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LVZ Familie - Schulstart mit ungutem Gefühl

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, also bei uns zu Hause sah das am Montag s
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
also bei uns zu Hause sah das am Montag so aus: Müde Gesichter quälten sich aus den Betten, die alte Hektik eines normalen Wochentags machte sich nach der Sommerpause schnell wieder breit. Brotboxen? Check! Hygiene-Belehrung unterschrieben? Check! Mundschutz? Check! Mein ältester Sohn (9 Jahre) freute sich schon seit Tagen auf seinen ersten Tag in der vierten Klasse – er gehört nun zu den Großen – und auch mein Jüngster (6 Jahre) darf sich endlich Vorschüler nennen. Mit allen Privilegien, die das mit sich bringt.
Erstaunlich unaufgeregt verlief dann der tatsächliche Schulstart unter Corona-Bedingungen – sowohl für meine Familie als auch generell in Leipzig. Alles auf Anfang hieß es vielerorts, ohne Masken, Hort im Normalmodus und eine Stundentafel (fast) ohne Abstriche.
Aber weil ich gerade von Abstrichen spreche: Haben Sie nicht auch ein komisches Gefühl bei der ganzen Sache? Mir jedenfalls geht es so. Wenn ich Nachrichten lese wie die vom Corona-Verdachtsfall eines Schkeuditzer Schülers (der sich nicht bestätigte) oder dem Fall einer hessischen Schule, an der alle Lehrer und ein kompletter Jahrgang wegen eines einzigen positiv getesteten Schülers unter Quarantäne gestellt wurden, wird mir schon etwas mulmig.
Ich möchte mir einfach (noch) nicht vorstellen, was steigende Infektionszahlen in unserer Region für die Schulen in Sachsen bedeuten könnten. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem präsenzlosen Unterricht in diesem Frühjahr waren durchwachsen und zeigten mir, dass unser Bildungssystem mitnichten darauf vorbereitet war. Viel hat sich daran gefühlt nicht geändert.
Aber was bedeutet das konkret für unsere Kinder? Immerhin geht es für viele Schülerinnen und Schüler wie meinen Sohn und seine Freunde in der vierten Klassenstufe (Stichwort Bildungsempfehlung) oder auch Abschlussjahrgänge um viel in diesem Jahr.
Wie geht es Ihnen derzeit mit Blick auf den Schulstart? Welche Sorgen machen Sie sich als Eltern, Großeltern oder Verwandte? Schreiben Sie uns gerne Ihre Sicht der Dinge oder Ihre Erlebnisse dieser Woche an familie@lvz.de.
Bevor hier aber jemand anfängt, nervös auf den Fingernägeln herumzukauen … Knabbern Sie lieber an den leckeren gerösteten Kichererbsen, die meine Kollegin heute in unserem Familien-Newsletter vorstellt!
Guten Appetit!
Ihr Thomas Bothe
Redakteur LVZ Familie

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Wochenend-Tipps: Courage zeigen, bewegen und entdecken

Leipziger Radnacht (Archiv) Foto: André Kempner
Leipziger Radnacht (Archiv) Foto: André Kempner
Am Freitag zeigt Leipzig wieder Courage, wenn ab 16 Uhr das Courage Open Air auf der Moritzbastei (Terrasse und Dach) steigt. Neben namhaften Künstlerinnen und Künstlern treten auch die Gewinner des Jugendfestivals auf und für eine demokratische, weltoffene und tolerante Gesellschaft ein. Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren sich erstmals Initiativen und Vereine, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt einsetzen. Der Eintritt ist frei.
Mit der Leipziger Radnacht als Auftakt beginnt um 19 Uhr das diesjährige Stadtradeln für mehr Klimaschutz und sicheren Radverkehr. Vom Springbrunnen im Clara-Zetkin-Park als Treffpunkt sind alle begeisterten Radler eingeladen, in Fahrradkolonne eine große Runde durch die Leipziger Innenstadt zu drehen. Bis zum 24. September können alle Leipziger mitmachen und Radkilometer sammeln für die Stadt und – wer möchte – auch sein Team. Zu gewinnen gibt es Preisgelder im Wert von insgesamt 1000 Euro, verlost unter den 50 aktivsten Teams. Anmelden kann man sich auf der Website.
Am gesamten Wochenende finden die 8. Tage der Industriekultur in Leipzig und Umgebung – Bitterfeld-Wolfen, Grimma, Wurzen, Mügeln… – statt. Bei verschiedenen thematischen Routen können Besucher Unternehmen, (frühere) Industrieanlagen, -denkmäler und Museen entdecken und an Führungen teilnehmen. Dabei öffnen auch Orte ihre Türen und Tore, die man normalerweise nicht einfach so besuchen kann, wie beispielsweise die Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz. Das umfangreiche Programm ist auf der Website der Tage der Industriekultur einzusehen, teilweise ist eine Voranmeldung nötig.
Im Freizeit-Newsletter der LVZ Frische Luft” erhalten Sie weitere Empfehlungen für Ausflüge, Radtouren, Restaurants und mehr in Leipzig und der Region.
Ein Dankeschön für Ihre Treue


