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Notbremse trifft Familien hart

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
da ist sie nun also: die bundeseinheitliche Regelung. Die Corona-Notbremse bringt einige Änderungen für Leipzig und Sachsen mit sich, ebenso wie Bußgelder bei Verstößen. Dabei dreht sich alles um den Inzidenzwert. Der entscheidet darüber, ob wir zum Beispiel zum Shoppen ins Geschäft hineingehen, nur abholen oder vor verschlossener Tür verharren dürfen.
Aber noch viel wichtiger: Der Inzidenzwert gibt vor, ob unsere Kinder – auch die in den Grundschulen – aus der Distanz unterrichtet werden oder im Wechsel in der Schule. Stets in Abhängigkeit von der Inzidenz. Was das zum Beispiel für die Notbetreuung im Falle einer Schulschließung bedeutet, ist bislang in den Details ungeklärt. Die Notbremse für Schulen – eine kontroverse Entscheidung, wie sich in den Kommentaren meiner direkt betroffenen Kollegen Matthias Puppe (Pro Notbremse) und Antje Henselin-Rudolph (Contra Notbremse) nachlesen lässt.
Die Leidtragenden sind nicht nur Eltern, die mal wieder gezwungen sind, Job und Kinderbetreuung sowie Distanzunterricht unter einen Hut zu bekommen, der groß genug gar nicht sein kann. Auch die Kinder leiden unter dem Lockdown und all seinen Einschränkungen. Körperlich und seelisch.
Und die Großeltern? Wenn sie nicht gerade bei der Kinderbetreuung unterstützen, halten sie Abstand. Seit Monaten. Und jetzt der nächste Tiefschlag. Die Kontaktbeschränkungen werden verschärft. Ab einer Inzidenz von über 100 ist das Treffen von zwei Haushalten passé. Dann nämlich darf zu einem Haushalt nur noch eine weitere Person hinzustoßen.
Paar mit Kind darf also die Oma empfangen, der Opa muss aber zu Hause bleiben. Oder aber ein Elternteil besucht mit Kind die Großeltern, der andere Elternteil darf aber nicht mitkommen. Klingt absurd, ist aber leider so.
Hoffen wir, dass es uns weiterbringt.
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Die Bundesregierung zieht die Corona-Notbremse und schafft gleiche Regeln für alle. Foto: pvdv63/freepik
Die Bundesregierung zieht die Corona-Notbremse und schafft gleiche Regeln für alle. Foto: pvdv63/freepik
Wochenend-Tipps

Comicfiguren zeichnen: In der Bahnhofsbuchhandlung Ludwig beginnt am Sonnabend 16 Uhr mit „Gregs digitaler Zeichenkurs“ ein Workshop für Kinder und Jugendliche, die wie der berühmte „Greg“ zeichnen wollen. Dessen Erlebnisse kann man in „Gregs Tagebüchern“ von Jeff Kinney verfolgen, ein Renner bei Mädchen und Jungen. Bitte per E-Mail anmelden.
Games ohne Ende: Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur macht die Nacht zum Tag – oder den Tag zur Nacht – und lädt am Sonnabend ab 14 Uhr zur Langen Nacht der Computerspiele ein. Das Event findet bereits zum 15. Mal statt.
Tiere gucken: Es ist Fohlenzeit auf den zahlreichen Pferdehöfen in und um Leipzig. Der Publikumsverkehr ist zwar wegen Corona eingeschränkt, aber am Koppelzaun darf man problemlos nach den Stuten mit ihren munteren Kleinen Ausschau halten. Dabei stellt man vielleicht staunend fest, dass der Nachwuchs von Schimmelstuten nicht zwingend weiß ist und der Nachwuchs von Rappstuten nicht schwarz – die Fellfarbe bildet sich erst später aus. Aber Vorsicht, liebe Eltern: Beim Anblick der niedlichen Fohlen könnte es sein, dass manche Kinder sich danach ein Pferd als Haustier wünschen.
Musik-Tipp

