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LVZ Familie - Ab in den Urlaub!

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, puh, mal ganz ehrlich: Selten war ich soo
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
puh, mal ganz ehrlich: Selten war ich sooo froh darüber, dass ein Schuljahr zu Ende geht wie 2020 (zugegeben, es war erst das dritte Mal mit eigenen Kindern). Auch mein neunjähriger Sohn kroch in den vergangenen Wochen komplett auf dem Zahnfleisch, was auch dem Umstand verschuldet war, dass in seiner Klasse noch Stoff bis (fast) zum letzten Schultag durchgepaukt wurde.
Doch nicht nur die Schulzeit gestaltete sich in diesem Jahr wegen Corona “kompliziert”. Und das ist noch eine komplette Untertreibung. Auch unsere Urlaubsplanung für die Sommerferien hing im April und Mai quasi am seidenen Faden. Grenzen dicht, Corona-Hotspots in unserem Zielland Frankreich und Sorgen um die Gesundheit meiner Familie führten zu einem ständigen Hin und Her. Manchmal fühlten sich diese emotionalen Hochs und Tiefs an wie die Elternschaft im ersten Jahr nach der Geburt meiner Kinder.
Also Pläne aufs Eis legen, Alternativen suchen - etwa ein paar entspannte Wochen im Ferienhaus von Verwandten im fränkischen Seenland. Plötzlich stand sogar diese Variante wegen der Dynamik der Pandemie infrage. Und am Ende wieder alles auf Anfang - demnächst geht es doch an die europäische Nordküste. Nur in Familie, nur im eigenen Auto und nur in alleine stehenden Häusern oder Wohnungen - im Corona-Modus eben.
Die Vorfreude ist jedenfalls riesengroß. Wir als Eltern und unsere Kinder sehnen den baldigen Aufbuch herbei. Es gilt, die Energiereserven wieder aufzutanken und so viel Ruhe zu genießen wie möglich, bevor es ab Herbst wieder losgeht. Was auch immer dieses “es” sein wird. Der leicht besorgte Blick auf die Infektionszahlen bleibt ein ständiger Begleiter.
Hatten Sie ähnliche Probleme mit den Sommerferien-Plänen? Schreiben Sie uns doch kurz an familie@lvz.de, wie der Urlaub bei Ihnen diesmal aussieht. Hat alles geklappt mit Ihrer Reise oder bleiben Sie in diesem Jahr doch im schönen Sachsen? Hier gibt es nämlich ein paar hervorragende Ecken zum Entspannen für Familien - wie etwa Jugendherbergen!
Egal, wie viel Hin und Her es bei Ihnen gab, ich wünsche Ihnen eine schöne Ferienzeit. Haben Sie viel Spaß und Erholung mit der Familie!
Herzlichst,
Ihr Thomas Bothe
Redakteur LVZ Familie

Wochenend-Tipps: Gebrauchtes, Theater und Spielen im Freien

Dichtes Gedränge beim Flohmarkt am Bürgerbahnhof – vor Corona. Foto: Christian Modla
Dichtes Gedränge beim Flohmarkt am Bürgerbahnhof – vor Corona. Foto: Christian Modla
In Leipzig beginnt wieder die Flohmarkt-Saison – natürlich unter Corona-Bedingungen. Außerdem gibt es eine bunte Mischung aus Theater, Spiel und Ausflugsmöglichkeiten. Für all jene, die etwas unternehmen wollen, hier unsere Tipps zum Wochenende.
Toben auf weiter Fläche in Anger-Crottendorf: Der Spielplatz AbenteuerDorf und das RegenwaldBistro auf dem Kids Campus eröffnen am Freitag um 16.30 Uhr. Der Abenteuerspielplatz kann in den Sommermonaten am Wochenende von 10 bis 20.30 Uhr genutzt werden und bietet auf 5500 Quadratmetern ein vielfältiges Angebot mit Kletterdschungel, Labyrinth mit Tierspurenpfad, Sandspielplätzen mit Matschbereich, Rasenflächen zum Ausruhen und Fahrstrecken für eigene Laufräder und Roller. Das RegenwaldBistro direkt neben dem AbenterDorf hält herzhafte und süße Snacks sowie Getränke für eine kleine Stärkung und Spielpause auf der Terrasse bereit.
Lust auf Gebrauchtes: Der Flohmarkt Westpaket ist nach Corona-Pause zurück und findet am Samstag, dem 25. Juli, von 11 bis 19 Uhr am Bürgerbahnhof Plagwitz statt. Neben vielen Ständen mit alten und neuen Schätzen zum Entdecken und Stöbern gibt es auch Kunsthandwerk zu sehen und zu erstehen, kulinarische Köstlichkeiten und musikalische Unterhaltung. Auf dem Gelände rund um den Bauspielplatz Wilder Westen, den Obstgarten von Annalinde und dem Bürgergarten ist reichlich Platz zum Schlendern, Plaudern und Westbesuch-Atmosphäre genießen.
Wer es am Samstag nicht zum Westpaket geschafft hat oder nicht genug von Flohmärkten bekommen kann, hat diesen Sonntag, dem 26. Juli, am Westwerk eine weitere Gelegenheit Trödel und neue Lieblingsdinge zu entdecken, zwischen Kleidung, Platten, Vintage-Möbeln, Büchern und vielem mehr zu stöbern. Am, ums und im Westwerk gibt es zahlreiche Stände und Händler, so dass man zwischen 10 und 16 Uhr wunderbar den Sonntag vertrödeln kann.
Vom Elefant und seinem Rüssel: Figurentheater im Garten vom Budde-Haus: Für Familien mit Kindern ab vier Jahren bietet das Budde-Haus am Sonntag, dem 26. Juli, im Rahmen der Familienzeit ein Figurentheater im Skulpturengarten an. Gespielt wird das afrikanische Märchen „Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam“ frei nach „Dschungelbuch“-Autor Rudyard Kipling. Das Stück dauert etwa 40 Minuten und beginnt um 15 Uhr und um 16.30 Uhr.
Buch-Tipp der Woche

