskars Naschfabrik. Foto: Oskarshausen GmbH
Oskarshausen, die neue Freizeitattraktion für die ganze Familie in Freital, startet mit neuen Attraktionen in die Sommerferien. Am vergangenen Freitag war es endlich so weit: Nach vielen Monaten des Planens, Tüftelns, Bauens und Gestaltens wurde Oskars Naschfabrik feierlich eröffnet! Der rund 600 qm große Schlaraffenland-Bereich in Oskarshausen kann ab sofort von allen großen und kleinen Gästen getestet und bestaunt werden. Mit knallig bunten Farben und zahlreichen Überraschungen werden die Oskar-Fans in einer zauberhaften Süßigkeitenwelt verführt, wie man sie einst aus Märchen kennt. Weitere Infos hier.
Buch-Tipp

Cover des Buches „Träume, die auf Reisen führen“, erschienen in der dtv Verlagsgesellschaft
Cover des Buches „Träume, die auf Reisen führen“, erschienen in der dtv Verlagsgesellschaft
Mascha Kaléko (Autorin), Hildegard Müller (Illustratorin): „Träume, die auf Reisen führen“: Gedichte finden sich nur in alten Bänden, die in Bibliotheken verstauben und sowieso nur auf eine lebenserfahrene Leserschaft abzielen? Mitnichten! Die gebürtige Polin Mascha Kaléko hat Worte in eine Form gegossen, die für kleine Leser und Leserinnen greifbar ist – zärtlich verspielt, oft ungeheuer lustig und voller Sprachwitz. Der Band „Träume, die auf Reisen führen“ vereint Tiergedichte, Gedichte zum Träumen, über Freunde und Familie, Spiel- und Spaßreime. Allesamt illustriert von Hildegard Müller in zarten Strichen, zurückhaltend und gleichzeitig markant wie treffsicher. Für Kinder ab 6 Jahre.
Von Patricia Liebling
Podcast-Tipp

Erinnern Sie sich noch an „Peter und der Wolf“? Spätestens wenn die Eingangsmelodie der Sendung „Ohrenbär“ erklingt, werden Sie sich erinnern. Denn die startet mit dem Peter-Motiv. Mich katapultiert dieses Motiv regelmäßig in meine Kindheit, zu der der Ohrenbär als verlässliche Größe zählte. Seit mehr als 30 Jahren läuft die Gemeinschaftssendung von rbb und NDR schon. Immer montags geht es mit einer neuen Hörgeschichte für Kinder zwischen vier und acht Jahren los, die über die Woche hinweg weitererzählt wird. Die einzelnen Folgen dauern etwa zehn Minuten. Wer mag, kann sich die komplette Geschichte aber auch am Stück anhören. Gesprochen werden die Erzählungen von bekannten Schauspielern und Schauspielerinnen wie zum Beispiel Udo Schenk, Fritzi Haberlandt oder Jörg Schüttauf. Der Podcast „Ohrenbär“ lässt verlässlich, aber immer wieder anders den Tag ausklingen – mal mit alltäglichen, mal mit fantastischen, skurrilen, ernsten oder lustigen Themen. Hier geht’s zum Podcast.
Von Patricia Liebling
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

Mütterpflegerinnen unterstützen Mütter nach der Geburt – ein Hausbesuch in Leipzig
Genderneutrale Kindergeschichten: „Es muss nicht die Bilderbuchfamilie sein“
Sport, Kultur, Tiere: Das können Sie in Leipzig kostenlos erleben
Corona in Sachsen: Impfkommission Siko gibt keine generelle Empfehlung ab zwölf Jahren 
Die Sommerferien in Sachsen starten – und nach den Ferien soll das Aufholen beginnen
Corona-Tests und Maskenpflicht: So soll es nach den Ferien in Sachsens Schulen weitergehen
Sporthallen, Anbauten, neue Gebäude: Die Kräne drehen sich an Leipzigs Schulen
Was wollen die Grünen in der Bildungspolitik?
Umgangsrecht in der Pandemie: Eltern dürfen Kinder auch ohne Impfung oder Corona-Test sehen
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Fünf Jahre Projekt „Gartenkinder“: Im Botanischen Garten Leipzig werkeln die Jüngsten in der „Grünen Werkstatt“
Leipzig: Stadtrat stimmt Millionen-Paket für Schulen zu
Kultusminister stellt sich Fragen von Leipziger Schülerin: Herr Piwarz, wie wollen Sie das „Wir“ in den Schulen stärken?
Neues aus dem Familienleben auf Twitter

Mrs_Mary
Telefonat mit dem Mann.

"Und, bei euch alles klar?"
"Ja. Ich habe gerade das Baby davon abgehalten, die Kloschüssel abzulecken"
"Okay".

Irgendwie war unser Dirty Talk vor dem Kind auch anders.
Melanie Bäm
K1: Ätschi, ich seh einen Schmetterling
K2: Ich hab aber schon drei gesehen
K1: Ich aber unendlich

Naturbeobachtung mit Kindern. So idyllisch.

#geschwister #familie #familylife #lebenmitkindern
Steaming Jobbie Trousers
My son thinks the T in t-shirt stands for Tyrannosaurus. When questioned on why it might be that, he said it’s because the shirts have tiny arms.
𝒥uliepulie
"Hahaha, stell dir mal vor es würde keine Navis geben! Dann müsste man ja alle Straßen vorher aufmalen und mitnehmen"
"Ja, das wäre ja so dick wie ein ganzes Buch, hihi"

Meine Damen und Herren, die Kinder haben gerade den Straßenatlas erfunden.
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