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LVZ Familie - Streik, Kita-Kritik und Mediensucht

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, wie sind Sie bislang durch diesen Streikt
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
wie sind Sie bislang durch diesen Streiktag gekommen? Ich habe gestern lange gehadert. Die maßgebliche Frage: S-Bahn oder Auto? Beim letzten Streik vor gut zwei Wochen fiel die Wahl aufs Auto. Diese Fahrt wurde zur Zerreißprobe für meine Nerven. Eine Stunde hat es gedauert, eine Strecke von gerade einmal fünf Kilometern zurückzulegen. Und das mit einem kranken Kind auf dem Rücksitz, das noch dazu Autofahren nicht gut verträgt. Zum Glück hat unsere Tochter die Fahrt verschlafen, wenigstens das.
Dieses Mal haben wir uns für die S-Bahn entschieden. Einfach war diese Entscheidung nicht. Ich sage Ihnen warum: Arbeitskampf finde ich gut und richtig, aber: Muss das in Zeiten der Corona-Krise sein, die gerade wieder richtig Fahrt aufnimmt? Muss das sein, dass ich mich mit meinem Kind in eine überfüllte Bahn quetsche, in der weder Abstand eingehalten noch die Maskenpflicht zu 100 Prozent umgesetzt wird?
Am Ende kam es besser als befürchtet. Am Bahnsteig war es nicht voller als sonst, und auch in der Bahn fand sich ein Platz mit ausreichend Abstand zu Mitreisenden. Die Entscheidung für die S-Bahn – in meinem Fall war sie die richtige. Wie haben Sie entschieden? Und würden Sie es wieder so machen? Hatten Sie überhaupt die Option, aufs Auto oder die S-Bahn zurückzugreifen? Schreiben Sie uns an familie@lvz.de. Wenn Sie den Tag noch einmal überblicken möchten oder ganz aktuell schauen wollen, was gerade in Streik-Dingen passiert – unser Liveticker hält Sie auf dem Laufenden.
Für mich geht es mit dem Feierabend in Richtung Kita – natürlich wieder mit der S-Bahn. Unsere Tochter geht sehr gerne dorthin, mag die anderen Kinder aus ihrer Gruppe und auch die Erzieher und Erzieherinnen. Wir sind zufrieden. Das geht allerdings nicht allen Eltern in Leipzig so, wie unsere Umfrage „Familienkompass 2020“ offenbart. In welchem Leipziger Stadtbezirk die Eltern besonders unzufrieden sind mit der Betreuungssituation ihrer Kinder – mein Kollege Bastian Schröder hat es für Sie aufgeschlüsselt und nachgehakt.
Und nun wünsche ich Ihnen einen möglichst stressfreien Weg nach Hause. Ein Hinweis sei aber noch erlaubt: Morgen wird erneut gestreikt – dieses Mal in kommunalen Betrieben. Damit sind auch Kitas und Horte betroffen. Mehr dazu finden Sie hier.
Ich wünsche Ihnen starke Nerven
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Wochenend-Tipps

Foto: detailblick-foto/Adobe Stock
Foto: detailblick-foto/Adobe Stock
Der Herbst ist die typische Zeit, bunte Drachen in den Himmel steigen zu lassen. Wer dabei lieber auf einen selbst gebastelten Papierdrachen zurückgreift statt auf einen gekauften, der ist im Museumscafé Götz des Unikatum Kindermuseum genau richtig. Am Freitag werden hier von 14 bis 18 Uhr Drachen gebastelt. Die besten Plätze zum Drachensteigen – schließlich muss der neue Drachen ja auch ausprobiert werden! – haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Falls das Wetter auch am Samstag noch ungemütlich ist, wäre Kino ein schöner Zeitvertreib. In der Kinobar Prager Frühling wird um 13 Uhr „Fritzi – Eine Wendewundergeschichte“ gezeigt. Der Animationsfilm handelt vom Herbst 1989 und zeigt aus der Perspektive einer Leipziger Schülerin die aufregende Wendezeit. Ein bisschen Geschichtsunterricht für alle, die zu jung sind, um sich an diese Zeit zu erinnern oder sie gar nicht miterlebt haben – und das, ohne dass es sich nach Geschichtsunterricht anfühlt.
Im Rahmen des Ostlichterfestivals veranstaltet das Haus Mühlstraße am Sonntag sein ganz eigenes Nachtlichterfest von 17 bis 19 Uhr. In diesem Jahr findet das Fest zwar mit einem abgespeckten Programm statt, aber einen Lampionumzug mit Musik und ein kleines Lichterspektakel sorgen dennoch für einen stimmungsvollen Abend im Lene-Voigt-Park. Auf der Bühne spielt zudem die „fiddle folk family“ Irish Folk und Deutsche Folklore. Außerdem bietet ein internationales Ensemble die kurze Theaterperformance „WAS UNS REICHT“ dar und teilt mit den Zuschauern in vielen Sprachen seine Gedanken, Geschichten und Gedichte.
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Blick ins Buch „Mein erster Langenscheidt Englisch“
Blick ins Buch „Mein erster Langenscheidt Englisch“
Caroline Modeste (Illustratorin): „Mein erster Langenscheidt Englisch“: Liebevoll illustriert mit kleinen Szenen und Vignetten kommt dieses erste Wörterbuch für Kinder ab 3 Jahre daher. Auf 25 Themenseiten werden 1000 Wörter aus ganz unterschiedlichen Bereichen vorgestellt: Einkauf, Badezimmer, Frühstück, Fahrzeuge und vieles mehr. Das Buch richtet sich zwar an Kinder zwischen 3 und 8 Jahren, aber auch Jüngere greifen gerne zu. Der Umschlag ist wattiert, die Seiten abwischbar – damit eignet es sich ganz wunderbar für kleine Hände. Auch wenn Englisch bei uns zu Hause noch eine eher untergeordnete Rolle spielt und wir uns auf die deutschen Wörter konzentrieren, ist das Buch schwer beliebt. Denn beim Erkunden der verschiedenen Themenwelten lassen sich spielerisch neue Wörter lernen, die im Alltag gleich angewendet werden können.
Von Patricia Liebling
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
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Hauself
20 Minuten liegt ein Brötchenrest von K2 hier rum.
Ich beiße ab.
Kommt das Kind, wie aus dem Nichts, auf mich zugeschossen und stopft sich das restliche Brötchen in den Mund.

Ey!
👻Miss Telzweig im gruseligen Halloween Modus 👻
K2 (20 Monate) ist heute früh schon zweimal umgefallen, weil es sich während des Laufens die Löwen auf seinen neuen Socken anschauen wollte.

Die sind aber auch schön!
Fabian
alle sagen erwachsen sein ist voll geil und dann googelst du um halb 11 abends „fehler f7 bauknecht spülmaschine“
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