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Freibad, Freizeitpark, Frühstück außer Haus – wir kommen!

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
endlich. Langsam aber sicher steigen die Temperaturen und die Zahl der Sonnenstunden – so, wie es sich für den Juni gehört. Und dank der sinkenden Corona-Inzidenzwerte gibt es auch wieder jede Menge Möglichkeiten, die Papa-Wochenenden abwechslungsreich zu nutzen.
Angst, dass ich an diesen Wochenenden wertvolle gemeinsame Zeit verschlafe, muss ich mit meiner Tochter übrigens nicht haben. Wenn die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster scheinen, dauert es nicht lange, bis sie ins Schlafzimmer spaziert kommt. Mit einem fröhlichen „Ich bin wach“, dicht gefolgt von „Was machen wir jetzt“. Dass die Sonne derzeit schon kurz vor um sechs aufgeht, stört sie nicht weiter. Schließlich steht sie von Montag bis Freitag auch so zeitig auf.
Seit zwei Wochen läuft der Grundschulbetrieb ja endlich wieder normal. Und wenn meine Freundin und ich ihr nahelegen, dass man am Wochenende ja doch mal ein bisschen länger schlafen kann, sagt sie nur: „Aber ich kann nicht mehr schlafen. Die Vögel vor meinem Fenster singen so laut.“ Also ist auch für uns die Nacht kurz nach um 6 (in Worten: sechs Uhr!), spätestens halb 7, zu Ende und wir starten ins Wochenende. Aber der frühe und mitten in der Nacht zwitschernde Vogel fängt ja sprichwörtlich den Wurm.
Und langweilig wird es garantiert nicht. Dank der Corona-Lockerungen gibt es viele Möglichkeiten, die Zeit zu verbringen. Ein gemütliches Sonntagsfrühstück beim Bäcker um die Ecke ist endlich wieder möglich. Und auch gegen einen leckeren Eisbecher hat meine Tochter nichts einzuwenden. Seit dieser Woche haben auch die Freizeitparks wieder geöffnet. Und der erste Zoo-Besuch des Jahres steht auch noch aus.
Dank der steigenden Temperaturen ist auch der Besuch im nahegelegenen Freibad, das seit dieser Woche wieder öffnen darf, wieder eine Option. Meine kleine achtjährige Wasserratte wird es freuen. Jetzt muss nur noch ein neuer Bikini her, und dann kann’s losgehen. Es gibt also viel zu tun an den nächsten Wochenenden.
Dank der Sonnenstrahlen und der zwitschernden Vögel vor dem Kinderzimmer-Fenster wird mein Töchterchen sicher auch weiter dafür sorgen, dass wir nicht zu viel gemeinsame Zeit verschlafen.
Herzlichst
Ihr Andreas Neustadt
Redakteur LVZ Familie

Die Freibad-Saison ist eröffnet. Foto: André Kempner
Die Freibad-Saison ist eröffnet. Foto: André Kempner
Wochenend-Tipps

Kinder-Aktionstag im Museum: Voller Freude über die Wiedereröffnung des Kindermuseums veranstaltet das Stadtgeschichtliche Museum im Böttchergäßchen am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr einen Kinder-Aktionstag. Das Motto heißt „Da geht doch was!“, Anmeldung erforderlich unter Telefon 0341 9651340.
Mit den Jüngsten ins Theater: Aufregende Abenteuer im Puppentheater oder Theater können jetzt endlich auch wieder die Allerkleinsten mit ihren Familien erleben. „Der kleine Tiger braucht ein Fahrrad“ – wofür, das erfahren sie im Puppenspiel mit dem Theater Fuchs  am Sonntag 16 Uhr in der Auwaldstation, Schloßweg 11. Voranmeldung und Karten unter Telefon 0341 9615435.
Ebenfalls Kinder ab vier Jahre können am Sonntag 16 Uhr ans Elsterflutbecken kommen, erreichbar über die Mainzer Straße. Auf der Wiese am Richard-Wagner-Hain zeigt die Theatergemeinschaft Kaninchenkatze „König Drosselbart“.
Turbo für junge Leute: Das Theater der Jungen Welt wirft den „Turbo“ an für das erste inklusive Tanz- und Theaterfestival für Kinder und Jugendliche. Es findet von Donnerstag bis Sonntag im digitalen Raum statt und ist zum Mitmachen angelegt. Auf dem Programm stehen Produktionen aus Leipzig, Hamburg, Wien und Zürich, ein Konzertfilm und mehrere Workshops. Das Programm und den Zugang zu den Aufführungen gibt es hier.
Podcast-Tipp

