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Fotos über Fotos – das Smartphone macht jetzt mal Pause

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
wie viele Medien haben sich eigentlich auf ihrem Smartphone so angesammelt? Nachdem meines zuletzt immer langsamer wurde, habe ich mal genauer hingesehen. Ganze 2864 Fotos, 170 Videos und 71 Gifs – allein meine Galerie zwingt die Technik schon in die Knie. Dabei räume ich zwischendurch immer mal auf. Hinzu kommen etliche Apps, Podcasts, Hörbücher und Episoden der Lieblingsserien meiner Tochter. Wäre ich mein Smartphone, ich würde in den Streik treten.
Damit es dazu gar nicht erst kommt, habe ich mir vorgenommen, zumindest die Fotos und Videos regelmäßig zu archivieren. Ganz optimistisch plane ich also, die Bilder sortiert zu speichern, eine Auswahl davon auszudrucken und in ein Fotoalbum zu kleben. So weit der Plan.
Inzwischen gibt es also ein (1!) Fotoalbum, das gerade einmal die ersten sechs Monate im Leben meiner Tochter abdeckt. Ich schaue auch gerne öfter mal rein. Nichtsdestotrotz haben es die folgenden zweieinhalb Jahre noch nicht in ein Album geschafft. Manchmal denke ich, es sind einfach zu viele Bilder, die wir da schießen.
Gefühlt jede Minute im Leben unserer Kleinen wird dokumentiert. Aber wozu eigentlich? Wann genau sollen wir uns diese Millionen Fotos anschauen, die sich im Laufe der Jahre anhäufen, während uns gleichzeitig ein schlechtes Gewissen plagt, weil wir die Bilder nicht in ein Album übertragen haben?
Meine Tochter hat mittlerweile auch immer weniger Lust darauf, fotografiert zu werden. Also bleibt das Smartphone immer häufiger in der Tasche. Und das ist auch gut so. Es lässt uns genauer hinschauen, zuhören, teilhaben. Weniger Technik, dafür mehr unmittelbare Bindung.
Und das Fotoalbum? Das wartet weiterhin auf seinen Einsatz. Aber sobald die Bilderflut abebbt, dürften auch archivieren, auswählen und ausdrucken leichter von der Hand gehen. Denke ich. Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Herzlichst
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Foto: Simon/Pixabay
Foto: Simon/Pixabay
Wochenend-Tipps

Bilderbuchgeschichte: Die Bibliothek Südvorstadt „Walter Hofmann” begrüßt Ferienkinder ab sieben Jahren am Freitag von 10 bis 10.45 Uhr in der Steinstraße 42. „Auf der Suche nach dem Glück“ ist eine interaktive Bilderbuchgeschichte rund um ein freches und neugieriges Tier, das ihr auf der Leinwand zum Leben erweckt. Anmeldung per E-Mail.
Sommerwerkstatt: Ferienzeit ist Kreativzeit – Kinder aufgepasst! Das Bach-Museum am Thomaskirchhof hält spannende Angebote bereit. Am Freitag öffnet die Sommerwerkstatt von 13 bis 15 Uhr ihre Türen. Wer mag, kann mit Gänsefeder und Tinte schreiben und eine eigene Schlauchtrompete bauen. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist frei, für Erwachsene im Museumseintritt inbegriffen.
Singspiel: Der junge Lodengrün, ein einfacher Hase, schwärmt für die junge Heidehasenprinzessin. Beim „Sängerkrieg der Heidehasen“ am Samstag um 16 Uhr will er ihr Herz gewinnen. Puppenspielerin Julia Raab, die im Kunstgarten des Budde-Hauses auf der Bühne steht, freut sich auf viele Kinder ab fünf Jahren. Um eine Kartenreservierung wird unter Telefon 0157 71369895 oder per E-Mail gebeten.
Familienkonzert: Im Innenhof der Grassi Museen spielt am Sonntag ab 15 Uhr das Ensemble „Leipziger Concert“ Werke von Georg Philipp Telemann. Das Familienkonzert „Gulliver trifft den Ritter von der traurigen Gestalt“ ist kostenfrei erlebbar. Bei Regen ziehen die Musiker und das Publikum ins Foyer in der 1. Etage.
Buch-Tipp

Cover des Buches „Gregor und die graue Prophezeiung“, erschienen im Oetinger Verlag
Cover des Buches „Gregor und die graue Prophezeiung“, erschienen im Oetinger Verlag
Suzanne Collins: „Gregor und die graue Prophezeiung“: Für alle, die spannende Bücher mögen, ist das Abenteuer mit Gregor genau das Richtige. Gregor ist ein 11 Jahre alter Junge. Er fällt mit seiner kleinen Schwester Boots in einen Lüftungsschacht im Wäschekeller. Dabei landen sie im Unterland und begegnen den Kakerlaken, die ihn und seine Schwester zu den Menschen des Landes, den Unterländlern, bringen. Nach einer Flucht mit Boots begegnet er den Ratten und wird von den Unterländlern gerettet. Sie weihen ihn in die geheimnisvolle Prophezeiung ein. Eigentlich möchte Gregor nur so schnell wie möglich nach Hause, doch er und seine Schwester starten eine ereignisreiche Reise. Auf ihrem Weg durch das Land lösen die Geschwister Rätsel, begegnen den Spinnen, Kakerlaken und Ratten. Das Buch ist sehr spannend und unterhaltsam. Schnell taucht man in die 300 Seiten umfassende Geschichte ein. „Gregor und die graue Prophezeiung“ ist das erste von fünf Büchern. Ich bin gespannt, was Gregor in der nächsten Geschichte erlebt. Empfehlen kann ich es jedem, der eine spannende Geschichte lesen möchte. Egal ob Junge oder Mädchen. Ich denke, dass es ab der 5. Klasse lesbar ist.
Von Florian Falkenhain (12 Jahre)
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

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Die bringt's zu was im Leben.
Bernhard Strasser
Dieses Gefühl, wenn man am Klo sitzt, das Telefon läutet, ein Kind rangeht und man ganz genau weiß, dass gleich irgendjemand erfährt, dass man auf dem Klo sitzt.
Lia
Die Kinder sind beim Anblick der vor uns liegenden Serpentinen ein wenig still geworden.
„Was ist denn los?“
„Wir wissen halt, wie Du Mario Kart fährst…“
Frau Astra HB💛
Der 6-Jährige hat sich ein Einschulungsoutfit ausgesucht. Man wird ihn nur noch ,,Candyman" nennen 🙈🙈🙈😂 https://t.co/wHoLRFP09P
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