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Zusammenhalt ist nicht nur in schwierigen Zeiten gefragt

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Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,
es ist schon eine verrückte Zeit, die wir derzeit erleben: der Krieg gegen die Ukraine und lange Flüchtlingsschlangen, die längst auch Leipzig und Umgebung erreicht haben. Die Corona-Pandemie, die noch immer nicht vorbei ist, auch wenn die nahenden Lockerungen den Eindruck vermitteln. Steigende Preise in vielen Bereichen und Supermärkte, in denen einige Produkte sogar (wieder) rationiert werden müssen.
Das alles kann einem schon Angst machen. Aber schwierige Zeiten schweißen die Menschen auch zusammen. Mit Beginn des Krieges gegen die Ukraine und dem Start der Flüchtlingsbewegung begann eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft. Überall wird gesammelt – ob Verbandsmaterial, Kleidung, Schlafsäcke, Fahrräder oder vieles andere mehr. Längst sind die ukrainischen Flüchtlinge – überwiegend Frauen und Kinder – auch in Leipzig und Umgebung angekommen. Und auch wenn bei der Aufnahme und der Registrierung längst nicht alles planmäßig läuft – man sieht es unter anderem an den langen Schlangen vor dem Leipziger Rathaus – so zählt doch die Hilfsbereitschaft.
Um die ukrainischen Mädchen und Jungen zu integrieren, sollen sie in Sachsen so schnell wie möglich in die Schule gehen. Wie das funktionieren soll, hat mein Kollege Andreas Debski für Sie aufgeschrieben. Auch bei den Jüngsten sind der Krieg in der Ukraine und die Hoffnung auf Frieden ein großes Thema und die Hilfsbereitschaft groß. So findet nächste Woche in der Grundschule meiner Tochter in Nordsachsen eine große Friedensveranstaltung statt – mit Friedenslichtern, Menschenkette und läutenden Kirchenglocken.
Stichwort Zusammenhalt: Der sollte nicht nur in schwierigen, sondern auch in ganz normalen Zeiten selbstverständlich sein. So läuft die Inklusion von Menschen mit Downsyndrom oft unter dem öffentlichen Radar. Eine gute Chance, das Bewusstsein dafür zu stärken, ist der weltweite Tag des Downsyndroms. Der findet am kommenden Montag statt – genau an diesem Datum, weil bei Menschen mit Downsyndrom das 21. Chromosom dreimal vorhanden ist. Diese Menschen sollen an diesem Tag besondere Aufmerksamkeit bekommen und zeigen, dass das Leben mit Downsyndrom oder anderen Behinderungen alles andere als „down“ ist!
Herzlichst
Ihr Andreas Neustadt
Redakteur LVZ Familie

Schüler und Schülerinnen setzen ein Zeichen für den Frieden.
Schüler und Schülerinnen setzen ein Zeichen für den Frieden.
Wochenend-Tipps

Gelegenheit zur kulinarischen Weltreise bietet sich von Freitag bis Sonntag auf der Alten Messe: Dort macht an diesen drei Tagen das Festival „Streetfood on Tour“ Station. An gut 50 Ständen gibt es frisch zubereitete Speisen, die den eigenen Geschmackskosmos erweitern – von fernöstlicher Garküche über orientalische Spezialitäten bis hin zu Gerichten vom afrikanischen Kontinent sowie aus Nord- und Südamerika.
Für die Bewegung zwischendurch steht ein Bungee-Trampolin für Kinder bereit, ebenso gibt es für die Kleinsten (und auch farbenaffine Große) die Möglichkeit, sich schminken zu lassen. Der Einlass erfolgt nach 3G-Regel, ein Tagesticket kostet 3 Euro, der Festivalpass für alle drei Tage 5 Euro. Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 22 Uhr, Samstag von 11 bis 22 Uhr, Sonntag von 11 bis 20 Uhr.
Weitere Tipps:
  • Geschichten von Freundschaft, Mut und Fantasie können Kinder ab 5 Jahre am Samstag lauschen. Dann nämlich laden das Kinder- und Jugendzentrum HALLE 5, arsEdition und Hörbuch Hamburg um 11 Uhr zu einer kostenfreien Live-Lesung ein. Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay lesen aus ihrem Kinderbuch „Anouk, die nachts auf Reisen geht“. Gut zu wissen: Unter allen Zuschauern und Zuschauerinnen werden Hörbücher zum Buch verlost. Die E-Mail zum Gewinnspiel wird zur Lesung eingeblendet. Hier geht’s zur Zoom-Lesung.
  • Stellen Sie sich vor, es ist keine Buchmesse, und trotzdem kommen alle – zum Beispiel zum Klett Kinderbuch Verlag. Am Samstag wird der Verlag unter dem Motto #buchbesuch von 11 bis 16 Uhr zum Ersatz-Messestand. Besucher und Besucherinnen können in die neuen Bücher schauen und bei Kaffee und Kuchen über den Messegott und die Bücherwelt schwatzen. Bücher kaufen geht natürlich auch. Pro halbe Stunde werden höchstens drei Haushalte (2G+) empfangen. Anmeldungen per E-Mail oder telefonisch unter 0341 3505965 sind erwünscht.
Familienkonzert im Gewandhaus [Anzeige]