Cover der CD „Best of Kess“
Cover der CD „Best of Kess“
Abenteuer mit Kess: „Best of Kess“: Hergehört! Heute gibt es an dieser Stelle mal keinen Buch-Tipp – ein bisschen Abwechslung tut schließlich auch mal gut. Und so empfehle ich Ihnen heute das Beste aus zehn Jahren „Abenteuer mit Kess“. 22 deutschsprachige Lieder mit einer Gesamtspielzeit von 48 Minuten erwarten die kleinen und großen Zuhörer des Leipziger Kindermusik-Projektes. „Abenteuer mit Kess“ nähert sich allen Fragestellungen mit Humor und viel Herz. Was die (kleinen) Zuhörer bewegt, wird ernst genommen und liebevoll musikalisch umgesetzt. Mit einem guten Gespür für die lauten aber auch leisen Töne. Immer geht es um Interaktion, Erfahrungsaustausch und darum, neugierig zu bleiben. Was bewegt dich? Wovon träumst du? Was möchtest du werden, wenn du groß bist? All diesen so wichtigen Fragen der Kinder widmen sich die Lieder.
Von Patricia Liebling
Verlosung „Best of Kess“

LVZ Familie verlost 3 Exemplare der Musik-CD „Best of Kess“ unter den Lesern und Leserinnen dieses Newsletters. Wer gewinnen möchte, sendet bis 28. April 2021 eine E-Mail mit dem Betreff „Best of Kess“ und seiner Postadresse an familie@lvz.de.
Die Musik-CDs werden unter allen Einsendungen ausgelost. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Infos zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie hier.
Jobwegweiser „AZUBIS gesucht!“ jetzt erhältlich

Die zweite Ausgabe des Magazins „AZUBIS gesucht! – Dein Wegweiser zur Berufswahl” ist vor wenigen Tagen erschienen und stellt zahlreiche Ausbildungsberufe und -betriebe in Leipzig und der Region vor. Außerdem hilft es bei der Suche nach dem passenden Job mit vielen Informationen rund um den Start ins Berufsleben, Profi-Tipps zur Bewerbung und zum Vorstellungsgespräch – das pandemiebedingt häufig online stattfinden. Das kostenfreie Magazin liegt ab sofort in Schulen in Leipzig und der Region aus und kann hier online gelesen werden.
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

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Neues aus dem Familienleben auf Twitter

Mrs_Mary
Dem Mann muss man zur Babypflege nur Anweisungen aus seiner Lebenswelt geben.

"Creme das Baby bitte nach dem Baden ein. So, als ob du ein Hähnchen marinieren würdest".

Klappt wunderbar.
.
[vor dem Umzug]

Frau:"Passt der Schrank da überhaupt hin? 1,08m Platz haben wir."

"Müsste den Schrank ausmessen. Habe den Zollstock aber unten im Auto gelassen."

[überlegt]

"Sag' mal, wie groß war K1 letzte Woche bei der U?"

Darf ich vorstellen:

K1, human Zollstock.
Sarah von den Sarggeschichten
Die frischgebackene Oma ordnet auf dem Dachboden die Sachen ihrer verstorbenen Mutter. Dabei findet sie eine Tüte. Darin sind Babypullis und ein Brief von ihr: “Bevor ich die Nadeln nicht mehr halten kann u das Muster vergesse, strick ich lieber jetzt Pullis für meine Urenkel.“
Poponella Katerberger
Mir wurde eben von meinen 7- & 4-jährigen Lieblingsmädchen erklärt, wie die Coronaimpfung funktioniert: „Erst ein kleiner Pieks, dann ein Marienkäferpflaster. Und dann stürzt sich der Impfstoff mit piupiu auf das scheiß Virus und das dann so aua, großer Kampf. Ha. Bums. Ende.“ 😍
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