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Superheldinnen und eine knifflige Fahrradprüfung

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
sind Sie eigentlich sattelfest? Sehr gut. Ihre Kinder auch? Tatsächlich scheint es beim Fahrradfahren mächtig zu hapern, denn an der Fahrradprüfung, die üblicherweise in der 4. Klasse abgelegt wird, können immer weniger Grundschülerinnen und Grundschüler teilnehmen – weil sie schlicht nicht Radfahren können. Deshalb starten die LVZ und die Ralf Rangnick Stiftung nun eine gemeinsame Aktion für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Am 15. Mai von 11 bis 16 Uhr können kleine Radler auf dem Vorplatz des LVZ-Verlagsgebäudes am Peterssteinweg 19 einen Hindernisparcours fahren, um sich auf die Fahrradprüfung vorzubereiten.
Um so richtig sattelfest zu werden, reicht das wohl noch nicht. Hier greift eine ganz alte Binsenweisheit, die immer noch stimmt: Übung macht den Meister. Da bietet sich das schöne Frühlingswetter geradezu an – denn bei Sonnenschein macht das Fahrradfahren mit der Familie doch einfach Spaß!
Für Fahranfänger sollten die Wege natürlich möglichst breit, sicher und ruhig sein. Dafür eignen sich zum Beispiel Parkanlagen wie das Stötteritzer Wäldchen, das neben schattigen Waldwegen auch mehrere Spielplätze für Pausen bietet. Oder das Waldgebiet Burgaue im Nordwesten, das am Bach entlang einen sicheren Weg für erste Radtouren bietet. Trotz vielfältiger Nutzungsmöglichkeiten gilt der Erholungspark Lößnig-Dölitz noch immer als ein kleiner Geheimtipp. Die Wege, die den Park durchziehen, sind gut ausgebaut.
Wie wäre es mit einer kleinen Radtour zum Muttertag am 8. Mai? Warum nicht? Dafür bietet sich als Ziel vielleicht auch das Budde-Haus an, denn hier wird an diesem Wochenende „Mamma mia“ mit einem internationalen Familienfest gefeiert. Mehr dazu sowie einige weitere Tipps für ein fröhliches Frühlingswochenende haben wir in den untenstehenden Wochenend-Tipps für Sie zusammengetragen.
Also, ab in die Sonne! Schwingen Sie sich aufs Rad, werfen Sie den Grill an, spielen Sie im Park, besuchen Sie die Museumsnacht, feiern Sie den Frühling – oder machen Sie doch einfach, was Sie wollen. Vergessen Sie dabei aber nicht, am Sonntag das Muttersein im Allgemeinen und alle mütterlichen Superheldinnen, die Sie so kennen, ausgiebig zu feiern. Das haben sie verdient.
Herzliche Grüße,
Ihre Juliane Groh
Redakteurin LVZ Familie

