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LVZ Familie - Verweigerung mit Folgen

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, erinnern Sie sich noch an Ihren Sportunte
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
erinnern Sie sich noch an Ihren Sportunterricht? Ich selbst bin immer gerne hingegangen – mit einer Ausnahme: wenn Turnen oder Gymnastik auf dem Programm standen. Ob Radschlag oder Felgaufschwung – für mich alles ein Graus. Ich hab’s versucht, ehrlich. Aber eine ausgeprägte Beweglichkeit oder Körperspannung sind bei der Vergabe einfach an mir vorübergegangen. Und die Ambition, daran etwas zu ändern, gleich mit.
Den Höhepunkt fand meine Abneigung übrigens in einer Sportstunde in der Oberstufe. Was genau die Aufgabe war, daran erinnere ich mich heute nicht mehr. Fest steht allerdings: Ich verweigerte mich – daran war nichts zu rütteln. Die Reaktion meiner Lehrerin war ebenso deutlich: 6. Zum Glück tat mir das aber nicht besonders weh. Denn alles was mit Bällen oder Schlägern zu tun hatte, war hingegen meins. Und als nächstes stand Badminton auf dem Programm. Auf diesem Spielfeld fühlte ich mich deutlich wohler. Ein ordentlicher Aufschlag, ein Angriff, ein Drop – und schon war meine vorherige ungenügende Leistung ausgebügelt.
Wer jetzt denkt „Das war aber nicht sehr vorbildlich“, dem kann ich nur sagen: Das kann man so oder so sehen. Es stimmt, ich habe mich einer Aufgabenstellung durch eine Lehrkraft verweigert. Die andere Sicht sieht so aus: Ich wollte etwas nicht, habe das klar kommuniziert und die Konsequenzen getragen. Das wiederum ist etwas, was ich meiner Tochter durchaus mitgeben kann und möchte.
Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren Sportunterricht? Erzählen Sie mir gerne davon.
Mein Kollege Thomas Bothe hat sich übrigens in Rhythmischer Sportgymnastik versucht. Eine Sportart, mit der er bislang keinerlei Berührung hatte. Aber er hat es gewagt, Nervosität hin oder her. Seine Erfahrungen und sein ehrliches Fazit können Sie hier nachlesen.
Und auch sonst hat LVZ Familie wieder einiges Spannendes für Sie in petto. Ob Infos rund um das neue Masernschutzgesetz, die besten Stellen zum Pilze sammeln in der Region oder eine Bastelvorlage für einen Familien-Stammbaum – hier werden Sie fündig.
Viel Spaß beim Lesen!
 
Herzlichst
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Wochenend-Tipps, die dampfen, klingen und schmecken

 Die Liliput-Dampflok der Parkeisenbahn bei einer Lampion-Fahrt. Quelle: Lutz Brose
Die Liliput-Dampflok der Parkeisenbahn bei einer Lampion-Fahrt. Quelle: Lutz Brose
Für Musikliebhaber: „Hoch soll er leben! – Wir feiern Beethovens 250. Geburtstag“ heißt es am Samstag um 16 Uhr im Leipziger Gewandhaus beim Familienkonzert. Das Gewandhausorchester spielt, dirigiert von Michael Sanderling Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie D-Dur op. 36. Durch das Konzert (empfohlen für Kinder ab sechs Jahre) führt Malte Arkona, der frühere Moderator des „Tigerenten Club“ und des größten deutschen TV-Schülerquiz „Die beste Klasse Deutschlands“. Mit seiner Leidenschaft für klassische Musik und seiner unkonventionellen Art der Musikvermittlung dürfte dieses Familienkonzert ein großer Spaß werden.
Für Eisenbahner: Trotz trüber Wetteraussichten hält der Verein Parkeisenbahn Auensee an seinem Vorhaben fest, am Samstag in der Zeit von 19 bis 22 Uhr Lampion-Fahrten durchzuführen. Kinder, die mit einem Lampion am Bahnhof in der Gustav-Esche-Straße erscheinen, haben sogar freie Fahrt. Sollten die Lampion-Fahrten wetterbedingt doch noch abgesagt werden, gibt dies der Verein auf seine Website rechtzeitig bekannt.
Für Naturverbundene: Der Bio-Hof ernte-mich in Liebertwolkwitz feiert am Sonntag von 10 bis 16 Uhr ein spätsommerliches Hoffest. Bei Rundgängen über den Hof kann man sich nachhaltigen Anbau ansehen, frisches Bio-Gemüse wird verkauft ebenso wie Eier, Aufstriche und Honig – alles aus der Region. Auch Leckerbissen kleiner Leipziger Unternehmen und Gastronomien, wie Leipspeis, Umani Kulturgut und Manusso, werden angeboten. Die „Obstgenossen“ informieren von A bis Z zum Apfel, es gibt Musik, Spiele, Basteleien und sogar Beratung und Massagen von „Achtsam und Leicht“. Hier ist für Groß und Klein etwas dabei.
Empfehlungen für Ausflüge, Radtouren, Restaurants und mehr in Leipzig und der Region erhalten Sie im Freizeit-Newsletter der LVZ „Frische Luft”.
Buch-Tipp der Woche

