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Weihnachtsmänner, Schulwechsel und Lockdown-Schwangerschaften

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser, wenn es in Leipzig um die Zukunft und die
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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
wenn es in Leipzig um die Zukunft und die Betreuung unserer Kinder geht, muss man sich schon mehr als früh kümmern. Das ist mir schnell klar geworden. Eine Hebamme sucht man sich am besten schon lange bevor der zweite Streifen auf dem Schwangerschaftstest erscheint. Und auch beim Kita-Platz listet man vorzugsweise schon im Wochenbett seine Kontakte auf, die einem helfen könnten, die Betreuung des Kindes zu sichern. Diese Szenarien mögen überspitzt klingen, aber wer damit zu tun hatte weiß, ganz so überspitzt dann doch nicht.
Bereits im ersten Jahr meiner Elternzeit stolperte ich über das Thema Grundschule. Denn: Natürlich gibt es feste Bezirke, nach denen unseren Kindern Schulen zugewiesen werden. Aber: Was passiert, wenn man als Eltern eine andere Schule im Auge hat, wenn man eine freie Schule einer staatlichen vorzieht oder das Kind einen besonderen Bedarf hat? Na dann heißt es wieder schnell sein. Von Wartezeiten bis zu fünf Jahren hörte ich. So erklärt sich auch, warum manche sich schon so früh Gedanken darüber machen. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Schreiben Sie mir.
Mein Kollege Thomas Bothe ist da noch einen Schritt weiter. Er befasst sich mit der Frage: Gymnasium oder Oberschule? Der Weg zur Wunsch-Schule. Bildungsempfehlung, Platzvergabe, Anmeldeverfahren – zu all diesen drängenden Fragen listet er ausführlich und anschaulich Antworten.
Gleichzeitig – und das ist nun tatsächlich gar nicht mehr so weit entfernt – fragen sich Familien, wie sie die Weihnachtsfeiertage verbringen. Und vor allem mit wem? Neben der Verwandtschaft erwarten einige Familien üblicherweise einen ganz besonderen Gast: den Weihnachtsmann. Darf der aber in Corona-Zeiten überhaupt kommen? Trägt er Mundschutz oder schaltet sich gar digital ins heimische Wohnzimmer dazu? Fragen über Fragen. Meine Kollegin Pauline Szyltowski hat die Antworten für Sie recherchiert.
Ich wünsche Ihnen ein geruhsames zweites Adventswochenende und bleiben Sie gesund.
Herzlichst
Ihre Patricia Liebling
Redakteurin LVZ Familie

Blick in das Tanzstück „Schule des Wetters: Schnee“. Foto: Ida Zenna/TdJW
Blick in das Tanzstück „Schule des Wetters: Schnee“. Foto: Ida Zenna/TdJW
Wochenend-Tipps

Leipziger Märchen und Sagen entdecken: Was hat es auf sich mit dem verliebten Gespenst, der Kanonenkugel vom Johannisfriedhof und dem Ritter mit der eisernen Kette? Wer ist der schwarze Bruno und was macht eigentlich das Hufeisen an der Nikolaikirche? Das alles kann man herausfinden auf www.leipzig-lese.de unter Menüpunkt „Streifzüge“ und dem Unterpunkt „Sagen und Märchen“. Tipp für die Eltern: Vorher den Gruselfaktor der Geschichten checken.
Flock’n’Roll: Höchste Zeit für ein bisschen Bewegung! Dafür hat sich das Theater der jungen Welt etwas ausgedacht: „Flock’n’Roll“ heißt das erste YouTube-Tutorial zum stürmischen Tanzstück „Schule des Wetters: Schnee“. Etwa eine halbe Stunde lang wird sich mit Tänzerin Sofiia Stasiv und Tänzer Denis Cvetković ordentlich bewegt – wärmt garantiert auf. Zu finden ist das Tutorial im Digitalen Spielplan des TdJW – hier bitte nach ganz unten scrollen, auf das YouTube-Video klicken und lostanzen
Empfehlungen für Ausflüge, Veranstaltungen und mehr in Leipzig und der Region erhalten Sie im Freizeit-Newsletter der LVZ „Frische Luft”.
Buch-Tipp der Woche