Wochenend-Tipp

Nachts im Museum: Endlich wieder Museumsnacht in Leipzig und Halle! Auch auf Kinder und Jugendliche wartet hier ein tolles Programm – zum Beispiel im Naturkundemuseum. Unter dem Motto „Bring dein Viech“ etwa werden eigens mitgebrachte Insekten, Spinnen und sonstige Krabbeltiere gemeinsam unter dem Mikroskop angeschaut. Das Museumsteam informiert über die vielfältigen Aufgaben und Berufe, die im Museum zu finden sind. Von Tier-Präparation bis Instagram-Account wird dabei alles abgedeckt. Eine Museumspädagogin begleitet beim Drehen von Bienenwachskerzen, es gibt Kinderschminken und noch einiges mehr. Die Museumsnacht dauert von 18 bis 24 Uhr; Tickets gibt es nur online und im Vorverkauf und zwar hier. Wichtig: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre haben zwar kostenfreien Zutritt, benötigen aber dennoch ein Ticket.
Die Museumsnacht in Leipzig und Halle hält auch für Kinder und Jugendliche Spannendes bereit. Foto: Matthias Wuttig
Die Museumsnacht in Leipzig und Halle hält auch für Kinder und Jugendliche Spannendes bereit. Foto: Matthias Wuttig
Weitere Tipps:
  • Märchenhaft: An einem mysteriösen Ort tief im Wald passiert Unglaubliches. Hauptfiguren aus einem Märchen treffen andere Figuren aus anderen Märchen. Hier stimmt etwas nicht! Nichts geht nach Plan… Warum treffen sich Baba Jaga und Harry Potter? Wie wirken Äpfel für die ewige Schönheit und kann der schwarze Kater Gedichte lesen? Das erfahren Kinder ab etwa 6 Jahren in dem russischen Volksmärchen Lukomorje, das am Sonntag in Kooperation mit der Vektor Schule (einem selbstverwalteten russischen Bildungsträger) um 11 und 14 Uhr im Ost-Passage Theater aufgeführt wird. Achtung: Die Vorführung ist auf Russisch, soll aber laut Veranstalter aufgrund der Märcheninhalte leicht zu erschließen sein. Der Eintritt ist frei. Am Eingang werden Spenden gesammelt, die ukrainischen Geflüchteten zugutekommen sollen.
  • Mamma mia – das Budde-Haus lädt für Sonntag anlässlich des Muttertages und des folgenden Europatages zu einem internationalen Familienfest. Besucher und Besucherinnen erwarten ein Bühnenprogramm, ein Europa-Riesenpuzzle, Kindertänze, Bastelstationen, Riesenseifenblasen, Kinderschminken, Tombola für Mütter und Infostände. Die Veranstaltung findet von 15 bis 18 Uhr auf dem Außengelände des Budde-Hauses statt. Der Eintritt ist frei.
  • Musik liegt in der Luft: Zum Muttertag am Sonntag spielt das Erste Leipziger Familienorchester allen Müttern auf der Parkbühne GeyserHaus ein Ständchen. Das Repertoire umfasst bekannte Filmmusiken und klassische Melodien. Natürlich ist auch der Rest der Familie herzlich willkommen. Los geht’s 16 Uhr. Eintritt frei.
Buch-Tipp

Blick ins Buch „Vom Esel, der keine Geschichte hatte“, erschienen im Verlag Oetinger
Blick ins Buch „Vom Esel, der keine Geschichte hatte“, erschienen im Verlag Oetinger
Stefanie Taschinski (Text) und Julia Christians (Illustrationen): „Vom Esel, der keine Geschichte hatte.“: Der Esel wohnt mit verschiedenen Tieren auf einem Bauernhof, von denen alle eine Geschichte zu erzählen haben. Esel selbst will nichts Spannendes einfallen, auch haben die anderen Tiere keine Idee für ihn. So verlässt Esel eines Morgens den Hof und macht sich auf in die weite Welt. Auf seiner Reise trifft er neue Tiere: den Schwan, die Eule und den Bären und merkt, dass er sich gerade mitten in einem spannenden Abenteuer befindet. „I-A“, was er alles erlebt! Soll Esel zu seinen Freunden zurückkehren und ihnen von seinem Erlebnis berichten?
Zum Vorlesen bietet sich das Buch für Kinder ab 4 Jahren ideal an. Durch viele Wiederholungen und Geräusche (in Schriftform) können die Kinder mit einsteigen und sich aktiv an der Geschichte beteiligen. Zudem ist es wunderschön illustriert und vermittelt für Jung und Alt eine großartige Botschaft: „Jeder ist und kann etwas besonders gut!“.
Von Agnes Müller
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Neues aus dem Familienleben auf Twitter

Frau G. aus B.
Der 2jährige hatte heute zum Abendessen einen Hotdog, einen Pudding, einen Apfel, ein Stück Käse, ein Stück Fleischwurst, eine Banane, und als er zum Aquarium ging und "Fische essen!" sagte, hab ich kurz geschwitzt, aber er wollte sie dann doch nur füttern.
Sarah
Gespräch im Restaurant:
"Und, hast Du Kinder?"
Ich: "Ja, zwei!"
"Und Dein Mann ist heute der Babysitter?"
Ich: "Nein, er ist der Papa!"
Michèle Liussi
Hab ich euch eigentlich von dem Opa erzählt, der einen Säuglingspflegekurs besuchte, weil er sich nicht sicher im Umgang mit dem Baby seiner alleinerziehenden Tochter fühlte und sie gerne mehr unterstützen wollte?

Das fand ich toll ❤️
MamaBell
Mein 3jähriger Sohn und sein neuer Freund haben sich via Sprachnachricht dazu verabredet, heute beide im Kindergarten ihre Raketenunterhosen zu tragen und zu zeigen.

Montag, Dresscode: Raketenunterhose.
Soll keiner behaupten ich hätte euch nicht bescheid geben!
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