Blick in „Das Riesenbuch der Dinosaurier“, Verlag moses.
Blick in „Das Riesenbuch der Dinosaurier“, Verlag moses.
Tom Jackson (Autor), Rudolf Farkas (Illustrator): „Das Riesenbuch der Dinosaurier“: Dieses Buch ist ein Gigant. Nicht nur inhaltlich, sondern allein schon aufgrund seiner Maße. Mit fast 40 Zentimetern Länge weist es auf den ersten Blick auf seinen gewichtigen Inhalt hin. Und der fasziniert nicht nur Jungs von 6 bis 96. Stegosaurus, Diplodocus, T-Rex und mehr als 30 weitere Urzeitriesen werden hier auf Doppelseiten steckbriefartig vorgestellt. Besonders toll für kleine Dinofans sind die Grafiken, die den Größenunterschied jeder einzelnen Echse zum durchschnittlichen Menschen verdeutlichen. Die Illustrationen wirken absolut lebendig und verschiedene Fakten zeigen, dass auch Mama und Papa noch Einiges über Dinosaurier lernen können. Unser Sohn hat es trotz seiner Größe schon überall mit hingeschleppt: in die Kita, zur Oma und sogar zum Bäcker. Seinen Platz im Bücherregal hat es für die nächsten Jahre sicher. Altersempfehlung: ab 8 Jahre.
Von Annett Riedel
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
Beleidigt, bedroht, gedemütigt – wie man sich gegen Cybermobbing schützt

Meist sind es Bekannte und Mitschülerinnen oder Mitschüler, die digital mobben. Quelle: klicksafe/Maribelle Photography
Meist sind es Bekannte und Mitschülerinnen oder Mitschüler, die digital mobben. Quelle: klicksafe/Maribelle Photography
Für die Opfer gibt es keinen Rückzugsort; einmal im Internet veröffentlichte Angriffe verbreiten sich schnell und sind kaum noch aus der Welt zu schaffen. Cybermobbing kann schwere Wunden zufügen. Doch man kann sich wehren.
Der Begriff Cybermobbing setzt sich aus dem Wort „Cyber“ (Internet) und Mobbing (engl. anpöbeln) zusammen und bedeutet, dass jemand über einen längeren Zeitraum via Internet beleidigt, bedroht, verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt wird. Oft kennen sich Täter und Opfer aus der realen Welt.
Es gibt aber auch Fälle, in denen Fremde über das Internet Kontakt zu Kindern und Jugendlichen suchen und diese erpressen. Im Unterschied zu Offline-Mobbing gibt es für die Opfer keinen Rückzugsort, da Medien uns mittlerweile überall begleiten und wir eigentlich nie offline sind.
Ein weiteres onlinespezifisches Problem ist, dass einmal veröffentlichte Beiträge oft schnell im Internet geteilt werden und der Ersteller keine Kontrolle über die Verbreitung hat. So wird schnell eine unüberschaubare Anzahl an Menschen erreicht. Dementsprechend sind die Folgen des Cybermobbings oft (noch) schlimmer als beim Mobbing.
Der erste Schritt: Probleme sichtbar machen
Was können Betroffene von Cybermobbing nun tun? Es ist wichtig, das Problem sichtbar zu machen und sich an eine Vertrauensperson zu wenden. Diese kann ein Elternteil, eine Lehrkraft oder eine Freundin beziehungsweise ein Freund sein. Manche Cybermobbing-Attacken verstummen auch schnell, wenn nicht auf die beleidigenden Inhalte reagiert wird.
Falls die Angriffe jedoch nicht aufhören, gilt es Beweise zu sichern. Dies kann in Form von Screenshots oder Fotos geschehen, die zum Nachweis der Taten dienen. Auch hilft es, den Täter oder die Täterin auf Plattformen und Websites zu melden sowie deren Kontakte zu blockieren. Wenn der Seitenbetreiber unbekannt ist, lässt er sich unter www.denic.de und www.whois.com identifizieren. Letztlich kann auch die Änderung der Web-Identität oder digitalen Kontaktadressen zur Besserung der Lage führen.
Anlaufstellen für Betroffene im Internet
Die größte Hürde für Betroffene bleibt allerdings, den Mut aufzubringen, sich jemandem anzuvertrauen. Damit dies gelingt, ist es gut zu wissen, an wen man sich wenden kann – womöglich auch anonym. Onlineberatung und Hilfe von Jugendlichen für junge Menschen bietet beispielsweise die Plattform www.juuuport.de. Auch Eltern sind mitunter verunsichert, ob ihr Kind womöglich Opfer von Cybermobbing geworden ist. Anlaufstelle bietet hierbei die Website www.nummergegenkummer.de. Unterstützung gibt es hier telefonisch oder per Chat.
Weitere Unterstützung zum Thema Cybermobbing finden Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern unter www.schueler-gegen-mobbing.de und www.buendnis-gegen-cybermobbing.de.
Von Luise Jahn und Victoria Kovacs / Landesfilmdienst Sachsen
Den vollständigen Artikel inklusive acht Tipps zur Prävention finden Sie hier.
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Herr Viskosie
Ich habe gerade auf Umwegen erfahren, dass meine Nichten und der Neffe mich „Den Coolen“ nennen, wenn sie mit Freunden über mich sprechen.

Sie erben jetzt alles.
Der Gasser
Das Dreifinger-Faultier schafft maximal vier Meter in der Minute.

Das ist morgens exakt das Tempo des 6-Jährigen, wenn wir zur Schule gehen wollen.
Lilli Marlene
„Und Kind, wie war dein erster Tag als Schulkind? Was habt ihr so gemacht?“

„Ich hätte mir das merken müssen?“

Spannende Jahre liegen vor uns.
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