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Vorfreude auf den Urlaub statt Corona-Blues

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
beim Blick auf meine familiäre To-Do-Liste wird deutlich, dass es aktuell tatsächlich Wichtigeres gibt als Corona. Denn während überall über Omikron, mögliche Lockerungen oder Nicht-Lockerungen und Schulschließungen diskutiert wird, geht bei uns der Blick mutig nach vorn.
Vor einigen Tagen haben wir den Urlaub geplant – und auch gleich gebucht. In den Winterferien geht’s für eine Woche zum Skifahren ins Riesengebirge - sehr zur Freude meiner achtjährigen Tochter. Im letzten Winterurlaub, vor mittlerweile drei Jahren, hat sie mir auf der Abfahrtspiste mit kessen Sprüchen wie „Papa, fahr doch mal ein bisschen schneller“ oder „Langsam fahren ist nichts für mich“ auf der Piste ordentlich eingeheizt. Eine zünftige Schneeballschlacht gab es während der Abfahrt inklusive. Inzwischen ist meine Prinzessin zwar älter, aber mit ihren mittlerweile acht Jahren bestimmt nicht ängstlicher geworden. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wer diesmal die Nase vorn hat. Schließlich bin ich ja auch nicht jünger geworden. Die Vorfreude auf ein paar Tage auf der Skipiste ist auf jeden Fall riesengroß. Perfekt vorbereitet sind wir schon mal. Einen neuen Skianzug, warme Sachen und praktische Taschenwärmer haben wir schon gekauft. Und inmitten des tristen Januar-Wetters tut diese Vorfreude einfach richtig gut.
Auch an den verbleibenden Wochenenden bis zum Winterurlaub müssen wir nicht auf Wintersport verzichten. Glücklicherweise darf man ja jetzt wieder Eislaufen. Was dabei aktuell zu beachten ist, erklärt meine Kollegin Kerstin Decker.
Und weil uns das Fernweh gerade so richtig gepackt hat, haben wir auch gleich den Sommerurlaub gebucht. Es stehen zwei Wochen Urlaub in der Türkei auf dem Plan – und damit auch eine echte Premiere für meine Tochter. Das erste Mal fliegen verspricht jede Menge Spannung.
Trotz der steigenden Inzidenzzahlen bleibt also eines festzuhalten: Es gibt Wichtigeres als Corona. Bei uns ist es die Vorfreude.
Herzlichst
Ihr Andreas Neustadt
Redakteur LVZ Familie

Ab auf die Piste! Foto: Pixabay
Ab auf die Piste! Foto: Pixabay
Wochenend-Tipps

Für kleine und große Wusels: Das Theater Fuchs bringt am Sonntag um 16 Uhr ein Puppentheater für Kita-Kinder auf die Bühne des WERK 2 (Halle D). Puppenspieler Christian Fuchs und Regisseur Stephan Wunsch adaptieren das Kinderbuch „Wer ist denn Omas Liebling?“ der schwedischen Illustratorin Stina Wirsén. Mit Puppenbauer Peter Lutz und Fabian Gold (Bühne) inszenieren sie ein Alltagsabenteuer für die ganz Kleinen. Darum geht`s: Das Wusel, eine der Hauptfiguren, hat eine Lieblingsoma – die gehört nur dem Wusel allein. Doch dann kommt auch die Cousine vom Wusel bei der Lieblingsoma zu Besuch. Das Wusel findet die Cousine richtig doof, schließlich könnte sie ihm die Lieblingsoma streitig machen! Ein Gefühl, dass viele kleine Kinder kennen, egal, ob es um die Lieblingsoma, den Kindergartenfreund oder einfach ein Spielzeug geht – teilen können und wollen, will gelernt sein. Wird das Wusel schließlich mit den schlechten Gefühlen umgehen können? Das Puppentheater wird die jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer mitfiebern lassen und bestimmt ein gutes Ende haben. Omas Sofa ist zum Glück nämlich groß genug für drei.
Tickets gibt es hier und an der Abendkasse. Die aktuellen Hygieneregeln des WERK 2 können hier nachgelesen werden.
Das Wusel ist nicht gerade begeistert von der Cousine. Foto: Christian Fuchs
Das Wusel ist nicht gerade begeistert von der Cousine. Foto: Christian Fuchs
Drinnen ordentlich austoben: Wen es angesichts des nasskalten Wetters nicht zum Spielen nach draußen zieht, für den bieten sich Indoorspielplätze an. Das Kinderland Leipzig (Jubischstraße 1, Taucha) hat freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Es wartet unter anderem mit Hüpfburgen, verschiedenen Klettermöglichkeiten, Riesenrutschen, Ballkanonen und Air-Hockey auf. Zudem gibt es einen Kleinkindbereich mit Bällebad. Einen großen offenen Spielbereich mit Klettermöglichkeiten und Rutschen gibt es im Kitupi Land (Holzhäuser Straße 124) ebenso wie einen Spielbereich für die Kleinsten von 0 bis 3 Jahre. Geöffnet ist am Wochenende von 8.30 bis 13.30 Uhr sowie von 14 bis 19 Uhr.
Für Jugendliche: Das Theatrium in Grünau zeigt am Freitag um 20 Uhr „Das Mädchen von der Müllkippe“. Inmitten ihrer Frauwerdung pilgert Pina, die Protagonistin des Stückes, durch einen Bilder- und Gedankenreigen, auf der Suche nach Freiheit, sich selbst und dem Glück. Doch das lenkt sie geradewegs in ein Labyrinth von Eindrücken auf einem Lust- und Leidensweg, der nicht immer etwas mit der allgemeingültigen Realität zu schaffen hat. Das Stück ist frei nach dem Roman „Bilder deiner großen Liebe“ von Wolfgang Herrndorf inszeniert und eignet sich für Jugendliche ab 16 Jahren.
Buch-Tipp

