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LVZ Familie - Passen Sie auf Ihre Kinder auf!

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, ich weiß ja nicht, wie Sie so unterwegs s
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
ich weiß ja nicht, wie Sie so unterwegs sind in Leipzig und Umgebung. Ich bin ein absoluter Fahrrad-Junkie und liebe es, mit meinen klapprigen Rädern jeden Winkel der Stadt erreichen zu können. Ohne Staus, ohne Stress, in Bewegung und an frischer Luft. Und ja, manchmal setze ich mich auch ins Auto, wenn meine zwei Jungs schnell irgendwo auf die andere Seite der Stadt transportiert werden müssen.
Aber generell ist unsere Stadt eine Fahrradstadt. Da können Sie mir gerne widersprechen und Gegenargumente bringen, ich erlebe das im Alltag so.
Worüber ich eigentlich nicht streiten möchte, ist die Sicherheit unserer Kinder. Ich sehe rücksichtslose Autofahrer, die knapp vor kleinen Schülern noch über Zebrastreifen brettern oder in Nebenstraßen einbiegen. Ich sehe rasende Radfahrer, die tapfere Radfahranfänger schneiden oder vor ihnen über rote Ampeln fahren. Ich sehe mürrische Fußgänger, die Kinder auf dem Gehweg anraunzen, obwohl diese dort fahren dürfen.
Was mich aber am meisten aufregt, sind Eltern, die ihre eigenen Kinder in Gefahr bringen: sie ohne Helm auf dem Rad mitnehmen oder auf ungesicherten Sitzen, Fünfjährige auf einer vielbefahrenen Straße fahren lassen oder ihre Babys im Tragetuch auf dem Fahrrad transportieren. Da sehe ich rot! Und nicht nur ich, wie meine Kollegin Simone Liss recherchiert und für Sie aufgeschrieben hat.
Wer wie ich solchem Verhalten nicht tatenlos zusehen möchte, kann an diesem Samstag mit dem eigenen Nachwuchs bei der Fahrraddemo “Kidical Mass” ein Zeichen setzen. Was noch so in Leipzig passiert und einen Ausflug wert ist, habe ich für Sie weiter unten zusammengetragen. Und warum am morgigen Freitag plötzlich 25 temporäre Mini-Parks in Leipzig entstehen, lesen Sie hier.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie gute Nerven im Straßenverkehr, bleiben Sie unfallfrei und gesund!
Herzlichst
Ihr Thomas Bothe
Redakteur LVZ Familie

Wochenend-Tipps: Zwischen Handwerkern, Köstlichkeiten und Kindern auf dem Rad

Foto: Katharina Knacker
Foto: Katharina Knacker
Für Zweiradfahrer: An diesem Wochenende erobern kleine und große Radfahrende mit den bunten Fahrraddemos der „Kidical Mass“ die Straßen der Städte in Deutschland. Die Initiative fordert Städte, in denen sich auch Kinder sicher und selbstständig mit dem Fahrrad bewegen können. Wer möchte kann am Samstag, 19. September, bei der Leipziger Aktion Kinder aufs Rad ab 15 Uhr am Johannisplatz ein Zeichen setzen. Für Kinder und Jugendliche jeden Alters geht es mit dem Fahrrad um den Promenadenring. Das Tempo und die Strecke sind bereits für die Kleinsten geeignet. Eltern und Großeltern sind auch willkommen. Die Polizei wird absichern. 
Für Praktiker: Die Handwerkskammer zu Leipzig lädt an diesem Samstag, 19. September, zum traditionellen Markt der Vielfalt von 10 bis 17 Uhr auf den Augustusplatz ein. Dass Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes anziehend ist, zeigen Schneider, Modisten, Goldschmiede und Friseure. Dass Handwerker einen guten Geschmack haben, beweisen die Angebote der Bäcker, Fleischer, Speiseeishersteller, Weinküfer und Brauer. Das bunte Rahmenprogramm am Tag des Handwerks unterhält unter anderem mit Modenschauen, Showtanz, Azubi-Talk, Live-Band auf zwei Bühnen sowie Bastelstraße und Kinderbaustelle für die Jüngsten sowie einer Ausbildungsplatzbörse.  
Für Kulinariker: Ein Duftwolkengemisch aus gebratenem Fleisch, frittierten Leckereien und süßen Versuchungen liegt am Wochenende vom 18. bis 20. September beim Street Food Festival auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig in der Luft. Traditionelle Speisen aus aller Welt können mit der Familie oder Freunden probiert werden. All das wird es in Kombination mit einer exklusiven Auswahl an Craft-Beer-Sorten geben. Wer möchte, kann das Street Food Festival am Freitag zwischen 14 und 22 Uhr besuchen, am Samstag von 11 bis 22 Uhr und am Sonntag zwischen 11 und 20 Uhr.
Im Freizeit-Newsletter der LVZ Frische Luft” erhalten Sie weitere Empfehlungen für Ausflüge, Radtouren, Restaurants und mehr in Leipzig und der Region.
Buch-Tipp der Woche: Warum Erwachsene nachts so lange aufbleiben müssen

