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Lockdown-Kilos, Kinderfragen und Briefe gegen die Einsamkeit

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,  haben Sie sich in den vergangenen Tagen
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, 
haben Sie sich in den vergangenen Tagen mal auf die Waage gestellt? Sie wissen schon, dieses fiese Teil, das man gerne unter dem Schrank versteckt. Ich habe es diese Tage mal gewagt. Und war erschrocken. Die Zahl, die mir da entgegenleuchtete war zwar längst nicht gesundheitlich bedenklich, aber doch weit weg von dem, was ich mir gewünscht hätte.  
Der Lockdown hat zugeschlagen. Homeoffice, geschlossene Fitnessstudios, Stress, dazu die neu entdeckte Lust am Kochen – das alles macht sich bemerkbar. Geht es Ihnen genauso? Schreiben Sie mir, ich bin gespannt.
Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts haben die Menschen im Frühjahrs-Lockdown im Durchschnitt ein Kilo zugenommen. Und ich wage die These: Mit den Einschränkungen und dem sich anschließenden Lockdown im Winter haben wir genau dort auch wieder angesetzt. Im wahrsten Sinne des Wortes. 
An der einen oder anderen Stelle ein bisschen weicher zu sein, mag ja auch ganz hilfreich sein. Die Regeln im Lockdown sind schließlich hart genug. Wenn Sie dennoch die Nase rümpfen beim Blick auf die Waage, möchte ich Ihnen unsere Serie „Fit mit der LVZ“ empfehlen. Fitnesstrainer Marom Gold und SPORTBUZZER-Reporter Tilman Kortenhaus zeigen immer donnerstags neue Workouts für die eigenen vier Wände. Zur aktuellen Folge geht es hier
Viel Spaß dabei. Ich verspreche, die Übungen werden Ihnen den Schweiß auf die Stirn treiben. 
Ihre Patricia Liebling 
Redakteurin LVZ Familie 
PS: Und wenn Sie so gar keine Lust auf Sport haben, dann empfehle ich Ihnen hier eine gesunde und lange sättigende Köstlichkeit: Kochen Sie 80 g Haferflocken mit Zimt und einer Prise Salz in 250 ml Milch auf. Lassen Sie das Ganze wenige Minuten köcheln und geben dann 100 g geraspelte Zucchini dazu. Wenn auch die Zucchini warm ist, geben Sie alles in eine Schüssel und garnieren mit Chia-Samen, Kokosraspeln und Früchten Ihrer Wahl.  

Foto: lookstudio / freepik
Foto: lookstudio / freepik
Wochenend-Tipps

Für Wissbegierige: Im Industriemuseum Chemnitz lässt sich in dieser Woche der Museumsroboter Robi auf einer Entdeckungstour durch die aktuelle Sonderausstellung „MaschinenBoom“ begleiten – online natürlich. Robi erklärt kindgerecht, was Maschinen sind, wie sie entstanden sind und wie sie eingesetzt werden. Täglich um 10 Uhr gibt es ein neues, kurzweiliges Video. Auch die bisher veröffentlichten Videos können auf der Website des Museums abgerufen werden, sodass man eine komplette kleine Führung durch die Ausstellung erhält.
Für Experimentierfreudige: In der Soundwerkstatt der Kinder- und JugendKulturWerkstatt JOJO wird am Freitag von 14 bis 16 Uhr ganz genau hingehört und mit Sounds experimentiert. Im Live-Stream erzeugen die Teilnehmer mit einfachen Gegenständen Geräusche und nehmen sie auf. Am Ende ist eine eigene interessante Geräuschkulisse entstanden – oder sogar ein kurzes Hörspiel. Die Soundwerkstatt richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail nötig.
Für Kunstinteressierte: Die Kinder- und Jugendkunstausstellung KIJUKU findet in diesem Jahr online statt. Die 26. Ausgabe des Kreativwettbewerbs stand unter dem Thema „Folge deinem Gefühl!“ 500 Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre, die in Leipzig und der Region leben, haben mit ihren künstlerischen Arbeiten daran teilgenommen. Die Jury, die in diesem Jahr erstmals nur aus Kindern und Jugendlichen bestand, wählte die besten Arbeiten aus. Sie haben insgesamt 160 Werke für die acht Ausstellungsorte ausgewählt. Zusätzlich bestimmten sie für jede teilnehmende Institution eine Preisträgerin oder einen Preisträger, die oder der mit einem Gedicht zum prämierten Werk ausgezeichnet wurde. Die für jeden Ausstellungsort ausgewählten Arbeiten können auf den Webseiten der Ausstellungsorte betrachtet werden, zum Beispiel hier bei der Galerie für Zeitgenössische Kunst. Wer alle ausgewählten Werke mit einmal ansehen möchte, kann dies auf der Webseite des Haus Steinstraße tun.
Weitere Tipps für das Wochenende haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Buch-Tipp der Woche