Cover des Kinderbuches „Heute, morgen, jetzt und gleich“, erschienen im Verlag Ravensburger
Cover des Kinderbuches „Heute, morgen, jetzt und gleich“, erschienen im Verlag Ravensburger
Daniela Prusse (Autorin), Susanne Szesny (Illustratorin): „Heute, morgen, jetzt und gleich“: „Wir gehen jetzt los. Morgen kommen Oma und Opa. Gleich ist das Abendessen fertig“ – diese und ähnliche Sätze prägen unseren Tagesverlauf. Von uns völlig selbstverständlich verwendet, für kleinere Kinder bisweilen schlichtweg unverständlich. „Das hast du mir morgen versprochen“ sagt meine Tochter. Und auch wenn sie eigentlich gestern meint, ist ihr Satz für sie vollkommen logisch. Was ist schon Zeit? Erst wenn Kinder die Uhr lernen, beginnen sie, ein Gefühl für Zeit zu entwickeln. Doch selbst wenn sie die Uhr lesen können, heißt das noch nicht, dass sie das Konzept „Zeit” verstehen. Das Sachbuch „Heute, morgen, jetzt und gleich“ aus der Reihe „Wieso? Weshalb? warum junior“ ist ein tolles Mittel, Kinder beim Verständnis von Zeit zu unterstützen. Es zeigt, was wir alles an einem Tag machen und führt ganz nebenbei die Begriffe „Morgen“, „Vormittag“, „Nachmittag“ und „Abend“ ein. Wochentage werden anhand von verschiedenen Aktivitäten und Sätzen wie „Wenn wir ‚morgen‘ sagen, meinen wir den nächsten Tag. Du musst also einmal schlafen, bis morgen ist“ nahegebracht. Auch Jahreszeiten mit ihren typischen Wetterlagen finden ihren Platz. Ebenso wie der Unterschied von „jetzt“ und „gleich“, von „langsam“ und „schnell“. Die kurzen Texte von Daniela Prusse sind leicht verständlich, die Sätze weder zu simpel noch zu verschachtelt. Susanne Szesnys Illustrationen lassen die kleinen Leser und Leserinnen leichtfüßig eintauchen in allerlei bekannte Situationen aus dem kindlichen Alltag. Handliche Klappen und direkte Ansprachen im Text regen die Kinder zur Interaktion an. Die Ringbuchbindung der dicken Seiten erleichtert den Kleinen das eigenständige Entdecken des Buches. Altersempfehlung: 2 bis 4 Jahre. Kleines Manko: Das Buch ist wenig divers und zeigt die Eltern größtenteils in traditionellen Geschlechterrollen.
Von Patricia Liebling
Digitalität an der Saxony International School – Carl Hahn [Anzeige]

An der Saxony International School total normal: Musikunterricht via Videokonferenz während des Homeschoolings. Foto: Saxony International School
An der Saxony International School total normal: Musikunterricht via Videokonferenz während des Homeschoolings. Foto: Saxony International School
Modernste digitale Ausstattung und digitalkompetente Schülerinnen und Schüler sowie Pädagoginnen und Pädagogen machen erfolgreichen Online-Unterricht möglich. In fächerübergreifenden Projekten oder Homeschooling wird Digitalität gelebt. Informieren können sich Interessierte unter anderem bei den Tagen der offenen Tür, die in diesem Jahr vorerst online stattfinden. Die Termine finden Sie auf der Website der Saxony International School.
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

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Gregory Engels Ⓟ🇪🇺
K1 hat soeben im ersten Versuch die Führerscheinprüfung bestanden und ruft daheim an.
Ich: Glückwunsch! Dann kannst du mich ja zum Einkaufen fahren.
Und sofort der Gedanke: Oh Gott, was habe ich da soeben gesagt?
Inke Hummel
Im Homeoffice heiße ich schon lange nicht mehr "Mama" sondern "Kannstemalschnell".
Dr. Ulrike Koock (Schwesterfraudoktor)
Frage den Sohn in Englisch ab:

"Was heißt 'tower'?"

"Turm."

"Super. Wie schreibt man es?"

"T-U-R-M."
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