Blick in "Das Alpaka muss Kacka", Oetinger Verlag
Blick in "Das Alpaka muss Kacka", Oetinger Verlag
Susanne Weber (Text), Tanja Jacobs (Illustrationen) „Das Alpaka muss Kacka“: Es ist wie im ganz normalen Leben mit einem Kleinkind. Plötzlich, beim Spaziergang, ruft das kleine Alpaka: „Ich muss ganz dringend Kacka.“ Die Mama seufzt: „Was, jetzt sofort? Ich seh kein Klo an diesem Ort.“ Und wie es so ist in solchen Situationen, muss es nun ganz schnell gehen. Auch bei den Tieren ist die Suche nach einer passenden Toilette gar nicht leicht. In dem anschaulich illustrierten Kinderbuch lässt das Alpaka auf dem Weg zum WC jede Menge Dämpfe ab, wird von Fliegen umkreist und bekommt schlaue Tipps von Waschbär, Tukan und Chinchillas. Letztendlich findet das Gürteltier den richtigen Ort, damit sich das Alpaka erleichtern kann.    
Das Buch wird ab 18 Monaten empfohlen, unser Sohn liebt und versteht es, obwohl er noch nicht ganz anderthalb Jahre alt ist. Seitdem das knuffige Alpaka „Kacka muss“, erkennt er das Tier auch unter seinen Plüschtieren und kann es benennen. Wann er selbst den Drang hat, Kackern zu müssen, kann er leider noch nicht im Vorfeld kommunizieren. Aber vielleicht hilft das Werk mit den kinderfreundlichen Reimen dabei, dass es gar nicht mehr lange dauert.
Von Anne Grimm
Familie im Kiez: Schleußig und Stötteritz

Leipzig ist vielfältig und jedes Viertel hat Besonderheiten. In der neuen Kiez-Serie stellen wir die schönsten Plätze vor, verraten Geheimtipps und zeigen, was Familien vor Ort unternehmen und erleben können.
Das bietet Stötteritz für Familien: Platz zum Spielen und kreative Ecken
Snacktipp: Möhrensticks mit Pecorino-Käse

Möhren haben gerade Saison und aus ihnen lässt sich so einiges zaubern – zum Beispiel Möhrensticks mit Pecorino. Süß und gleichzeitig herzhaft. Geeignet als Beilage oder Snack für zwischendurch. Lange lagern lassen sich diese Happen zwar nicht, ist aber auch gar nicht nötig. Dafür knabbert man sie viel zu schnell weg.
Viel Freude beim Backen und lassen Sie es sich schmecken!
Ihre Patricia Liebling
Zutaten für 1 Portion:
  • 125 g Möhren
  • 30 ml Rapsöl
  • ½ Knoblauchzehe
  • 1 ½ EL geriebener Käse (Pecorino)
  • 1 EL Paniermehl
  • Petersilie nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Knoblauch schälen und hacken.
Möhren schälen und vierteln.
Petersilienblätter vom Stängel zupfen und hacken.
Möhren, Knoblauch, Pecorino und Paniermehl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Auf einem Backblech 15 Minuten garen, nach der Hälfte der Zeit wenden.
Möhrensticks mit Petersilie bestreuen und servieren.
Eltern-Geständnis

Theo ist drei Jahre alt. Bisher hat er in seinem Bettchen gleich neben unserem geschlafen. Das war schön und entspannt für alle. Denn in der Regel schläft er durch seit er ein Jahr alt ist. Gleich nebenan ist sein Kinderzimmer, voll eingerichtet mit großem Bett. Er spielt darin, nutzt die Matratze als Trampolin, aber Übernachten: Nöööö! Bis vor zwei Wochen. Jetzt ist er groß! Und ich? Ich bin überwältigt – nicht nur, weil mein Junge jetzt „erwachsen“ wird. Nein, noch aus einem anderen Grund: Denn das 1,40 Meter breite „Kinderbett“ eignete sich auch für Erwachsene großartig – wenn sie die nächtliche Ruhe suchten: kein Schnarchen, Drehen oder genervt sein meines Freundes, wenn die Lieblingsserie doch mal bis spät in die Nacht das Zimmer mit bösem blauen Licht erhellte. Tja, „weggegangen, Platz gefangen“. Mein Sohn hat sicher wenig Verständnis, wenn ich damit um die Ecke komme. Luise P., Leipzig/Reudnitz-Thonberg
Kinder zu haben ist wundervoll. Meistens. Manchmal braucht man aber auch eine Auszeit oder macht Dinge im Geheimen. Was verbergen Sie vor Ihren Kindern? Schreiben Sie uns: familie@lvz.de
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