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Pack' die Badehose ein!

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
vor wenigen Wochen, es muss noch im April gewesen sein, habe ich meine Winterjacke noch einmal aus dem Schrank geholt und meine rote Wollmütze aufgesetzt, wenn ich nach draußen ging. Gut, ich friere auch ziemlich schnell. Aber der Frühling war für meinen Geschmack recht kühl. Und nun ist plötzlich Sommer! Oder zumindest Frühsommer. Endlich kurze Hose und T-Shirt! Genau mein Wetter. Passend zu den Temperaturen starten auch Leipzigs Freibäder nun wieder in die Saison.
Ich bin ja ehrlicherweise kein großer Freibad-Fan. Klar, als meine Tochter klein war, war das Freibad ideal: „Babybecken“ und Nichtschwimmer-Bereich sind für die Jüngsten super. Mich stört im Freibad eher, dass es meistens sehr voll ist. Auf der Wiese liegt man dicht gedrängt, das Wasser gleicht einer „Fleischbrühe“ und andere Menschen mit Wasser zu bespritzen oder bespritzt zu werden traf irgendwie noch nie meinen Humor. Und warum stehe ich ausgerechnet immer da, wo irgendjemand direkt nebendran mit einer Arschbombe ins Wasser springen muss?! Wusch, schon wieder Chlorwasser im Gesicht, toll.
Ich hätte doch eigentlich einfach gern meine Ruhe, würde mich im Wasser etwas abkühlen und entspannen. Ich will ja nicht mal Bahnen ziehen – das geht in Freibädern ohnehin kaum, außer sehr früh morgens oder kurz vor Schließung –, ich möchte einfach ein bisschen im Wasser treiben. Geht aber aus erwähnten Gründen nicht. (Sie können es sich denken, ich bin auch kein Fan der sogenannten „Spaßbäder“.)
Ich fahre lieber an den See! Da hat das Leipziger Umland ja zum Glück einige zu bieten. Ja, auch die Seen sind gut besucht, gerade im Hochsommer. Aber irgendwie fühlt es sich für mich nicht so voll an wie in vielen Freibädern. Selbst, wenn es am Strand etwas enger zugeht, ist im See reichlich Platz. Ich kann mich also ganz ruhig auf den Rücken legen und einfach ein bisschen im Wasser treiben lassen. Herrlich!
Wie geht es Ihnen, sind Sie eher der Freibad-Typ oder bevorzugen Sie auch Seen? Schreiben Sie es mir gern an familie@lvz.de.
Aktuell ist es mir zwar noch zu kühl zum Baden, aber bei dem aktuellen Wetter möchte ich so viel wie möglich draußen sein und Sonne tanken, spazierengehen oder auf einer Decke ein Buch lesen. Das funktioniert ebenso gut am See. Und: die Seen rund um Leipzig bieten neben wunderbaren Spazierstrecken auch noch einige andere Betätigungsmöglichkeiten. Ich habe mir für dieses Jahr zum Beispiel fest vorgenommen, endlich mal Stand-up-Paddling auszuprobieren. Das steht schon länger auf meiner Liste. Welche Freizeitangebote es im Leipziger Neuseenland noch so gibt, erfahren Sie in diesem Überblick. So viel sei verraten: Es hat nicht alles etwas mit Wasser zu tun.
Wie auch immer Sie die kommenden (früh-)sommerlichen Tage verbringen, ich wünsche Ihnen viel Freude dabei – und denken Sie an die Sonnencreme!
Herzlichst
Ihre Susanne Reinhardt
Redakteurin LVZ Familie
 
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Im Sommerbad Kleinzschocher wurde am 6. Mai angebadet. Foto: Jonas Dengler
Im Sommerbad Kleinzschocher wurde am 6. Mai angebadet. Foto: Jonas Dengler
Wochenend-Tipps