Malte Arkona führt durchs Familienkonzert. Foto: Urban Ruths
Malte Arkona führt durchs Familienkonzert. Foto: Urban Ruths
Am Samstag um 16 Uhr spielt das Gewandhausorchester Peter Tschaikowskis 5. Sinfonie e-Moll op. 64. Moderator Malte Arkona führt galant und witzig durch das Familienkonzert und erforscht gemeinsam mit dem Publikum das faszinierende Werk. Der berühmte Komponist Peter Tschaikowski schrieb seiner Freundin Nadeshda von Meck von seinen Gefühlen für seine unglaublich emotionale Musik, die er selbst ein „misslungenes Werk“ nannte. Hin- und hergerissen von der bunten Vielseitigkeit dieser Sinfonie spiegelt sie seine inneren Kämpfe wider. Wer erkennt die geheimen Gefühle und Wünsche des Komponisten in der Musik wieder? Tickets gibt es hier.
Buch-Tipp

Cover des Buches „Randvoll mit Glück“, erschienen im cbj Kinderbücher Verlag
Cover des Buches „Randvoll mit Glück“, erschienen im cbj Kinderbücher Verlag
Monika Feth: „Randvoll mit Glück“: Ein berührender Roman über das Anderssein, Patchworkfamilien und echte Freundschaft erwartet all jene, die Monika Feths Buch „Randvoll mit Glück“ in die Hände nehmen. Und darum geht’s in der Geschichte: Amys Vater hat sich verliebt in die Mutter von Suri, Bjarne und Erik. Die sollen nun alle vier zu ihnen aufs Schloss ziehen, das Amys Vater verwaltet. Doch während Amy sich wie verrückt darauf freut, Teil einer großen Patchworkfamilie zu sein, sind die anderen drei Kinder alles andere als begeistert. Nicht allein, dass sie von nun an mit dem Freund der Mutter zusammenleben sollen. Das Schloss steht auf dem platten Land und dass Amy ziemlich speziell ist, macht die Sache auch nicht einfacher. Aber zunächst sieht es nicht so aus, als würde Amys Wunsch sich erfüllen… Feth erzählt die Geschichte aus der Sicht von Amy, einem Mädchen mit Downsyndrom, und ihrer Stiefschwester Suri. Das Buch richtet sich an Leser und Leserinnen ab 10 Jahren. Es erscheint voraussichtlich am Montag – passend zum Welt-Down-Syndrom-Tag.
Von Patricia Liebling
Film-Tipp

„Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee“: Wir fanden den Film extrem spannend. Der Inhalt war sehr cool, weil er um die Umwelt und Meeresverschmutzung ging. Das ist ein Thema, was gerade sehr wichtig ist. Die Charaktere waren gut, weil anfangs gab es viel Streit zwischen manchen Kindern und dann haben sie sich zusammen getan. Etwas schade war, dass nicht so viele bekannte Pfefferkörner dabei waren. Die Orte, an denen es spielt, waren sehr schön und beeindruckend, dort wären wir auch mal gerne.
Von Henri & Hugo (11 & 7 Jahre)
Verlosung

Seit dem 17. März ist das neueste Abenteuer der Hamburger Nachwuchsdetektive auf DVD, Blu-ray und digital erhältlich. Wir verlosen drei Blu-rays von „Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee“. Wer gewinnen möchte, schickt bis zum 23. März eine E-Mail mit dem Betreff „Pfefferkörner“ und seiner Adresse an familie@lvz.de. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Infos zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie hier.
Das Beste für Familien aus LVZ und RND

Diskussion um Bildungsreform: Experten fordern Ausdünnen der sächsischen Lehrpläne
Jobs in der Kinderbetreuung haben besonders hohes Gesundheitsrisiko
Trotz Impfungen: Weiter hohe Krankenstände in Leipziger Kitas und Krippen
Neue Lehrpläne und Leistungskurse für Informatik in Sachsen
„Das musst du für dich behalten“ – Wie lernen Kinder den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen?
Abschaffung von Paragraf 219a: Verbände für weitere Reformen bei Abtreibungsrecht
Schüler aus Leipzig und Kairo glänzen gemeinsam bei Wettbewerb „Dein Song für eine Welt“
Neues aus dem Familienleben auf Twitter

Zimtpommeshoschi
Mein Sohn (18) hat nach einer Beschäftigung gesucht, die ihm hilft, depressive Phasen zu durchstehen: er backt jetzt. Das findet er beruhigend, er mag die akkuraten Anleitungen, den Duft und hat ein Ergebnis, auf das er stolz sein kann.
Und das find ich ganz fantastisch ❤
Commander Keen
Gerade an der Haltestelle: Ein Jugendlicher pfeift einer Frau hinterher. Sie dreht sich um.
„Louis, ich kenne dich, seit du in deine Windeln gemacht hast. Pfeifst du jeder deiner Erzieherinnen hinterher?“
„Tut mir leid Frau Kunze, hab’ sie nicht erkannt“ und macht sich von dannen
Marius Kronsberger
"Papa, es ist März."

"Stimmt. Das weißt du schon?"

"Ja, ich kenne mich da aus."

"Toll. Und welchen Monat haben wir als nächstes?"

"Dienstag!"
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