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Sachsen öffnet Schulen – Hängepartie vorerst beendet

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
da ist sie, die Nachricht, auf die viele Eltern seit Wochen warten: Sachsen öffnet ab 15. März wieder alle Schulen. Kita-Kinder – auch ohne Anspruch auf Notbetreuung – und Grundschüler und -schülerinnen dürfen ja schon seit Mitte Februar wieder in ihre Einrichtungen. Auch Abschlussklassen ermöglichte man Präsenzunterricht. Stets außen vor: alle Klassen dazwischen.
Die Folge: Eltern und Kinder zwischen Frust, Ärger, Einsamkeit und Entmutigung. Das Licht am Ende des Tunnels – es schien mit jeder Konferenz in eine weiter entfernte Zukunft zu rücken. So auch noch heute früh, als erste Einblicke in die Ergebnisse der gestrigen Bund-Länder-Konferenz Fahrpläne für Schulen vermissen ließen. Nun also ein erstes Aufatmen. Die Hängepartie scheint vorerst beendet. Wechselunterricht und eine Testpflicht sollen es möglich machen.
Sicher, Vorsicht ist geboten. Aber seien wir doch mal ehrlich: Die Situation ist für viele Familien längst nicht mehr tragbar.
Und noch eine gute Nachricht erreichte in dieser Woche Familien vor allem kleinerer Kinder: Leipzig investiert in über 2000 neue Kita-Plätze. Da darf man sich durchaus mal freuen und etwas optimistischer an die Bedarfsmeldung herangehen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass diese guten Nachrichten auch für Sie eben solche sind. Bleiben Sie gesund.
Ihre Patricia Liebling,
Redakteurin LVZ Familie

Foto: aguri_art / Pixabay
Foto: aguri_art / Pixabay
Wochenend-Tipps

Für kleine Theaterfans: Ein Objekttheater ohne viele Worte erwartet Zuschauer von „Und davor“ – einer Koproduktion des Westflügel Leipzig. Im Zentrum steht ein Zelt, das die Welt entstehen lässt. Es spuckt Dinge aus, frisst Dinge auf, verwandelt Dinge. Alles geht rein und raus. Das Angebot richtet sich an Menschen ab vier Jahre und startet Samstag um 16 Uhr. Zu erleben ist das 30-minütige Theater über das Videokonferenzprogramm Zoom.
Erlebnisse im Auwald: Entweder Smartphone oder Ausflug in die Natur? Das stimmt nicht so ganz. Die Auwald-Erlebnispfade vereinen beides. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwarten auf drei Rundwegen spannende Hörbeiträge, Bilder, Videos und Tierstimmen, denen sie auf dem Smartphone oder Tablet folgen können. Zu den Stationen gelangt man über GPS und die Beantwortung von Quizfragen. Auf dem Auwald-Erlebnispfad dreht sich alles um den Leipziger Auwald. An 14 Stationen werden unter anderem Gewässer, Tier- und Pflanzenarten sowie Schutzgebiete vorgestellt. Beim interaktiven Schlossparkrundgang erfährt man an 17 Stationen Näheres zum Lützschenaer Schlosspark und seiner Geschichte. An einigen Stationen spricht sogar Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg, der jetzige Eigentümer und Nachfolger in der fünften Generation vom Begründer der Parkanlage. Auf dem Pad „Im Reich der Bäume“ lässt sich alles über Herkunft, Besonderheiten und Erkennungsmerkmale der Bäume erfahren, die gleichzeitig eine der 20 Stationen darstellen. Die nötige App lässt sich kostenfrei in den gängigen Stores herunterladen.
Buch-Tipp der Woche

Prinzessin Popelkopf – animierter Vorgeschmack aufs Bilderbuch vom Verlag Voland & Quist
Prinzessin Popelkopf – animierter Vorgeschmack aufs Bilderbuch vom Verlag Voland & Quist
Marc-Uwe Kling (Autor), Astrid Henn (Illustratorin): „Prinzessin Popelkopf“: Hübsch war sie, die Prinzessin Popelkopf. Zumindest äußerlich. Ihr Charakter war leider genau so ekelig wie Popel. Dem oft genutzten Prinzessinnen-Klischee entsprechend war sie sehr oberflächlich, verwöhnt und konnte richtig gemein werden. Blöd nur (oder doch ein bisschen gerecht), wenn das Karma dann mal zurückschlägt: Prinzessin Popelkopf machte sich über ein kleines Mädchen lustig, das eine Hexe war. Und Abrakadabra, verhexte sie Prinzessin Popelkopf. Ab sofort muss diese so aussehen wie sie heißt. Das findet die Prinzessin natürlich gar nicht witzig so mit ihrem schleimigen grünen Popelkopf. Ihr Papa, König Käsefuß, rät ihr zur Hochzeit – denn dann kann sie ihren Namen ändern. Gut, den vorgeschlagenen Fürst Furzgesicht zu heiraten, würde ihre Optik als Fürstin Furzgesicht wohl nicht bessern. Aber wen könnte sie dann ehelichen? Oder gibt es bessere Alternativen für einen neuen Namen?
Dieses erste Kinderbuch von Marc-Uwe Kling (inzwischen folgten ja einige) ist ein lustig gereimtes Märchen mit witzigen Illustrationen und einer gehörigen Portion Moral in der Geschichte. Zusätzliche Lacher halten ekelige Popel und skurrile Namen bereit – da schmunzeln nicht nur die Kinder beim (Vor-)Lesen. Geeignet ab vier Jahre.
Von Susanne Reinhardt
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
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Markus Geiger
K1 (schon halb eingeschlafen): "Ich hab noch eine ganz wichtige Frage, Papa!"

"Ja? Welche denn?"

" Warum werden Eier beim Kochen hart, aber Kartoffeln weich?"

"..."
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"Papa, ich kann mich in ein Monster verwandeln !"

"Ich weiß mein Kind, ich weiß."
Tak
Das Kind mag es nicht, dass die Finger beim Verzehr von Chips so fettig werden.
Das Kind isst jetzt Chips mit der Grillzange.
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