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LVZ Familie - Kreative Apps zum Lernen

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, alleine beim Schreiben dieses Textes muss
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
alleine beim Schreiben dieses Textes muss ich innerlich kichern. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach aus Freude an den lustigen Mechanismen des Lebens, auf die wir so wenig Einfluss haben. Warum ich kichere? Wir, also das Team von LVZ Familie, haben mit dem Landesfilmdienst Sachsen eine Kooperation gestartet. Es geht um digitale Kompetenzen und sinnvolle Apps. Ein tolles Projekt!
Das Lustige daran? Da muss ich kurz ausholen: Meine beiden Söhne (5 und 9 Jahre) konsumieren zwar deutlich mehr Filme und Spiele als ich in ihrem Alter. Natürlich! Aber insgesamt liegt der Konsum noch absolut im Rahmen. Ja, Corona hat die Bildschirmzeit etwas erhöht, vor allem „logo!“, die Kindernachrichten von ZDFtivi, gehören seitdem zu unseren Alltagsbegleitern. Auch die Checker-Reihe des öffentlich-rechtlichen Fernsehens lieben meine Jungs. Dort werden Sportarten, Wissenschaft und vieles mehr in unterhaltsamen Reportagen erklärt. Klar gibt es zwischendurch auch „TKKG“ oder Disneyfilme, aber Sie sehen schon: Meist sind es Nachrichten- und Wissens-Sendungen. Mit Mehrwert.
Und das finde ich toll! Auch die Apps, die wir auf dem Tablet haben, sind zum Großteil Lernprogramme. In dem Spiel „Haus der kleinen Forscher“ geht es unter anderem um Physik und darum, Spiegel so zu drehen, dass Lichtstrahlen auf versteckte Mäuse leuchten. In der App „Monuments“ dreht man wunderschöne 3-D-Gebilde, um Wege zum Ziel zu finden. Und die App „Mathe Fiete“ hat unserem Großen mit einem funktionierenden System von Anreizen Kopfrechnen und das kleine Einmaleins leichter gemacht.
Für meine Söhne fühlt es sich aber nicht wie Lernen an. Sie freuen sich „Filme schauen“ oder „zocken“ zu dürfen! Ja, manchmal finde ich es auch perfide, denn in der Grundschule wird schon „Fortnite“ und „Minecraft“ gespielt und bei uns zu Hause ist alles zum Großteil eher unschuldig.
Herzlichst,
Ihr Thomas Bothe
Redakteur LVZ Familie

Wochenend-Tipps: Insekten, Museen und Leipzigs Seen

Viel Wissenswertes über Schmetterling & Co. erfährt man beim NABU-Insektensommer. Foto: Annett Riedel
Viel Wissenswertes über Schmetterling & Co. erfährt man beim NABU-Insektensommer. Foto: Annett Riedel
Wer sich über den Schutz von Schmetterling, Biene und Co. informieren und aktiv für die Artenvielfalt einsetzen möchte, ist beim Start des NABU Insektensommers am Freitag, 31. Juli, in der Arena am Panometer Leipzig richtig. Von 11 bis 16 Uhr können Familien verschiedene Mitmachangebote vor Ort nutzen: Seedbombs herstellen, beim Bau eines Insektenhotels mitwirken oder sich über die Krabbeltiere informieren. Abends gibt es für Erwachsene zwei populärwissenschaftliche Vorträge und eine Filmpremiere des MDR. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei (ohne Besuch der Ausstellung Carolas Garten).
Familienführung durch das Völkerschlachtdenkmal
Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist immer einen Besuch wert – und diesen Sonntag, 2. August, ganz besonders. Zur Familienführung „Wie haben Sie das gemacht, Herr Thieme“, erfahren große und kleine Besucher allerhand Wissenswertes über den Bau aus der Feder des Architekten Clemens Thieme.
Treffpunkt ist 10.30 Uhr an der Denkmalskasse. Der Eintritt kostet 8 Euro für Erwachsene (ermäßigt 6 Euro). Für Kinder bis 6 Jahre ist der Eintritt frei.
Seerundfahrt mit der Kleinbahn Schlendrian
Wie wäre es mit einer entspannten Sonntagstour rund um den Störmthaler See? Die Kleinbahn Schlendrian umrundet auf der etwa dreistündigen Tour einmal das Gewässer, zwischendrin heißt es einmal umsteigen auf die Vineta-Fähre, die ihre Gäste zur geführten Besichtigung der „schwimmenden Kirche“ bringt.
Los geht es am 2. August um 11 Uhr ab dem Parkplatz am Vineta-Bistro. Karten kosten 25 Euro (22 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahren, 5 Euro für Kinder unter 6 Jahre) und können online unter www.vineta-stoermthal.de oder per Telefon unter 0341 140660 geordert werden.
Extra-Tipp: Im brandneuen Freizeit-Newsletter der LVZ “Frische Luft” erhalten Sie wöchentlich Empfehlungen für Ausflüge, Radtouren, Restaurants und mehr in Leipzig und der Region. Diese Woche haben sich unsere Kollegen zum Beispiel die Lausitzer Seenlandschaft angeschaut und eine Radtour um den Hainer See gemacht. Die erste Ausgabe von “Frische Luft” können Sie hier nachlesen und den Newsletter abonnieren.
Buch-Tipp der Woche