Blick in "Warum Erwachsene nachts so lange aufbleiben müssen", Ueberreuter Verlag
Blick in "Warum Erwachsene nachts so lange aufbleiben müssen", Ueberreuter Verlag
Katharina Grossmann-Hensel (Autorin, Illustratorin), “Warum Erwachsene nachts so lange aufbleiben müssen”: „Ich will aber noch nicht ins Bett! Ihr bleibt doch auch noch wach…“, so oder so ähnlich grummeln viele Kinder allabendlich zur Schlafenszeit. Man könnte ja etwas Tolles verpassen. Es muss doch einen spannenden Grund geben, warum die Erwachsenen abends immer noch länger aufbleiben. Bestimmt haben sie noch ganz viel zu tun und es passieren lauter aufregende Dinge. Das denkt sich auch die kleine Erzählerin in „Warum Erwachsene nachts so lange aufbleiben müssen“ und stellt diverse Überlegungen an, was ihre Eltern und die anderen Erwachsenen des Nachts wohl so veranstalten könnten. Dabei interpretiert sie die Geräusche in der Wohnung und sucht Erklärungen für alltägliche Dinge, zum Beispiel, warum nachts die Vögel nicht singen. Ihre Ideen für die Erwachsenenbeschäftigungen sind wunderbar ausgefeilt und vielfältig. Ein (Vor-) Lesespaß nicht nur für Kinder, denn auf so herrliche Ideen wie das Mädchen im Buch kommt man als Erwachsener gar nicht mehr so einfach – erst recht nicht, wenn man, wie ich, abends froh ist, „nur noch“ die eigene liegengebliebene Familienwäsche waschen zu müssen und, wenn die Nacht leise geworden ist, küssen zu dürfen.
Von Susanne Reinhardt
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de. 
Familie im Kiez: Markkleeberg

Strände, Fontänen und Ahorn-Nasen - das bietet Markkleeberg für Familien
Snack-Tipp: Falafel - der orientalische Klassiker

Foto: Patricia Liebling
Foto: Patricia Liebling
Falafel lassen sich wunderbar einfach selbst zubereiten – sogar ohne fettiges Frittieren, schonend im Backofen. Die kleinen Kirchererbsen-Klößchen eignen sich als leichtes Mittag- oder Abendessen, ebenso wie für die Vesperdose oder als kleiner Snack zwischendurch. Ein frischer Dip, wie Quark oder Salsa, sorgt für zusätzlichen Pepp.
Viel Vergnügen beim Nachmachen und guten Appetit!
Ihre Patricia Liebling
Zutaten:
2 Dosen Kichererbsen, 1 Knoblauchzehe, 1 Schuss Olivenöl, 1 rote Zwiebel, 1TL Backpulver, Salz, Pfeffer, Koriander, Kurkuma, Petersilie nach Geschmack, Mehl nach Bedarf (bis eine zähe Masse entsteht, die sich formen lässt), Saft einer halben Zitrone
Zubereitung:
  • Kichererbsen abgießen und zusammen mit der zerkleinerten Zwiebel und dem Knoblauch pürieren
  • Olivenöl, Zitronensaft, Gewürze und Petersilie hinzugeben und vermengen
  • Backofen auf 220 Grad Umluft plus Grill vorheizen
  • aus dem Teig Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen
  • Kugeln mit Olivenöl bestreichen und so lange im Ofen backen, bis sie knusprig braun sind
  • dazu lässt sich gut Kräuterquark reichen
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

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Triff mich, wie ich in Gedanken versunken auf die Arbeit fahre und nach einer Weile eine Kinderstimme von der Rückbank fragt: "Mama, warum brauchen wir heute so lang zum Kindergarten?"
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Was man als Frau tun muss, um als „unabhängig“ zu gelten
- Firma leiten
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- ab und zu bisschen Gemüse anbraten
Lilli Marlene
„Tut dir etwas weh, Mama?“

Notiz an mich: Keine Mariah Carey Songs mehr singen.
Der Doppeldaumenmann
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Kind3: „Schlaf gut, Papa!“

Offenbar wird heute nicht mehr mit meiner Rückkehr gerechnet.
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