Mira & das fliegende Haus: Der heutige Tipp richtet sich an die Kinder, wobei ich als Mutter Mira und ihren Freunden auch sehr gerne lausche. Und darum geht’s: Mira wohnt mit dem sprechenden Kater Kopernikus und der rappenden Maus MCPieps im fliegenden Haus. Jeden Mittwoch richten sich die drei mit einer neuen Folge an Kinder zwischen vier und elf Jahre. Wobei ich diesen Podcast durchaus auch für Jüngere geeignet finde, weswegen er auch bei uns regelmäßig läuft. In den Folgen, die zwischen 15 und 45 Minuten dauern, widmen sich Mira und ihre Freunde ganz alltäglichen Themen auf sehr schöne Art und Weise. Verständnis füreinander, Vertrauen, Bedürfnisse, Gesundheit – all das sind Themen, die hier auf kindgerechte und liebevolle Weise behandelt werden. In „Die unsichtbare Ritterrüstung“ geht es zum Beispiel um unser Immunsystem, die Folge „Die mutigste Maus der Welt“ dreht sich um Lampenfieber und „Karlos und Kopernikus“ zeigt, wie gut es ist, dass wir alle unterschiedlich sind. Nach anstrengenden Tagen oder aber, wenn das Kind einfach ein bisschen Unterstützung beim Einschlafen benötigt, enpfehle ich übrigens die Folge „Traumreise: Die Zaubertraumfunken“. Auch ich selbst komme dabei gut zur Ruhe. Hier geht’s zum Podcast.
Von Patricia Liebling
Buch-Tipp

Cover des Buches „Was für'n Müll. Schritt für Schritt zum Umwelthelden“, erschienen im Ravensburger Verlag
Cover des Buches „Was für'n Müll. Schritt für Schritt zum Umwelthelden“, erschienen im Ravensburger Verlag
Clive Gifford und Jacquie Wines (Autoren), Sarah Horne (Illustratorin): „Was für'n Müll. Schritt für Schritt zum Umwelthelden“: Bunte Bilder findet man in diesem Buch nicht. Dafür comicartige schwarz-weiß Illustrationen auf FSC-zertifiziertem Papier. Ja, mein Griff zu dem Buch „Was für’n Müll! Schritt für Schritt zum Umwelthelden“ war spontan. Aber: Es geht ums Klima. Und: Spätestens seit Fridays for Future ist dieses Thema auch für Kinder brandaktuell.
Ich gebe zu, meine Tochter schaute mich verwundert an, als ich ihr das Buch zeigte. „Wir machen doch schon viel in Sachen Klima“, war ihre erste Reaktion. Und die Seiten gaben ihr auch Recht. Viele kleine Dinge, die für uns selbstverständlich sind, helfen, unser Klima zu schützen. Aber es gibt eben noch mehr.
Im Buch findet man zahlreiche einfache, aber effektive Dinge, die man tun kann, um die Schäden, die wir unserem Planeten zufügen, zu reduzieren. In sieben Kapiteln geht es um den grünen Haushalt, den richtigen Einkauf, über Recycling und weniger Müll bis hin zum Schutz der Tiere, Pflanzen und Meere. Kurze Texte vermitteln Kindern ab acht Jahre altersgerecht die Informationen und geben praktische Tipps für einen nachhaltigen Alltag.
Von Nannette Hoffmann
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leserinnen und Leser haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.
Verlosung: Dino-Spektakel im Leipziger Zoo

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Friedemann Weise
Wenn mir die Matheaufgaben meiner Tochter zu schwierig sind, poste ich sie auf facebook und schreibe drüber "Nur jeder 10. kann diese Aufgabe lösen."
Höhni
Mein Sohn wollte mich heute mit Wäsche waschen überraschen....

Ist ihm geglückt.... https://t.co/7eOyTYycd4
Der Gasser
Sie sagten: "Zwei Kinder sind super!"
Sie sagten: "Die spielen dann miteinander!"

Der 7-Jährige und der 2-Jährige haben sich gestern darüber gestritten, wer den anderen als doof bezeichnen darf.

Am Ende war ich doof.
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