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Kita-Beiträge, Homeschooling und Schneegestöber

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, ich gebe zu, ich bin froh, noch kein Schu
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
ich gebe zu, ich bin froh, noch kein Schulkind zu haben. Was ich so vom Homeschooling – Entschuldigung – von der häuslichen Lernzeit mitbekomme, reicht mir. Die Pandemie verlangt nach neuen Wegen, nach Ideen, Offenheit, Kraft und Durchhaltevermögen. Auf allen Seiten.
So hat sich meine Kollegin Lisa Schliep mit Leipziger Eltern und Lehrern darüber unterhalten, wie sie die aktuelle Situation erleben. Was Eltern und Lehrer über den Homeschooling-Alltag sagen – hier erfahren Sie es. Nachgehakt hat auch meine Kollegin Linda Polenz. „Vorbild Uni: So läuft das Mathe-Homeschooling am Gymnasium Schkeuditz“ bringt weitere spannende Einsichten in den aktuellen schulischen Alltag.
Zurück zum Alltag heißt es am Montag auch für einige Schüler und Schülerinnen. An ausgewählten Schulen kommt auf sie und ihre Lehrer aber noch etwas anderes zu. Sie können sich freiwillig auf eine Corona-Infektion testen lassen. Wie diese Massentestungen für Abschlussklassen genau ablaufen, hat mein Kollege Mark Daniel für Sie recherchiert.
Und wie steht es um die Betreuung der Kleinen? Keine Elternbeiträge für Kitas und Horte im Lockdown war die Nachricht, die manche Eltern aufatmen ließ. Sicherlich ist das nicht der ganz große Coup – aber ein Hauch von Erleichterung darf sich schon breit machen.
Und ob Sie nun kleinere oder größere Kinder haben – die meisten von ihnen dürften außer sich gewesen sein, als es in den vergangenen Tagen schneite. „ Da liegt Schnee", entfuhr es auch meiner Tochter. Für sie ist es der erste Schnee, den sie wahrnimmt. Daher war ich schon ein wenig verwundert, dass sie das Wort dafür gleich kannte.
Während ich mich noch fragte, wie das sein kann, stürmte sie gleich ins Wohnzimmer, um zu schauen, ob es denn auch im Garten geschneit hatte. Hatte es natürlich. Für mich klar, für sie allerdings eine neue Erkenntnis, der es weiter nachzugehen bedurfte. Also ab in den Schneeanzug und raus.
Zumindest für einen Moment vertreibt dieses weiße Gestöber jegliche Gedanken an Homeschooling und Notbetreuung. Schneebälle formen und werfen, Hügel runterrutschen, Schnee von den Zweigen der Nadelbäume rieseln lassen – all das ist einfach schön. Selbst wenn man, wie ich, kein Winter-Mensch ist. Genießen wir es.
Herzlichst,
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Foto: Patricia Liebling
Foto: Patricia Liebling
Wochenend-Tipps

Blick hinter die Kulissen: Die Spielstätten sind geschlossen und bleiben es vorerst auch. Eine Herausforderung für Künstler und Publikum. Dennoch sind hier und da Einblicke möglich – so wie etwa in die Proben im Lofft. Über ein Instagram-Live können sich Interessierte in die Proben der neu gegründeten Forward Dance Company zuschalten. Die erste professionelle mixed-abled Tanzcompany aus Sachsen arbeitet aktuell an ihrer ersten Produktion: „Wir“. Das Stück taucht ein in die Innenwelten der sechs Tänzer und Tänzerinnen mit unterschiedlichen Geschichten. Eine Entdeckungsreise in die physischen und mentalen Veränderungen, die stattfinden, wenn Menschen für eine gewisse Zeit von der Außenwelt abgekapselt sind. Beginn des Livestreams ist Freitag um 18 Uhr.
Barrierefreies Theater: Am Samstag um 15 Uhr lädt das Schauspiel Leipzig zu einem exklusiven Hörerlebnis ein: Mittels einer Audiodeskription erhalten Zuschauerinnen und Zuschauer 15 Minuten lang einen ersten ungewöhnlichen Eindruck aus „Arabella oder Die Märchenbraut“. Das Angebot unterstützt blinde und sehbehinderte Menschen dabei, visuelle Vorgänge auf der Bühne besser wahrzunehmen. Die Inszenierung nach der gleichnamigen Serie von Václav Vorlíček und Miloš Macourek war ursprünglich als Weihnachtsmärchen für die laufende Spielzeit geplant. Was es im Detail mit der Audiodeskription auf sich hat, erfahren Interessierte hier. Abrufen lässt sich das Hörerlebnis am Samstag über diesen Link
Kino an der Hauswand: Filmprojektionen und Kinokunst auf Hauswänden und Fassaden, live aus dem E-Auto – das verbirgt sich hinter Electric Cinema, einem Projekt der Schaubühne Lindenfels. Nach Anbruch der Dunkelheit sind die Macher in Leipzig und Umgebung unterwegs. Ihr Ziel: Freiflächen, Kirchen und Turnhallen, Schulen, Alters- und Studentenheime – von Plagwitz bis Connewitz, Gohlis bis Grünau. Das Electric Cinema fährt immer donnerstags bis sonntags von 18 bis 21 Uhr und bleibt nie länger als 30 Minuten an einem Ort. Pro Schicht werden 3 bis 5 Orte angesteuert. Gezeigt werden Stummfilm-Klassiker, handgeschnittene Szenencollagen zu Themen wie „Animationsgeschichte“, „Stop Motion im Film“ oder „Leipziger Industriegeschichte“ sowie Filmmaterial von lokalen mitteldeutschen Filmemachern und Filmemacherinnen. Wo genau das Team Station macht, soll eine Überraschung sein. Im Vorfeld ist maximal der Ortsteil zu erfahren. Die Touren lassen sich auf Facebook und Instagram verfolgen.
Weitere Tipps für das Wochenende haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Buch-Tipp der Woche