Blick ins Buch „Abrakazebra“, Ellermann Verlag
Blick ins Buch „Abrakazebra“, Ellermann Verlag
Helen Docherty (Autor), Thomas Docherty (Illustrator) Abrakazebra: Jeder braucht ein bisschen Zauberei: Schon der Name des kleinen Dörfchens „Nichtviellos“ macht klar: Hier ist es ganz schön langweilig. Bis eines Tages Abrakazebra um die Ecke biegt. Ab jetzt gibt es täglich eine große Abrakazebra-Zauber-Schau. Alle Bewohner sind aus dem Häuschen. Nur Onkel Ziege bleibt dem fremden Zebra gegenüber skeptisch – vor allem aber, weil er selbst nun viel weniger Aufmerksamkeit bekommt. Er spürt Neid und Missgunst, verbreitet böse Gerüchte - doch am Ende frisst ihn das schlechte Gewissen fast auf. Als er merkt, wie verletzend sein Verhalten ist, gibt sich Onkel Ziege einen Ruck. Er beweist, dass es nie zu spät ist, seine Meinung zu ändern und einen Fehler einzugestehen. Das Buch richtet sich an Kinder von vier bis sechs Jahre, ist liebevoll illustriert und schön gereimt. Bei all der ernsten Thematik ist das Buch trotzdem federleicht: Denn wenn das Feuerwerk den Himmel erhellt, aus dem Zauberhut Schmetterlinge fliegen oder aus der kleinen Bohne eine Ranke in den Himmel emporwächst, ist die fantastische Zirkuswelt zum Greifen nah. Leider gibt es das Buch nur noch Secondhand. Doch existiert mit „Der Ritter, der nicht kämpfen wollte“ bereits Nachschub aus der Feder von Helen und Thomas Docherty.
Von Uta Zangemeister
Familie im Kiez: Waldstraßenviertel und Neustadt-Neuschönefeld

Leipzig ist vielfältig und jedes Viertel hat Besonderheiten. In der neuen Kiez-Serie stellen wir die schönsten Plätze vor, verraten Geheimtipps und zeigen, was Familien vor Ort unternehmen und erleben können. Diese Woche waren wir im Waldstraßenviertel und in Neustadt-Neuschönefeld unterwegs.
Das bietet das Waldstraßenviertel für Familien: Gründerzeit, Gewusel und viel Grün
Eisstand vorm Mückenschlösschen. Foto: PF
Eisstand vorm Mückenschlösschen. Foto: PF
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Den Sommer im Mückenschlösschen genießen
Das Mückenschlösschen im Waldstraßenviertel ist nicht nur bei Familien beliebt. Mit gutem Essen, kühlen Getränken und dem neuen Eispavillon kommt jeder Gast auf seine Kosten. Im schattigen Biergarten lässt sich der Sommer in Leipzig besonders gut genießen. Hier erfahren Sie mehr.
Das bietet Neustadt-Neuschönefeld für Familien: kulturelle Vielfalt und Raum zum Gestalten
Familienkompass Sachsen: Erste Umfrage-Ergebnisse

So macht die Corona-Krise Familien in Sachsen zu schaffen
Das große LVZ-Sommerquiz - tolle Preise warten

Sind Sie schon dabei und machen mit beim LVZ-Sommerquiz? Falls ja, sehr gut, bleiben Sie dran! Falls nein, legen wir Ihnen das Sommerquiz hiermit ans Herz. Denn, es winken tolle Tages- und Wochenpreise - diese Woche zum Beispiel 6x2 Eintrittskarten für die Deutschlandpremiere des Films Dream Horse am 21. August auf der Leipziger Galopprennbahn Scheibenholz. Wenn Sie alle Fragen beantworten, haben Sie zum Abschluss des Quiz zudem die Chance auf den Hauptgewinn: eine Woche Urlaub an der Polnischen Ostsee. Alle Infos zur Teilnahme und die bisherigen Fragen finden Sie hier.
Eltern-Geständnis: Heimlich essen