Cover von „Franzi und die Wahl-Oma: Geschichten in und um Leipzig“, Verlag Osiris Druck
Cover von „Franzi und die Wahl-Oma: Geschichten in und um Leipzig“, Verlag Osiris Druck
Christel Schimmele: „Franzi und die Wahl-Oma: Geschichten in und um Leipzig“: Im Buch wird die Geschichte von Franzi erzählt, die mit ihren Eltern nach Leipzig gezogen ist. Sie hat es schwer mit der neuen Schule und der neuen Umgebung. Franzi ist sehr neugierig und freundet sich schnell mit der älteren Nachbarin Frau Berger an, die ihre Wahl-Oma wird. Sie unternimmt viel mit Franzi und zeigt ihr die Stadt. Man erfährt etwas über „Auerbachs Keller“ und Goethe, den Zoo, Johann Sebastian Bach und die Buchmesse. Im Kapitel „Schwarze Pfingsten“ lernt man so das Wave-Gotik-Treffen (WGT) kennen: Frau Berger bekommt Besuch von ehemaligen Nachbarn, die immer zum WGT kommen. Passend dazu gibt es ein Gruppenfoto von WGT-Besuchern. Im Buch gibt es allgemein viele Fotos, die die beschriebenen Orte zeigen. Außerdem gibt es viele Zeichnungen. Ich empfehle „Franzi und die Wahl-Oma“ für Kinder, aber auch für Erwachsene, die gerade nach Leipzig gezogen sind und die Stadt noch nicht gut kennen. Als Leser erfährt man sehr viel über Leipzig und seine Geschichte – sogar, wenn man wie ich hier aufwächst.
Von Lucca (12 Jahre)
Wenn Sie oder Ihre Kinder auch eine Buchempfehlung für unsere Leser haben, schreiben Sie uns an familie@lvz.de.
Ein Licht im Advent und weitere Weihnachts-Aktionen

Die Leipziger Volkszeitung sorgt mit verschiedenen Aktionen für (vor-)weihnachtliche Stimmung – auch die Nächstenliebe kommt dabei nicht zu kurz. Wie bereits in den vergangenen Jahren initiierte die LVZ die Spenden-Aktion „Ein Licht im Advent“ und unterstützt mit den Leserinnen und Lesern sieben Hilfsprojekte. Mit dem Advents-Newsletter „24 gute Tage“ erhalten Sie jeden Morgen Mutmacher für den Advent: Rezepte, Bastelideen und Antworten berühmter Leipziger auf die großen Fragen unserer Zeit. Alle weiteren Aktionen, unter anderem den digitalen Weihnachtsmarkt und den LVZ-Adventskalender mit tollen Gewinnen sowie Rezepte und Tipps finden Sie hier im Advents-Special.
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

Bleiben Leipzigs Weihnachtsmänner dieses Jahr im Homeoffice?
Kinder haben immer häufiger Sprachstörungen
Rückführung aus dem Heim: Der lange Kampf einer Leipzigerin um ihre Kinder
Mehr Schwangerschaften in Leipzig durch Frühjahrs-Lockdown?
Leipziger Kinderpsychiater: „Wir lassen die jungen Menschen im Regen stehen“
Erwachsen und kinderlos – „Ich habe keine Kinder, was ist schlimm daran?“
Düsseldorfer Tabelle 2021: Mehr Unterhalt für Trennungskinder ab 1. Januar
Expertin: „HIV ist überhaupt kein Grund, auf ein Kind zu verzichten“
Neues aus dem Familienleben auf Twitter

Ismail Küpeli
Es ist egal, wer du bist und wie alt du bist, wenn dir ein Zweijähriger eine Banane rüberreicht und "Telefon" sagt, da nimmst du den Anruf an und führst einen Telefongespräch.
Runde Kanten
Der Mann findet das griechische Eis aus der Lidl-Aktion krisselig und nicht süss genug.

Wann soll ich ihm sagen, dass er eine Kilopackung Schafskäse eingefroren hat?
Lady Sybils Sonnenscheinheim für kranke Drachen
Die Schule bittet "Die Muttis" um Mithilfe im Schulcafe! Endlich weiß ich was Sinnvolles mit meiner Zeit anzufangen während der Gatte Mammuts jagt!
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