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LVZ Familie - Willkommen an Bord

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,

wenn alles immer nach Plan laufen würde, sollte hier jetzt ein bis ins Detail geplanter, perfekt formulierter Newsletter-Text als Premiere und zur Vorstellung unseres neuen Schwerpunktes LVZ Familie erscheinen. Aber die Zeiten sind gerade nicht normal. Und nach Plan läuft in vielen Familien sowieso nichts mehr. So wie bei mir zu Hause.

Ich haste vom Homeoffice in die Redaktion, haste von der Redaktion zurück zur Kinderbetreuung. Kämpfe mit meinem älteren Sohn (9 Jahre) um Konzentration auf Minusaufgaben mit Übertrag. Kämpfe mit meinem jüngeren Sohn (5 Jahre) darum, endlich mit dem Spielen aufzuhören, die Mittagsruhe zu starten, damit ich mich wieder an den Rechner setzen kann. Seit Tagen kann ich mich zudem darauf verlassen, dass beide immer genau dann anfangen Blödsinn zu machen, sich zu streiten und raufen, wenn ich gerade beruflich telefoniere. Von Plänen braucht mir niemand was erzählen.

Das ist Familie: manchmal chaotisch, oftmals laut, meistens aber liebevoll und aufregend. Denn in Zeiten von Corona bleibt zwar oft das Gefühl, keinem so richtig gerecht zu werden. Nicht der Arbeit, nicht der Familie, nicht der Partnerin. Trotzdem spüre ich in vielen befreundeten Familien das Gefühl, gemeinsam durch diese schwierige Phase zu gehen, nicht allein zu sein mit der Last des Alltags.

Mit unserem neuen Angebot LVZ Familie wollen wir deshalb ein neues Zuhause schaffen für die Dinge, die Familien in Leipzig und der Region belasten, beschäftigen oder auch belustigen. Wir wollen Sie auf dem Laufenden halten bei aktuellen Entwicklungen in Sachen Kita, Schule und Co. Wir wollen Ihnen Tipps geben fürs Wochenende oder für gesunde Naschereien. Und wir wollen mit Ihnen gemeinsam lachen und weinen. 

Wir freuen uns, dass Sie unseren neuen wöchentlichen Newsletter bereits abonniert haben. Und da das mit den Plänen wie erwähnt ja so eine Sache ist, sehen Sie es uns bitte nach, wenn in dieser ersten Ausgabe noch nicht alles sitzt oder es an der einen oder anderen Stelle hakt. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen und Anregungen an familie@lvz.de

Herzlichst,
Ihr Thomas Bothe
Redakteur LVZ Familie

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Diese Dinge können Sie jetzt wieder unternehmen

Spielplatz mit Flatterband: Dieses Bild hat sich über Wochen bei vielen Kindern eingebrannt - Spielen strengstens verboten, Gesundheitsgefahr. Das war den Kindern nur schwer zu erklären: Warum dürfen sie Ihre Freunde nicht sehen? Warum nicht auf die Schaukel? Das zumindest ist nun seit dem 4. Mai wieder erlaubt: Die Spielplätze der Stadt dürfen (mit Abstand) erobert werden. Eine große Erleichterung für viele Familien - und ein gutes Ausflugsziel. Was sich in den kommenden Tagen für Eltern und Kinder noch lohnt, erfahren Sie hier:
Tipps fürs Wochenende - für Sportler, Genießer und Entdecker
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Baumärkte und Geschäfte sind wieder geöffnet, Reisen erlaubt - aber die Kinderbetreuung noch immer nicht geregelt? Viele Eltern sind nach knapp zwei Monaten Notfall-Alltagskoordination mit ihrem Rat (und oft auch mit der Kraft) am Ende. Unter dem Hashtag #coronaeltern machen sich die Familien mit ihrem Ärger Luft.
GanznormaleMama
Dieser Spagat schmerzt von Tag zu Tag mehr. Dieses Gefühl, den Kindern nicht gerecht zu werden, meiner Arbeit nicht gerecht zu werden, mir selbst nicht gerecht zu werden. Heute ist so ein Tag, wo es besonders schmerzt, wo die Unbeschwertheit besonders fehlt.
#coronaeltern
Niels Schmidt
#CoronaEltern Es nervt einfach nur noch. Biergärten machen auf Friseure auch Fussball ebenso aber was ist mit den KITAs und GRUNDSCHULEN!Meine Tochter will zurück in die Schule(dritte Klasse) mein Sohn will zurück in die KITA. KITAs und Schulen sind wichtiger als Bier und Fußball
teresa bücker
Was ich gerade von vielen Eltern höre: Die punktuellen Präsenztage in Schulen belasten sie nun noch mehr, weil sie mehrere Kinder koordinieren und ihr Betreuungskonzept der letzten Wochen passé ist.

>> Situation der Familien verschlechtert und noch immer kein #CoronaElterngeld.
... das Leckere zum Abschluss:

Snacktipp der Woche: Wie Sie einen gesunden Knusperriegel selbst machen

Der Mensch ist ein Widerspruch in sich, so viel vorneweg. Das trifft auch auf mich und meine Ernährung zu, da bin ich ganz ehrlich. Achte ich tagsüber auf eine Mischung aus Gemüse, Obst, Getreide, Proteinen und Co., gleiche ich abends gebührlich durch Chips und Lakritz aus. Bei meinem kleinen Wirbelwind ist mir aber schon wichtig, dass es gesund und ausgewogen zugeht – bei allen Mahlzeiten.

Und so durchforste ich regelmäßig Kochbücher und das Web nach neuen Ideen für Kleinkinder, die nicht nur köstlich sind. Sie sollten sich auch ohne übermäßigen Aufwand in unseren Alltag einbinden lassen. An dieser Stelle erwarten Sie ab sofort also Snacktipps – von mir entdeckt, getestet, mit der Familie gekostet und für gut befunden.

Viel Spaß beim Nachmachen und lassen Sie es sich schmecken!
Ihre Patricia Liebling

Zutaten:
  • 400g reife Bananen (250g ohne Schale)
  • 1 Orange
  • 100g Walnusskerne
  • 100g Buchweizenkleie
  • 2 EL Honig
  • 50g Butter (zimmerwarm)
  • 200g Haferflocken

Zubereitung:
  • Backofen auf 150 Grad vorheizen. Blech beiseitestellen und mit Backpapier auslegen.
  • Die Bananen schälen und pürieren.
  • Die Orange waschen und die Schale abreiben, dann auspressen und 50ml abnehmen.
  • Nüsse hacken.
  • Orangenschale und -saft, Butter und Honig mit dem Bananenmus vermengen.
  • Dann Nüsse, Haferflocken und Buchweizen unterrühren. Ich nehme dafür einen Mixer mit Knethaken.
  • Die Masse nun etwa 1cm dick auf dem Blech ausstreichen und oberflächlich Furchen ziehen. Das erleichtert später das Trennen in Riegel.
  • Circa 30 Minuten im Ofen ausbacken.

Hinweis: Die Zutaten lassen sich natürlich anpassen. Bei kleineren Kindern empfehlen sich zarte Haferflocken und Buchweizenkleie, größere kommen bestimmt auch mit kernigen Flocken und gröberen Körnern zurecht.

Gefunden in: Dagmar von Cramm „Kochen für Kleinkinder“, München 2019.
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