„Die geheime Drachenschule“ von Emily Skye, Verlag Baumhaus
„Die geheime Drachenschule“ von Emily Skye, Verlag Baumhaus
Emily Skye (Autorin), Pascal Nöldner (Illustrationen): Die geheime Drachenschule – das Erwachen der Blattfinger: In den Zeitungen des Königreichs taucht das verwackelte Bild eines Ungeheuers auf. Die Presse tippt auf einen Nachfahren des legendären Monsters von Loch Ness. Aber das Bündnis der Sieben Feuer weiß es besser: Für die Drachenreiter ist klar, dass es sich um einen der versteinerten Blattfingerdrachen handeln muss, der nach Jahrhunderten erwacht ist. Der angehende Drachenreiter Henry und seine Freunde dürfen keine Zeit verlieren. Sie müssen den verschwundenen Blattfinger wiederfinden, bevor die fiese Lady Blackstone es tut … Auf 288 Seiten entführt Emily Skye (alias das Lektorat des Baumhaus-Verlag) Leser und Leserinnen zwischen 9 und 11 Jahren in eine fantastische Welt voll zwielichtiger Gestalten, nervenaufreibende Ereignisse inklusive. Ob man nun mit diesem vierten Band startet oder doch lieber zum ersten Teil der Reihe greift, bleibt jedem selbst überlassen. So oder so: Es lohnt sich!
Von Patricia Liebling
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

Ab Montag: Massentestungen für Abschlussklassen an 14 Leipziger Schulen
Extra-Kinderkrankentage beschlossen: Das müssen Eltern wissen
Keine Elternbeiträge für Leipziger Horte und Kitas im Lockdown
„Mein Kind arbeitet ins Leere“: Was Leipziger Eltern und Lehrer über den Homeschooling-Alltag sagen
Vorbild Uni: So läuft das Mathe-Homeschooling am Gymnasium Schkeuditz
Sachsen: Jedes fünfte Kind wird in Notbetreuung geschickt
Enten füttern verboten: Brot und Brötchen sind Gift für wilde Wasservögel und Gewässer
„Wir müssen die Kinder mit dem Lockdown versöhnen“
Neues aus dem Familienleben auf Twitter

Mr.Empty 🏡 der einarmige Bandit.
Immer faszinierend, dass meine Kinder noch nicht wissen, wie man eine Klobürste benutzt oder wo der Mülleimer steht in der Küche, unauffindbar.

Aber McDonalds.
Hier links, 5.2 Km geradeaus, an der Spielhalle rechts, über die Bahnschranke. Am Bastel-Stübchen vorbei, da is' einer.
Mami Huntzefuntz zu Hause
Die Dreijährige hat sich ein Schälchen mit Frühstück gemacht. https://t.co/i8At5b1ZzJ
Tim Löhrs
Stell dir vor du bist 8 Jahre alt und fällst ohne Kratzer vom Baum und 20 Jahre später sitzt du 2 Minuten falsch am Schreibtisch und brauchst 9 Monate Physiotherapie.
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