Cover des Hörbuchs „Ist Corona pink?“, Silberfisch bei Hörbuch Hamburg
Cover des Hörbuchs „Ist Corona pink?“, Silberfisch bei Hörbuch Hamburg
Melanie Brinkmann (Autorin), gesprochen von: Melanie Brinkmann, Pia Kaufmann, Maarten Ottinger: „Ist Corona pink? Ein Virus verändert die Welt – Kinder fragen Prof. Melanie Brinkmann“: Die Virologin Prof. Melanie Brinkmann erhielt seit Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Fragen zum Corona-Virus und der CoVid19-Erkrankung. Da ihr viele Fragen auch von Kindern gestellt wurden, hat sie knapp 30 der wichtigsten gesammelt und in diesem Hörbuch äußerst sympathisch und kindgerecht beantwortet. Die Spannweite der Fragen reicht von Grundlagen wie „Was ist eigentlich ein Virus?“ über „Wo kommt das Corona-Virus her und geht es wieder weg?“ oder „Ist Corona nur für Oma und Opa oder auch für mich gefährlich?“ bis zur Erklärung, ob Viren Kinder bekommen und Computer krank werden können. Prof. Brinkmann beantwortet die Kinderfragen sehr anschaulich, sachlich und je nach Thema angemessen ernst aber auch mal mit etwas Humor – egal ob es um Hamsterkäufe, das Ende der Corona-Krise oder die Frage nach Ansteckungsschutz und Gemüse essen geht. Ihre Erklärungen sind leicht verständlich und machen Hoffnung auf die Zeit, wenn wir unsere Geburtstage mit gutem Gefühl in großer Runde nachfeiern können. Zum Schluss erzählt Prof. Brinkmann dann auch ihren Lieblings-Corona-Witz – denn lachen hilft, wenn man vor etwas Angst hat oder gestresst ist! Das Hörbuch richtet sich an Kinder ab sechs Jahre, ist aber auch gut für ältere Kinder geeignet.
Von Susanne Reinhardt
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
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Edda
Scheiß auf "Schlaf wenn das Baby schläft."
"Friss die geilen Sachen wenn das Kind nicht da ist", das ist wirkliche Weisheit
Mrs.Himbeer🌟🌈🤰🏼
Meine absolutes Highlight als Kind waren überbackene Brötchen mit Salami und Käse zum Abendessen, während ich auf dem Sofa sitze und Heidi schaue.
Aus heutiger Sicht denke ich mir, das waren höchstwahrscheinlich die Tage, an denen meine Mama abends einfach nicht mehr konnte.
ǝʇʇǝlǝssɐnb
Alle Mütter mit denen ich meinem Umkreis engeren Kontakt habe, kann ich um diese Uhrzeit anschreiben und weiß, dass ich sofort eine Antwort bekomme. Alle bleiben unnötig lange auf, weil es nun mal die einzige Zeit ist, die sie derzeit für sich haben.
HummelFamilie
Meine Tochter telefoniert stundenlang mit ihrer Clique per Videochat. Sie empfehlen sich Videos, singen, lachen, tanzen.
Ich bin froh, dass ich nicht Anfang der 90er als Teenie ohne Smartphone zu Hause festsaß.
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