Unser Sohn ist wie die kleine Raupe Nimmersatt. Wann immer er Essbares sieht, muss er auch etwas in seinen Mund bekommen. Das wäre weniger schlimm, wenn er diesen Vorgang nicht immer lauthals und vehement mit ningeln oder quengeln begleiten würde. Seitdem er festes Essen zu sich nimmt, habe ich keine Chance mehr, nebenbei etwas zu naschen, entspannt ein Stück Kuchen zu essen. Das zweite Problem: Durch seine Kuhmilcheiweiß-Allergie darf er viele Sachen gar nicht zu sich nehmen. Die Kombination dieser Umstände veranlasst mich, ab und an heimlich zu essen. Etwas Süßes im Auto naschen, bevor ich ihn aus der Kita abhole. Am Käsebrötchen knabbern, wenn ich ein paar Sekunden allein in der Küche stehe. Manchmal komme ich mir dabei komisch vor. Aber auch als Mama sind kleine Geheimnisse irgendwie wichtig. Anja G., Leipzig-Großzschocher
Kinder zu haben ist wundervoll. Meistens. Manchmal braucht man aber auch eine Auszeit oder macht Dinge im Geheimen. Was verbergen Sie vor Ihren Kindern? Schreiben Sie uns: familie@lvz.de
Verlosung: Saisonpässe für Belantis - Das AbenteuerReich gewinnen

Foto: Belantis - Das AbenteuerReich
Foto: Belantis - Das AbenteuerReich
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Wer Spaß, Abenteuer und Erholung sucht, auf den wartet der Familienfreizeitpark Belantis, der zahlreiche Unterhaltungsangebote für kleine und große Gäste bietet. Hier reist man mit der Familie durch Raum und Zeit und taucht ein in die Welt der Indianer, Ritter, Piraten, griechischen Götter und Pharaonen.
Wir verlosen einmal vier Saisonpässe Silber.
Kolumne Vatertag: Schwimmbad oder See?

„Hiergeblieben, kleines Mäuschen! Rufen die Bademeister.“ Unsere Vierjährige hat die Angewohnheit, ihr Leben wie eine stets kurz vor dem emotionalen Ausbruch stehende Geschichtenerzählerin zu kommentieren. Und da auch in diesem an Absurditäten so reichen Jahr 2020 der Sommer verlässlich an die Tür klopft, drehen sich ihre Geschichten um Sonne, Sand und Strand.
Für sie und die zahlreichen Nebenfiguren in ihren Geschichten ist die Sache klar: Schwimmbad ist besser als See. Gar keine Frage. Für mich jedoch ist das Ganze eine hochkomplexe Entscheidung voller Variablen und Fallstricke. Schwimmbad oder See?
Die Sache ist nicht so eindeutig, wie es scheint. Oder, um es thematisch passend auszudrücken: Die Grenzen sind fließend. Es ist rutschiges Terrain. Man kommt beim Überlegen ziemlich ins Schwimmen. Für das Schwimmbad spricht: Das Wasser im Becken ist berechenbar, es gibt Rutschen und kleine Sprungtürme, dafür aber keine Schlingpflanzen, die sich glitschig um nackte Füße wickeln. Für den See spricht: Sand ohne Ende, viel Platz für Erkundungstouren neben und auf dem Wasser, dafür aber kein Eintrittsgeld, das mein Portemonnaie löchert wie Zucker die Zähne.
Zum Glück gibt es etwas, das mir die Entscheidung leichter macht. Eine magische Aussicht am Horizont, die mir die Bürde des Entscheidungsträgers, des Herrn über gute Laune und Familiensegen, ein wenig abnimmt: die Pommesbude.
Denn die gibt es mittlerweile in allen möglichen Schwimmbädern und an ziemlich vielen Seen. Böse Zungen behaupten zwar, dass der Pommes-Stückpreis höher ist als der von Zigaretten im Big Pack – aber damit kenne ich mich nicht aus.
Womit ich mich auskenne, ist folgendes: Angesichts der Aussicht auf Pommes nach dem ersten Tauchgang ist die Entscheidung zwischen Schwimmbad und See am Ende vollkommen egal. Beides ist gut, die Abwechslung macht‘s. Und wenn wir als Leipzigerinnen und Leipziger schon den Luxus haben, überhaupt vor dieser Entscheidung zu stehen, dann sollten wir uns nicht beschweren.
Sondern einfach Pommes essen, den lieben, langen Tag. Nur bitte nicht mit vollem Bauch ins Wasser springen – denn dann kommt meine Tochter und kommentiert mit Bademeister-Stimme: „Hiergeblieben, kleines Mäuschen!“
Von Christopher Resch
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

Was kostet ein Tag in Belantis? Familie Palmer testet den Freizeitpark
Ferien im Sommer 2020: Sachsens Freizeitparks im Überblick
Kooperation mit dem Landesfilmdienst Sachsen: Digitale Collage – Foto-Apps für Kinder
„Die größte Gefahr sind die Buhnen“: Warum in Leipziger Seen immer wieder Menschen sterben
Sonnenschutz: Zehn (unbekannte) Fakten, um Kinder vor der Sonne zu schützen
Weniger Hochzeiten in Corona-Zeiten in Sachsen
Urlaub mit Kindern: Zehn Tipps für eine entspannte Reise
Wann dürfen Kinder mit einem Schnupfen in die Kita? Eltern und Erzieher wollen Klarheit
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