Steinzeit: Das Grassimuseum für Völkerkunde lädt für Sonntag von 12 bis 17 Uhr zum Aktionslabor ein. Bei „Geheimes im Stein“ werden Steine genauer betrachtet, die an der Steinrückgabestelle eingereicht wurden. Teilnehmer können aber auch selbst Steine mitbringen. Das Angebot findet in Kooperation mit der Geologisch-Paläontologischen Sammlung der Universität Leipzig statt und richtet sich an Kinder ab 7 Jahren. Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder 2 Euro.
  • In Szene setzen: Wer selbst einmal eine kleine Ausstellung gestalten möchte, ist am Samstag am Völkerschlachtdenkmal richtig. Von 10 bis 12 Uhr können Kinder ab 8 Jahren eigene Gegenstände mitbringen. Muscheln aus dem Urlaub, eine Kinokarte, ein alter Teddy – all das ist denkbar und wird mit in die Gestaltung einbezogen. Außerdem wird über die Frage gesprochen, warum man diese Dinge aufbewahrt hat. Treffpunkt für das kostenlose Angebot ist an der Denkmalkasse. Anmeldung per E-Mail oder telefonisch unter 0341 241687142.
  • Uns gehört die Straße: Für ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht wird an diesem Wochenende europaweit unter dem Schlagwort Kidical Mass demonstriert. In Leipzig startet die Fahrraddemo am Samstag um 15 Uhr vor dem Bundesverwaltungsgericht. Auf einer abgesicherten Strecke fahren Kinder ab vier Jahre auf der Fahrbahn. Die Tour endet am Springbrunnen an der Anton-Bruckner-Allee im Clara-Zetkin-Park.
  • Frisch gesammelt und naturgetreu abgebildet: Familien können am Sonntag von 11 bis 12.30 Uhr im Deutschen Buch- und Schriftmuseum mit ihren mitgebrachten Lieblingsblumen, Blüten, Blättern und Gräsern als Druckvorlage filigrane und faszinierende Bilder entstehen lassen. Der Eintritt zur Mitmachaktion „Naturdruck“ ist frei. Treffpunkt ist im Museumsfoyer.
  • 20 Jahre Shows, Konzerte, Sportereignisse – das feiern die Betreiber der Quarterback Immobilien Arena am Sonntag von 12 bis 18 Uhr mit einem großen Familienfest. Besucher und Besucherinnen erwarten auf dem Parkplatzgelände unter anderem eine Piraten-Hüpfburg, eine Bobby-Car-Rennstrecke und ein XXL-Kickertisch. Einen etwas anderen Ausblick auf die Arena und die Stadt bietet eine Aussichtsgondel in circa 50 Metern Höhe. Auch Führungen durch die Arena sind geplant.
Musik-Tipp

Tobias Hebbelmann: Papa Müsli: Das Lied über den kleinen Bagger oder das große Krokodil läuft wieder in Endlosschleife: Das Gedudel aus dem Kinderzimmer kann mitunter ganz schön nerven. Für den Musiker Tobias Hebbelmann – Vater von zwei Söhnen – Grund genug, eigene Kinderlieder zu komponieren mit dem hehren Anspruch: Die hören auch Erwachsene gern. Unter dem Namen „Papa Müsli“ hat der Kölner nun eine Reihe Kinderlieder veröffentlicht, denen man auch als erwachsener Mensch gut lauschen kann, ohne sich irgendwann die Ohren zuzuhalten. Der Titelsong „Papa Müsli“ handelt von einem wiederkehrenden Erlebnis Hebbelmanns mit seinem Sohn. Der wachte gern um vier Uhr morgens auf und rief von Hunger geplagt lautstark: „Papa, Müsli!“. Aber auch andere Situationen, die besungen werden - etwa „Mein Lieblingswort ist Nö“ - werden viele Eltern in ihrem Alltag wiedererkennen. Schmunzeln inklusive. Musikalisches Highlight der allesamt recht fluffig daherkommenden Songs ist das Lied über Fiete, den Fuchs, seine Freundin Wilma, das Wildschwein und weitere tierische Freunde. Bei der flotten Melodie fangen Eltern und Kinder automatisch an, durchs Wohnzimmer zu tanzen. Das macht richtig Spaß – und nervt höchstens die Nachbarn.  
Von Gina Apitz
Verlosung „Papa Müsli“

Wir verlosen 3 CDs von „Papa Müsli“ unter den Lesern und Leserinnen dieses Newsletters. Wer gewinnen möchte, sendet bis 18. Mai 2022 eine E-Mail mit dem Betreff „Papa Müsli“ und seiner Postadresse an familie@lvz.de.
Die CDs werden unter allen Einsendungen ausgelost. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Infos zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie hier.
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Stef Kießling
Ja, das ist mein #Kind. Wir gucken gerade @DieMaus mit @Astro_Alex zum Thema Sonnenfinsternis. Und die Kleine (5) kommentiert: „Warum heißt der Vollmond nicht Ganzmond?“ 🤔
Adrian Krug
Unsere Mutter hat damals immer heimlich hinter der Garage geraucht um uns kein schlechtes Vorbild zu sein und das hat sie auch geschafft.
Wir Kinder rauchen jetzt auch alle gemeinsam hinter der Garage wenn wir zu Besuch sind.
Blanka Zufall geb. Wahnsinn
Mein Highlight war heute dieser Moment, als ein Mann seinem Hund den Befehl „Emil, sitz!“ gab und ein vorbeilaufendes Kleinkind mit großen Augen stehen blieb und dann auf den Hintern plumpste.
Maximales Drehmoment
Der Kleine spielt im Kinderzimmer.
Plötzlich ein lauter Knall gefolgt von:
"Keine Sorge Papa und Mama, mir ist nix passiert! Ich bin nur vom Schrank auf mein Bett gesprungen und dabei ist die Schranktür abgebrochen!"

Ab dem dritten Kind wird man ruhiger...
Viiiiel ruhiger...
😑
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