Wir schenken Ihnen zwei Monate LVZ Plus
Buch-Tipp der Woche

„Herr der Diebe“ aus dem Dressler Verlag
„Herr der Diebe“ aus dem Dressler Verlag
Cornelia Funke (Autorin und Illustratorin) „Herr der Diebe“: Ich möchte Euch das Buch „Herr der Diebe“ ans Herz legen. Es geht um die zwei Geschwister Prosper und Bo, die vor ihrer Tante nach Venedig fliehen. Sie will Prosper in ein Internat stecken und den kleinen Bo behalten. Beide würden sich also nur einmal im Jahr sehen. Um die beiden wiederzufinden, heuert ihre Tante einen Detektiv an. Währenddessen schließen sich Prosper und Bo einer Straßenkinder-Bande aus Venedig an, die von Diebstählen lebt. Dabei erleben sie viele spannende Abenteuer in der geheimnisvollen Stadt. Die Geschichte und der Schreibstil erinnern an Emil und die Detektive! Es ist ein Buch für die ganze Familie. Mein kleiner Bruder und meine Eltern fanden es auch sehr spannend. Altersempfehlung: ab 10 Jahre.
Ella Riege (12 Jahre) aus Leipzig-Schleußig hat uns diesen Buch-Tipp zugesandt. Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
Familie im Kiez: Connewitz und Kleinzschocher

Leipzig-Kleinzschocher: Entspannter Geheimtipp für Familien
Leipzig-Connewitz für Familien: Eisträume, Werkstätten und wilde Tiere
Snacktipp: Geröstete Kichererbsen

Foto: Patricia Liebling
Foto: Patricia Liebling
Ob als Hummus auf dem Brot, in der Gemüse-Pfanne zum Mittag oder aber als Falafel – Kichererbsen sind gesund, einfach zu verarbeiten und echt lecker.
Aber das gleich vorneweg: Ein Snack für die Bücherei oder andere leise Orte sind diese Kichererbsen nicht. Hier ist ordentlich Crunch im Spiel. In Öl und Gewürzen geschwenkt und dann geröstet, eignet sich diese Köstlichkeit nicht nur für die Vesperdose, sondern auch als gesunde, abendliche Knabberei vor dem Fernseher.
Viel Vergnügen beim Nachmachen und Snacken
Ihre Patricia Liebling
Zutaten: Gegarte Kichererbsen (aus Glas oder Dose), Olivenöl, Salz, Paprika edelsüß, Knoblauchpulver
Zubereitung:
  • Backofen auf 180 Grad vorheizen
  • Kichererbsen waschen und danach gründlich abtrocknen
  • Kichererbsen und Oliven in eine Schüssel geben und schwenken bis die Kichererbsen großzügig mit Öl benetzt sind
  • Kichererbsen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 25 Minuten rösten
  • Dann herausnehmen und in der zuvor schon benutzten Schüssel mit den Gewürzen bestreuen
  • Im Anschluss kommen die Kichererbsen erneut für 10 Minuten in den Backofen
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Stefan Heinrichs
Ich spiele Poker mit den Kindern. Beim Erhöhen grinst meine 4jährige: "Ich gewinne sowieso, ich habe 2 Pärchen!" - "Das darfst du doch nicht verraten, mein Engel! Aber okay, ich bin raus." Der 7jährige: "Ich bin auch raus. Jetzt zeig mal!"

Sie hatte NICHTS! Perfekter Bluff.
Der Doppeldaumenmann
Kind2: „Es gibt eine Zahnfee und eine Windelfee, die geben einem eine Belohnung!“

Kind1: „Nicht mehr lange und Papa muss seine Belohnungen wieder abgeben!“

Tolles Frühstück, echt.
Katha schreibt
Nötige den 12-jährigen sich von mir die Haare schneiden zu lassen.

„Boahr, ey Alter! Wenn du das verkackst!!!“

Scheinbar haben wir sprachlich ein neues Miteinander freigeschaltet.
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